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Trekking Packliste für eine mehrtägige Wanderung

Geschrieben von: Alex und aktualisiert am 13. November 2020

Welche Ausrüstung ist notwendig und welche kann auch gerne zuhause bleiben? Eine Frage, die sich vor jeder Trekkingtour recht häufig stellt. Denn jeder weiß, dass ein zu schwerer Rucksack die Wanderung nicht wirklich angenehmer macht. Daher erfährst Du in dieser 5.95 kg leichten Trekking Packliste, welche Dinge für eine mehrtägige Trekkingtour tatsächlich in den Rucksack gehören und was auch gern im Schrank bleiben kann.

Wer gerne vorab plant, findet in diesem Artikel außerdem eine Excel Trekking Packliste (Download-Link), in welche die eigene Ausrüstung eintragen werden kann.

Trekking Packliste Übersicht

Leichte Trekking Packliste im Überblick

Kleidung

  • Wanderschuhe
  • Wandersocken
  • Trekkinghose
  • Merino-Shirts
  • Funktions Unterhose
  • Lange Unterhose
  • Langarmshirt
  • Fleecejacke
  • Multifunktionstuch
  • Handschuhe
  • Regenjacke
  • Regenhose

Schlafen

  • Zelt
  • Heringe
  • Schlafsack
  • Isomatte - NeoAir xLite
  • Abspannseile
  • Zeltunterlage ultraleicht
  • Kopfkissen Marmot

Küche

  • Campingkocher - Dosenkocher
  • Titan Topf
  • Windschutz
  • Spiritusbehälter
  • Abtrockentuch
  • Spork
  • Feuerzeug
  • Plastikflasche 1,5 l
  • Klappmesser

Kosmetik

  • leichtes Funktionshandtuch
  • Bio-Universalseife
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta (15ml)
  • Deo (35ml)
  • Sonnencreme (50ml)
  • Hirschtalgcreme
  • Klopapier
  • Oropax

Apotheke

  • Erste-Hilfe-Set
  • Schmerzmittel
  • (Blasen-)Pflaster
  • Durchfall Medikamente
  • Zeckenzange
  • Wund-Desinfektionsmittel
  • ojh

Dokumente

  • Personalausweis
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Bargeld
  • Krankenversicherungs-Karte
  • DAV-Ausweis

Elektronik

  • Kamera - Sony A6000
  • GoPro HERO
  • Speicherkarten
  • Smartphone
  • Micro-USB-Ladegerät
  • Stirnlampe
  • kleines GoPro Stativ

Sonstiges

  • Regenschutzhülle Rucksack
  • Sonnenbrille
  • Wanderführer/Karte
  • Kompass
  • Trekkingstöcke

Verpflegung

  • Wasser
  • Proviant
  • Brennstoff

Rucksack

  • Exped Lightning 45
  • Alternativ: Weitläufer Agilist
  • Schultergurttasche

In dieser Übersicht der Trekking Packliste sind alle Gegenstände nach ihren jeweiligen Kategorien aufgelistet. Sie ist geeignet für Trekkingtouren von mehreren Tagen bis einigen Wochen. Je nach Komfortbedürfnis und Resistenz gegen den eigenen Körpergeruch.

Weiter unten findest Du die jede Kategorie noch einmal ausführlicher beschrieben. Dabei sind dann die jeweiligen Gewicht der Ausrüstungsgegenstände sowie deren Anzahl mit aufgeführt.

Wasser und Proviant sind dabei nicht berücksichtigt und nur exemplarisch für eine Tagesetappe aufgeführt. Diese Packliste stellt meine persönliche Packliste dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Basisgewicht im Rucksack || Am Körper getragene Dinge

Trekking Packliste ultraleicht Trekking
Hier siehst Du meine komplette Trekking Packliste

Sehr leichte Trekking Packliste im Detail

Im folgenden Abschnitt findest Du die einzelnen Kategorien meiner Trekking Packliste ausführlicher beschrieben. Die von mir benutzen Ausrüstungsgegenstände habe ich zur Information, wenn möglich, verlinkt.

Rucksack

Jahrelang habe ich den Leichtrucksack Lightning 45 von Exped genutzt. Mit einem Volumen von 45 Litern war er für meine Zwecke und Touren immer absolut ausreichend. Und mit einem Eigengewicht von 1040 Gramm zählt er mit zu den leichtesten Exemplaren! Trotzdem trägt er auch hohe Lasten aufgrund seines stabilen Tragegestells noch angenehm.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Exped Lightning 45 1 1040
Ultraleichte Alternative: Ultraleicht Rucksack WeitLäufer Agilist 1 439

Lesetipp: Trekkingrucksack Test – 12 Modelle in der Übersicht

Kleidung

Als Trekkingschuhe nutze ich häufig meine halbhohen Zustiegsschuhe von Salewa, die Wildfire GTX. Gerade bei technischeren Passagen sind sie sehr zu empfehlen. Jedoch deutlich angenehmer im Abrollverhalten als die klassischen Trekkingstiefen.

