Trekkingrucksack Test

Trekkingrucksack Test: Ultraleicht oder Traditionell? 12 Modell für jedes Gewicht

Geschrieben von: Alex und aktualisiert am 30. März 2021

Neben dem passenden Schuhwerk, gehört der Trekkingrucksack schon seit jeher zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen einer mehrtägigen Wandertour. So ist es auch nicht verwunderlich, dass durch die Anzahl an unterschiedlichen Modellen der Markt mittlerweile sehr unübersichtlich geworden ist. Daher werde ich in diesem Trekkingrucksack Test Auskunft über die wichtigsten Kriterien und Merkmale aktueller Wanderrucksäcke geben und auflisten welche Modelle es aktuell am Markt zu finden gibt.

Zudem findest Du in diesem Ratgeber Informationen welcher der passende Rucksack für deine Touren ist und wie Du das richtige Volumen für deine Ausrüstung findest.


Hinweis: Ich bin der Gründer der Ultraleichtrucksack Manufaktur WeitLäufer nahe Freiburg und habe daher beruflich sehr viel mit Rucksäcken zu tun. Auch wenn ich eher dem Ultraleicht Trekking zugewandt bin, habe ich in diesem Artikel versucht so objektiv wie möglich über alle Trekkingrucksäcke zu berichten. Denn jede Kategorie, ob traditionell oder super-ultraleicht, hat seine Berechtigung sowie Vor- und Nachteile. Viel Spaß beim Lesen!


Modelle dieses Trekkingrucksack Test


 
 
 
 

Trekkingrucksack Test: Kategorien und Einteilung

Klassische Trekkingrucksack Einteilung

Typischerweise werden Wander- und Trekkingrucksäcke anhand ihres Volumens in unterschiedliche Einsatz-Kategorien einsortiert. Nach dem klassischen Verständnis werden Rucksäcke dabei grob den folgenden 4 Verwendungs-Typen untergeordnet:

  • Daypack ~ bis 20 Liter
  • Wanderrucksack ~ 20 bis 35 Liter
  • Tourenrucksack ~ 35 bis 60 Liter
  • Trekkingrucksack  ~ 60 bis 100 Liter

Ich persönlich halte diese Einteilung weder für sinnvoll noch für wichtig. Denn die Modelle der Kategorie “Wanderrucksäcke” besitzen sehr ähnliche Merkmale und Eigenschaften wie die “Touren- und Trekkingrucksäcke”. Hauptsächlich unterscheidet sich nur deren Volumen. Jedoch sind die Vorlieben und Ausrüstungen unter den Wanderern viel zu unterschiedlich, als die Rucksäcke alleine aufgrund ihres Volumens einem bestimmten Einsatzzweck zuzuordnen.

Denn das Volumen wird nicht allein durch den Einsatzzweck, sondern auch die Größe und das Gewicht deiner Ausrüstung bestimmt. Dabei ist es natürlich richtig, dass die Trekkingausrüstung inklusive Proviant für 10 Tage deutlich mehr Platz und Gewicht veranschlagt, als das 2 kg Tagestour-Gepäck.

Aber da viele Wanderer