Meine Baselayer sind beim Wandern hauptsächlich aus Merinowolle. Besonders die geruchshemmende Wirkung sowie der noch recht angenehme Tragekomfort im nassen Zustand, haben mich überzeugt. Hauptsächlich greife ich dabei auf die Shirts von Icebreaker zurück. Denn dieser Hersteller berichtet weitestgehend transparent über die Haltung der Schafe sowie die Herstellung der Shirt. Und die Qualität ist ebenfalls auf hohem Niveau.

Die Trekkinghose ist ein Exemplar von Vaude, welches etwas elastisch ist und somit die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Als Regenjacke kommt die Haglöfs LIM III schon seit mehreren Jahren zum Einsatz.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Wanderschuhe Salewa Wildfire GTX 1 Paar an 1 963
Merino Wandersocken* – 1 Paar an 2 126
leichte, lange Trekkinghose* – 1 Paar an 1 400
Merino T-Shirts* – 1 Paar an 1 167
Funktions Unterhose* – 1 Paar an 3 150
Lange Unterhose Merino 1 206
Merino Langarmshirt* – 1 Paar an  1 230
Fleecejacke* 1 240
Multifunktionstuch (Kopf + Hals)* 2 78
Handschuhe* 1 63
GoreTex Regenjacke 1 240
Regenhose* 1 181
Gesamtgewicht Kleidung im Rucksack   1362 g

Lesetipp: Ultraleichte Regenjacken im Test – 7 leichte Modelle in der Übersicht
Lesetipp: Testbericht der Salewa Wildfire Zustiegsschuhe

Schlafen

Als Zelt nutze ich aktuell gerne ein Pyramiden Tarp, habe jedoch auch jahrelang gerne in den leichten Zelten von MSR geschlafen. Meine Isomatte ist nach wie vor die ultraleichte Therm-a-Rest NeoAir xLite. Das 368 g leichte Modelle ist neben seinem geringen Gewicht auch für Seitenschläfer wie mich äußerst bequem. Und bisher hatte ich auch noch keinerlei Probleme mit Löchern oder Ähnlichem.

Eine superleichte Zeltunterlage, ein kleines aufblasbares Kopfkissen, stabile Y-Heringe sowie einige Abspannseile komplettieren die “Schlafen”-Kategorie.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Zelt (ohne Packsack) – MSR Nook 1 1314
Heringe – Y-Form* 4 52
Cumulus Quilt 350 1 585
Isomatte – Therm-a-Rest NeoAir X-Lite* 1 368
Abspannseile 2 26
kl. Multifasertuch für Kondensat 1 13
Zeltunterlage ultraleicht 1 61
Kopfkissen* 1 40
Gesamtgewicht Schlafen im Rucksack   2418 g

Lesetipp: Ultraleicht Schlafsack Test – viele hochwertige und leichte Modelle in der Übersicht

Bist Du nicht an Trekking und der Ausrüstung für das Übernachten in freier Natur interessiert, sondern lieber auf gemütlichen Hütten unterwegs, findest Du hier meine minimalistische Packliste für eine Hüttenwanderung!

Küche

Auch wenn ich schon viele Gaskocher zum Trekking genutzt habe, bin ich immer wieder zu meinem simplen Dosenkocher zurückgekehrt. Die Handhabung des kleinen Spirituskochers ist angenehm einfach und er lässt sich problemlos aus einer Aluminiumdose neu herstellen. Mit einem kleinen Windschutz kocht er auch bei etwas Wind noch zuverlässig.

Da ich hauptsächlich nur Wasser zum Kochen bringe, reicht ein ultraleichter Titantopf absolut aus. Wer gerne richtig kocht, ist mit einem hart-anodisierte Aluminiumtopf besser beraten.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Campingkocher – Dosenkocher 1 20
Vargo Titan Topf 1 160
Windschutz 1 8
Spiritus (leere Plastikflasche) 1  25
Abtrockentuch 1 12
Spork* 1
Feuerzeug 1 18
Plastikflaschen 1,5l 2 76
Klappmesser 1 30
Gesamtgewicht Küche im Rucksack   329 g

Lesetipp: Dosenkocher selber bauen

Kosmetik

Auch mein Kulturbeutel-Set fällt recht minimalistisch aus. Was jedoch nicht fehlen sollte, wenn man Probleme mit Blasen hat, ist Hirschtalgcreme. Denn diese macht die Haut der Füße angenehm weich und gleichzeitig widerstandsfähig vor dem Entstehend von Blasen. Daneben finden sich die üblichen Kosmetikartikel wieder.

Zahnpaste, Deo und Sonnencreme nutze ich in den Probierpackungen um Gewicht einzusparen und Volumen zu reduzieren. Alternativ kann man diese Ding auch in kleinere Behältnisse umfüllen. Als Handtuch verwende ich ein leichtes Modell aus Funktionsmaterial. Diese habe ich mit der Schere noch etwas auf ein handliches Maß gestutzt.

Klopapier und Oropax sind wohl relativ selbsterklärend.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

leichtes Funktionshandtuch*
1 51
Bio-Universalseife* 1 50
Zahnbürste 1 8
Zahnpasta (15 ml) 1 22
Deo(35ml) 1 41
Sonnencreme (50 ml) 1 58
Hirschtalgcreme* (30 ml)
1 35
Klopapier 1 50
Oropax 1 1
Gesamtgewicht Kosmetik im Rucksack   317 g

Reiseapotheke

Neben dem obligatorischen Erste-Hilfe-Set, welches in keinem Rucksack fehlen sollte, sind bei meiner Reiseapotheke die üblichen Verdächtigen zu finden. Schmerzmittel, Pflaster, Zeckenzange und Wunddesinfektionsmittel sind die für mich wichtigsten Utensilien in der Reiseapotheke meiner Trekking Packliste.

Hier findest sich natürlich auch die persönlichen Medikamente wieder, solltest Du solche einnehmen müssen.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Erste-Hilfe-Set* (Verbandszeug, Desinfektionsmittel,..) 1  
Schmerzmittel (Iboprofen) 1  
(Blasen-)Pflaster* 20  
Durchfallmedikamente    
Zeckenzange 1  
Magnesium-Präparate gegen Muskelkrämpfe    
Wunddesinfektionsmittel (Betaisodona) 1  
Gesamtgewicht Apotheke im Rucksack   95 g

Dokumente

Um nicht meinen kompletten Geldbeutel mit allen Karten mitzunehmen, sortiere ich diesen vor der Tour immer gründlich aus. Was übrig bleibt sind nur die wichtigsten Kärtchen. Daneben kommt noch der DAV-Ausweis mit, falls wir unterwegs auch mal auf einer Alpenvereinshütte übernachten wollen. Diese Dinge trage ich alle im Portmonnaie und diese steckt in meiner Hosentasche am Körper

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Personalausweis 1 7
EC-Karte 1 7
Kreditkarte 1 5
Bargeld    
Krankenversicherungsnachweis 1 5
DAV-Ausweis 1 1
Gesamtgewicht Dokumente (am Körper)   25

Elektronik

Wenn ich auf der Tour viele Fotos machen möchte, nehme ich meine Systemkamera Sony A6000 mit dem leichten Kit-Objektiv mit. Für Videoaufnahmen habe ich immer gerne meine GoPro dabei. Aktuell in der 7.ten Version. Nicht fehlen dürfen bei mir außerdem die Stirnlampe, ausreichend Speicherkarten sowie mein Smartphone mit dem GPS Track der jeweiligen Tour.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Kamera* Sony A6000 inkl. Objektiv am Hüftgurt 1 451
Kamera Extra-Akku 1 40
GoPro Hero 7 Black* in der Hosentasche 1 167
Speicherkarten / Mikrospeicherkarten 10 19
Handy (mit GPS Karten Material) in der Hosetasche 1 146
Mikro-USB-Ladegerät 1 53
Stirnlampe*
1 79
kleines GoPro Stativ* am Mann 1 63
Gesamtgewicht Elektronik im Rucksack   214 g

Lesetipp: Smartphone Fotografie – Mit dem Handy beim Wandern gute Fotos schießen
Lesetipp: Stirnlampen Test – 12 Modelle von 50 bis 1000 Lumen in der Übersicht

Sonstiges

Ein Regenschutz für den Rucksack sollte am besten auch nicht fehlen. Nachdem ich jahrelang äußere Regenschutzhüllen genutzt habe, bin ich mittlerweile auch einen Rucksackliner umgestiegen. Dieser ist quasi eine große Plastiktüte, die ins Innere des Rucksacks kommt. Dort hinein wird dann die Ausrüstung gepackt und sicher vor Regen geschützt. Denn eine äußere Regenhülle ist nur solange sicher, bis das Regenwasser einem am Rücken hinunter läuft und von dort ins Rucksackinnere gelangt.

Nicht fehlen dürfen außerdem die Sonnenbrille, der jeweilige Wanderführer, ein Kompass sowie meine Trekkingstöcke.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Rucksackliner 1 33
Sonnenbrille 1 41
Wanderführer/Kartein Hosentasche 1 200
Kompass* 1 27
Trekkingstöcke* (Test der Black Diamond Trailin der Hand
1 473
Gesamtgewicht Sonstiges im Rucksack   101 g

Lesetipp: Wanderstöcke Test – 10 leichte Falt- und Teleskopstöcke für Einsteiger und Profis

Essen + Trinken + Brennstoff

Die hier aufgeführte Verpflegung mit Essen und Trinkwasser ist nur beispielhafter Natur. Diese hängt nämlich immer sehr stark von der jeweiligen Tour ab und wie oft man durch eine Ortschaft für einen “Resupply” kommt. Gleiches gilt natürlich auch für den Brennstoff des genutzten Kochers.

Ausrüstung

Anzahl

Gewicht [g]

Wasser [ml] 1 2000
Proviant (beispielhaft)   1000
Brennstoff (Spiritus) [ml]   500

Basisgewicht

Inklusive 2 Litern Wasser, 1000 Gramm Essen und 0,5 Liter Brennstoff wiegt der Rucksack im Trekking-Alltag 9,3 kg, was ich für eine super Hausnummer halte. Damit bin ich in der Lage ohne Probleme mit meinem Rucksack lange und anstrengende Etappen zu bewältigen, ohne Abends total erschöpft im Schlafsack einzuschlafen.

Basisgewicht Rucksack [kg]
ohne Kameras/Wasser/Essen/Brennstoff
  5,9 
Gesamtgewicht Rucksack [kg]
inkl. Wasser/Essen/Brennstoff
  9,3 

Optimierungen der Trekking Packliste

Vielleicht schaffe ich es ja in nächster Zeit noch irgendwo 900 Gramm einzusparen. Dann wäre die Packliste und die Trekkingausrüstung ultraleicht per Definition (Basisgewicht unterhalb 5kg)! Meinen alten 270 Gramm schweren Alu-Topf, habe ich kürzlich gegen den mehr als 100 Gramm leichteren Vargo Titan Topf ausgetauscht.

Mindestens ein halbes Kilo könnte noch gespart werden, wenn das Zelt gegen ein leichteres Tarp getauscht würde. Aber darin fühle ich mich einfach (noch) nicht wohl. Und Wohlbefinden ist für mich ebenfalls ein entscheidendes Kriterium.

Meinen Schlafsack, den Cumulus Lite Line 400, habe ich gegen den Daunenquilt Quilt 350 (ebenfalls von Cumulus) getauscht. Von der Wärmeleistung her sind sich Schlafsack und Quilt sehr ähnlich, aber der Quilt ist circa 250 Gramm leichter! Den ausführlichen Testbericht zu dem Daunenquilt findest Du in diesem Artikel.

Interessante Packlisten anderer Blogger

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Geschrieben von Alex

BergReif Author Alex

Gepackte Rucksäcke, lange Wanderungen und zackige Bergpanoramen bereiten Alex die größte Freude. Mit dem 550 km langen Traumpfad München Venedig startete 2014 seine Weitwander-Leidenschaft. Neben zahlreichen Touren in den Alpen, den deutschen Mittelgebirgen und auf den Balearen, stand 2017 seine längste Fernwanderung an. Mit seiner Freundin begab er sich auf eine 1900 km langen Alpendurchquerung von Wien bis nach Nizza. Über 4 Monate waren nur die beiden Rucksäcke ihr Zuhause. Mittlerweile ist er am liebsten in den Schweizer Alpen sowie dem Hochschwarzwald unterwegs und leitet die Ultraleicht Rucksack Manufaktur WeitLäufer.

49 Kommentare

    1. Hi Martin,

      Danke für dein Lob :)
      Stimme Dir zu. Hängematte und Tarp wären für mich auch noch eine Alternative. Schränkt einen dann jedoch ein bisschen in der Wahl des Nachtlagers ein. Ohne Bäume wird’s schwierig ;) Das Video ist echt gut. Hängematte und Tarp scheint ja auch bei kalten Temperaturen gut möglich zu sein.

      LG Alex

  1. Hmmm… Gewicht optimieren: Rucksack Regenhülle weg, stattdessen Liner oder Tüte, Schuhe!!!!,Tarptent statt Zelt (Tarp finden sogar Babys toll, warum du nicht?), Schlafsack wobei dass ne Kostenfrage wäre, Apotheke, Tagesgenaue Planung (von 1-14 Tage?!), Kamera!!!! Vielleicht geht auch was andres als ne Spiegelreflexkamera( bei mir isses vei schönen Touren die Olympus EMP1…), Rucksack geht locker halbes Gewicht, kleinere Seife bzw. umfüllen. Titantöpfe gehen zum Wasser warm machen aber nicht zum Kochen – mir sind schon 2 samt Essen durchgeschmort (und dass bei Kindern… echt übel). Nein echt, Probier mal n Tarp aus dass ist sooo toll ( nur kannst es nicht überall aufstellen- Tau und Flüsse musst meiden sonst wirds feucht) aber du bist inmitten der Natur! Und für 40 Euro rum bekommst schon n brauchbares

    Der Rest der Liste ist gut, durchdacht! Schön gemacht, für nen nicht ULler- wie der ganze Blog übrigens- gefällt mir :)

    1. Hi Sabine,

      danke für deine ausführlichen Anmerkungen. Mit deinen Optimierungen kann natürlich noch einiges an Gewicht optimiert werden, aber vieles (Schuhe, Kamera, Schlafsack) sind auch immer eine Kosten Sache. Obwohl dabei die Kamera schon ausgetauscht wurde, die Liste aber noch auf dem alten Stand ist. Ich hatte schon ein paar UL-Rucksäcke um die 500-600 Gramm getestet, aber die waren alle für meine Rückenlänge äußerst unbequem. Für meine “Koch-Actions” auf Tour reicht es mir vollkommen, dass ich warmes Wasser habe :) Mit einem Tarp bin ich einfach nicht warm geworden….Aber mal schauen, vllt ändert sich das ja noch.

      Momentan bin ich aber super happy mit dem Gewicht, welches sich aber in den folgenden Jahren sicherlich immer weiter reduzieren wird :)

      LG ALex

  2. Hi Alex,

    Was benutzt du als Zeltunterlage?
    Der Footprint für das MSR Nook ist mit knapp 200 g ja deutlich schwerer.

    Liebe Grüße,

    Lisa

  3. Hallo Alex,
    sieht doch gut aus die Packliste. Ich bin auch immer wieder am überlegen, wo ich einsparen könnte. Demnächst werde ich mir einen Daunenquilt zulegen, der alte Schlafsack ist mir einfach zu schwer.
    Wie du zum Thema Rucksack schon angemerkt hast, ist das Ganze auch immer noch eine Komfort-Sache. Ich stand in Amerika vor der Wahl Osprey Exos oder ein ÜLA und auch wenn ich bei dem ÜLA locker noch ein paar hundert Gramm hätte einsparen können, hat sich das einfach nicht gut angefühlt. Ich will einfach einen festen Rucksack.
    Was ich jedem nur wärmsten empfehlen kann sind Wanderregenschirme. Ist zwar zunächst ungewohnt aber man spart sich unter umständen die Regenjacke bei gemäßigteren/hohen Temperaturen und schwitzt dann auch nicht so. Selbst die Regenhose kann man damit getrost zuhause lassen. Ich wurde bisher höchstens Knie abwärts nass oder wenn der Wind stark von der Seite kam auch am Oberschenkel. Ist aber alles nicht so wild. Wir (mein Mann und ich) waren damit in den Great Smoky Mountains bei einer Woche Dauerregen immer mit Abstand die Trockensten am Abend im Shelter.
    Auf eine Regenhülle für den Rucksack würde ich persönlich nie verzichten, da ich gar nicht wissen will, wieviel an Regenwasser der Rucksack aufsaugen kann und dann habe ich letztendlich gewichtstechnisch am falschen Ende gespart, da ein Rucksack nur sehr langsam trocknet. Eine andere Hikerin auf dem AT hat das nur bestätigen können, sie hat sich ein Cover per Post nachschicken lassen. Außerdem kann man den Rucksack in der Regenhülle auch gut im Eingangsbereich des Zelt stehen lassen, wenn der Boden arg batzig ist.
    Ich verzichte ja mittlerweile auch auf das Deo, Merinofunktionsshirts machen wirklich den Unterschied.
    Dein Blog gefällt mir übrigens sehr, schön übersichtlich und super informativ!
    Liebe Grüße, Carina

    1. Hi Carina,

      Freut mich, dass dir mein Blog so gut gefällt!
      Mit Wander-Regenschirmen habe ich persönlich noch keine Erfahrungen gemacht. Ich stelle mir aber die Kombination aus Wind, Regen, Trekkingstöcken und dem Regenschirm etwas ungünstig vor. Momentan überlege ich, ob ich meine Regenhose nicht knapp unterhalb des Knies kürzen soll, da wie du schon sagst, die Unterschenkel ruhig mal nass werden können. Das würde nochmal einige Gramm einsparen ;)

      Mein Rucksack kann sich höchstens am Rückenpolster und den Schulterriemen mit Regenwasser vollsaugen. Und diese Stellen kann auch eine Regenhülle nicht schützen. Ich habe leider oft die Erfahrung gemacht, dass bei Regen und frontalem Wind der Rucksack trotz Regenschutz innen Nass geworden ist. Daher schütze ich diesen jetzt lieber von innen mit einem ordentlichen Liner und so bleibt alles selbst beim größten Regensturm trocken. Es stimmt aber, wie Du schon sagst, dass man den Rucksack mit einem äußeren Regenschutz auch einfach mal so auif den Boden legen kann. Man muss einfach immer abwägen, was einem wichtiger ist.

      Die Merinosachen sind wirklich eine klasse Erfindung. Vorallem wenn man einige Wochen unterwegs ist.

      Liebe Grüße und auch dir viel Erfolg beim bloggen!
      Alex

  4. Hallo Alex,

    ein schöner Blog mit vielen nützlichen Infos.

    Eine Packliste zum Wandern stellt eine hohe Herausforderung da. Den perfekten Spagat zwischen Gewicht, Preis und Komfort zu finden scheint nicht leicht.

    Es ist faszinierend, wie wenig Gewicht all diese Dinge in der Summe haben. Wir gehen auf unserer Reise immer mal wieder für einen Tag wandern, denn wir haben viel zu viel Gewicht dabei und schon einiges liegen lassen.

    Bei der nächsten Reise wird mehr auf Gewicht und vor allem auf Nutzen geachtet. Denn Wandern ist wunderbar.

    Danke für diese Inspiration.

    Liebe Grüße aus Thailand.
    Alex

    1. Hi Alex,

      es freut mich, das dich mein Blog inspiriert hat :)
      Ja ultraleichte Ausrüstung ist manchmal gar nicht so günstig. Aber die leichteste Ausrüstung ist immer die, die man nicht mitnehmen braucht!
      Euch viel Spaß weiterhin beim Wandern!

      Liebe Grüße aus Köln,
      Alex

  5. Hallo Alex,

    ich schau öfter auf Deinem Blog vorbei, hauptsächlich, weil ich ungefähr dieselbe Grösse wie Du habe und Deine Produkttests damit für mich ziemlich hilfreich sind;-)

    Ich nutze monetan den Cumulus Panyam 450 in XL, überlege aber auch, ob ich Ihn für Touren in wärmeren Monaten gegen einen Quilt 350 eintauschen sollte.
    Die “Normalvariante” wäre für mich aber zu kurz, aber bei Cumulus fertigen sie ja gegen einen überschaubaren Aufpreis auch Überlängen an, damit halt auch ein paar Gramm schwerer.
    Ist der Quilt 350 denn für Dich lang genug? In der Beschreibung geht Cumulus ja von einer Maximalgrösse von 185 cm aus.

    Mit dem Tarpkonzept muss man warmwerden, ich mags mittlerweile total gern, fast ohne Trennschicht im Wald oder sonstwo zu schlafen. Mit ein bisschen Übung kann man auch üble Regenfälle trocken überstehen und dabei schlafen.

    Du hast auf deinen Touren drei Trocken-/Handtücher dabei? Mir reicht eigentlich eins, bin aber auch nicht der Hüttentyp, im Busch kümmerts keinen, womit ich mich nach dem Schwimmen abtrockne:-)

    Viele Grüße
    Remo

    1. Hi Remo,

      mein Quilt 350 ist gerade noch in der Fertigung :) Aber ich bekomme ihn auch in der XL-Version. Denke die normale Version wäre echt zu knapp. Als großer Mensch muss man halt immer ein paar mehr Gramm mit sich herumtragen ;)
      Ja, 3 Minihandtücher. Ich trockne mich nicht so gern mit dem gleichen Handtuch ab, was ich für den Topf benutzt habe ;)

      Liebe Grüße,
      Alex

  6. Hey, mir gefällt deine Seite wirklich gut. Allerdings vermisse ich in deiner liste die Daunen/primaloft/kunstfaser jacke.
    Die hast du zwar auf deinem Bild aber nicht aufgelistet.
    Was genau verwendest du dort?

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Kunstfaser jacke mit bis zu 400g. Vll hast du ja eine Empfehlung für mich.

    Vielen Dank

    Manuel

    1. Hi Manuel,

      Ah, hast Recht. Habe die Liste in diesem Bezug wohl vergessen zu aktualisieren. Je nachdem wohin die Tour geht nehme ich entweder den aufgelistete Fleecepulli mit, oder diese Daunenjacke. Als Primaloftjacke nutze ich im Winter die Vaude Alagna II, aber nicht fürs Trekking, da sie mir etwas zu schwer dafür ist.

      LG Alex

  7. Hallo Alex,

    erstmal ein großes Lob für deinen Blog. Die Informationen haben mir beim Einstieg ins Thema Gewichtsparen sehr weitergeholfen.

    Als kleinen Gewichtstipp kann ich dir die Denttabs empfehlen. Das sind kleine Tabletten, die die Zahnpasta (inkl. Verpackung) ersetzen. Funktionieren klasse, aber nur mit den zugehörigen Zahnbürsten!
    Einfach mal ausprobieren und selbst entscheiden, ob dir die Tabs zusagen.

    Sportliche Grüße

    Benedikt

    1. Hi Benedikt,

      danke für deinen Tipp!
      Die Denttabs wollte ich schon länger mal ausprobieren. Gut das Du mich nochmal dran erinnert hast :)

      LG Alex

  8. Sehr coole Seite, die du hier hast.

    Wenn ich sonst unterwegs komm ich schnell in die Richtung von 10 kg, auch wenn ich nur einen oder maximal zwei Tage unterwegs bin.
    Da sind aber auch immer viel zu viele unnötige Sachen dabei (ich will am liebsten immer für jede Eventualität gewappnet sein).
    Vielen Dank für diese Liste, so sehe ich endlich mal, dass man doch einiges an Gewicht sparen kann und auf manche unnötige Gegenstände verzichten sollte.

    Beste Grüße

    1. Hi Sebastian,

      freut mich, dass Dir die Liste hilft!
      Mit der Zeit merkt man auch, dass man nicht immer für alle Eventualitäten gewappnet sein muss :)

      LG Alex

  9. Super cooler und interessanter Artikel! Echt super mit der Aufzählung und Zusammenrechnung des Gewichts… ich denke ich komme auf einen ähnlichen Wert, muss das auch mal nachrechnen. Vielen Dank!

  10. Servus Alex,

    Vielleicht ließe sic h ja noch etwas Gewicht einsparen, wenn Du dein langärmliges Merinoshirt und die lange Merino Unterhose gegen Merinoarm- und Beinlinge aus dem Radsportbedarf austauscht, solange Dir das an Rumpf, “Gemächt” und Hintern nicht zu kühl wird?

    Servus
    Pierre

    1. Hi Pierre,

      Das ist natürlich auch eine interessante Möglichkeit. Das müsste ich dann je nach Witterung entscheiden, ob Arm- und Beinlinge Sinn machen. Im Sommer ist das sicherlich eine Option, aber im Winter habe ich lieber eine extra Lage an Bekleidung dabei.

      Viele Grüße,
      Alex

  11. Super Beitrag, wirklich sehr interessant! Gerade wenn man mal länger unterwegs ist macht es Sinn sich mal genauer darüber Gedanken zu machen, was man da eigentlich alles mit sich rumschleppt…

    LG Valle

  12. Ich kann Valentin nur zustimmen, man sollte sich Gedanken machen was man mit nihmt. Am Anfang hatte ich bei meinen Touren immer sehr viele Sachen dabei, daher war mein Rucksack dann immer sehr schwer und ich Kamm nur langsam voran. Ich hab mich jetzt mal hingesetzt und genau geschaut was ich brauche und was nicht. Gefühlt habe ich jetzt die Hälfte zuhause gelassen ;). Weniger ist mehr.

  13. Das ist ein echt hilfreicher Artikel! Danke dafür! Ich werde demnächst Urlaub in einem Hotel in Marling machen, um dort auch viel wandern zu gehen! Den ein oder anderen Tipp kann ich bestimmt gebrauchen! :)

  14. Servus Alex,

    Wenn Du Dir zwecks weiterer Gewichtseinsparung eine qualitätsvolle Minilampe für einen Schlüsselbund besorgst, und einen Hosengummi durch deren Öse sowie durch einen Tankaverschluss fädelst, dann hast Du eine ultraleichte & verstellbare Stirnlampe. Meine wiegt knapp 20 Gramm und funktioniert tadellos.
    Das würde für Dich 59 Gramm Gewichtseinsparung bedeuten.
    Für jemand, der längs durch die Alpen will, ist das vielleicht eine Überlegung wert.
    Den Tipp habe ich übrigens aus dem Buch “Trekking ultraleicht” von Stefan Dapprich.

    Servus
    Pierre

    1. Hi Pierre,

      danke für deinen Tipp!
      Die Packliste in diesem Artikel entspricht nicht mehr ganz meiner Aktuellen. Diese werde ich in Kürze in einem separaten Beitrag veröffentlichen. Die alte Stirnlampe habe ich gegen die Petzl eLite getauscht. Diese wiegt auch nur 26 g.

      LG Alex

  15. Servus Alex,

    Verdammt!
    Dann muss ich jetzt aber schleunigst einen dünneren Hosengummi einfädeln und einen noch kleineren Tankaverschluss damit meine Lampe wieder deutlich leichter wird, :-)!

    Servus

    Pierre

  16. Pingback: Trekking-Packliste
  17. Klasse Seite! Sehr inspirierend! Da möchte ich direkt den Rucksack packen und ab…

    So kleine Tüfteleien, wie den Dosenkocher finde ich super!

    Komplettgewicht für Kocher quasi 545g (Kocher 20g, Flasche 25g, Spiritus 500g). Ich habe einen alten Gaskartuschenkocher, der mit neuer Kartusche (190g Inhalt) 577g wiegt, also nur 32g mehr.
    Mir scheint der Gaskocher vorteilhafter zu sein, da es sauberer ist, denn beim Spirituskocher muss ich den nicht verbrauchten Brennstoff wieder zurück in die Flasche gießen. Außerdem steht er stabiler.
    Wieviel Gas entspricht 500ml Spiritus? Entsprechen 500g Spiritus mehr als 1 Gaskartusche?
    Gibt’s vielleicht auch Sicherheitsaspekte die gegen den GK sprechen?

    Lieben Gruß, Stiwi

    1. Hi Stiwi,

      Merci für das schöne Feedback!
      Beide Kocherarten haben ihre Vor- und Nachteile. Daher nehme ich meinen Spirituskocher und meine Freundin einen Gasbrenner. So hat man immer beide Möglichkeiten und ist vielseitiger bei der Brennstoffbeschaffung. Deine Fragen hängen sehr von dem verwendeten Kocher und dessen Verbraucht ab. Eine pauschale Antwort kann ich Dir darauf leider nicht geben.

      Viele Grüße,
      Alex

  18. Respekt. Sehr schöne webdarstellung und super Seite. Klasse Informationen. Deine Vorstellungen sind sehr gut und kein Wort zu viel. Alles klasse und nachvollziehbar dargestellt

    mfG G.J.

  19. Hi, erst maL Tausend Dank für Deine Website, als UL-Anfänger finde ich hier ständig etwas neues Interessantes. Jetzt habe ich aber doch auch mal eine Frage.
    Ich gehe Ende September mit dem Tarp für 10 Tage in die italienischen Seealpen, das erste Mal für mich auf bis über 2000 m.
    Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Kombination aus Merino-T-Shirt, Wanderhemd, 300 g Fleecpullover und 110 g Windshirt da oben Kälte-Regentechnisch ausreichen, oder ob ich nicht doch meine 550 g Rab Goretexjacke mitnehmen sollte.
    Eigentlich nutze ich die nie. Für Starkregen ist eine Regenhose und ein Poncho dabei und für’s Biwak eine trockene Zweitganitur sowie eine leichte Daunenjacke im Rucksack.
    Eigentlich trage ich beim Wandern nie eine Jacke, weil das einfach zu warm ist, allenfalls mal kurz bei der Pause, deshalab schätze ich mal, die Goretexjacke wäre eigentlich nur Balast.
    Was denkst Du?
    Grüße, Peer
    PS. Und Danke für den Hinweis auf den Dosenkocher – einfach genial!

    1. Hi Peer,

      Ich denke, dass deine Kombination ohne Gore-Tex Jacke ganz gut funktionieren könnte. Ich trage normalerweise auch nur ein Langarmshirt beim Wandern, maximal in Kombination mit einer Windjacke. Ist mit sonst auch zu warm. Aber mit dem Poncho, der Fleece und Daunenjacke bist du Regen/Kältetechnisch ja gut ausgestattet.
      Als wir vor Kurzem dort waren gab es einen Kälteeinbruch und die Schneefallgrenze sank auf knapp 2300m. Fies war dann aber eher der kalte Wind. Stichwort Windchill. Aber mit Windjacke und notfalls Daunenjacke in der Pause drüber ging es trotzdem sehr gut.

      Viele Grüße und viel Spaß in den Seealpen,
      Alex

  20. Deine Liste ist Wahnsinn. Selbst mir viel Rechnerei komme ich niemals auf 6 kg runter. Setze dabei auf das Grand Canyon Richmond aber werde mir auch deine Empfehlung mal ansehen. Finde Zelt, Isomatte und Schlafsack macht den größten Anteil aus oder?

    Hast du sonst noch irgendwelche Tipps? Bin meist mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs.
    LG
    Tim

  21. Hallo Alex
    Als erstes ein riesen Lob an deinen Blog. Habe ihn gefunden da ich nur nach einen leichten 2 Personenzelt gesucht habe. Mittlerweile habe ich glaube fast alles gelesen und bin beeindruckt das es dieses System (UL-Trekking) gibt. Ich bin auch gerade daran meinen 18kg schweren Rucksack zu minimieren (vor allem für meine Freundin ;-))

    Jetzt mal eine Frage: Nimmst du die Langeunterhose auch im Sommer mit?? Wir werden dieses Jahr die letzten 8 Etappen des GTA in Italien Wandern (Juni/Juli) und dachte mir so, dass man die sich evtl im Gepäck sparen kann. Wie ist deine Erfahrung dazu.
    (leider können wir zu keinen anderen Zeitpunkt in den Urlaub:-( )

    1. Hi Richard,

      vielen Dank für deine schöne Rückmeldung!
      Zu der langen Unterhose: Ja, die nehme ich auch auf Sommertouren mit. Mittlerweile nutze ich in den warmen Monaten nämlich keine normale Wanderhose mehr, sondern nur eine kurze Marathonhose. Wenn es dann doch kälter wird, ziehe ich die Leggings drunter. Das Modell das ich momentan nutze ist aus Synthetik und wiegt auch nur circa 130 Gramm.

      Viele Grüße und viel Spaß auf eurer GTA Tour!
      Alex

  22. Hallo, nicht falsch verstehen, bin eigentlich ein interessierter Leser. Aber deine light Schiene finde ich ein wenig aufgebauscht. Logischerweise ist alles “ultralight equipment” sehr teuer, also wer dazu bereit ist das Portemonnaie weit auf zumachen, kann die Ausrüstung so leicht machen wie er nur möchte. Das ist doch kein Buch mit sieben Siegeln, das wird von der Geldbörse und der Bereitschaft viel auszugeben entschieden. Wer ist schon dazu bereit für einen Topf über 100 EUR zu berappen? Ich komme mit 65L Rucksack, 2L Wasser, Essen für 3 Tage, Zelt, Schlafsack, Kocher, Topf, Regenklamotten, lange Unterhose f. Nachts, Kompass, Karte und diversem Kleinkram auf 10,5 Kg. Allein mein Schlafsack wiegt 1400g. Das kann man(n)/frau locker über mehrere Tage komfortabel tragen.

    1. Guten Morgen Ben,

      danke für deine Anmerkungen. Leider kann ich kann deiner Argumentationskette nur bedingt folgen.
      Wenn Du findest UL-Equipment sei immer zu teuer, schau Dir diesen Artikel gerne einmal an >> Günstige Trekkingausrüstung. Dort zeige ich, dass dem nämlich nicht so ist.

      “Das kann man(n)/frau locker über mehrere Tage komfortabel tragen.” >> Mit solchen Generalisierungen wäre ich vorsichtig. Es gibt genügend Leute die mehr als 10 kg nicht über mehrere Tage komfortabel tragen können und/oder wollen.

      Gruß,
      Alex

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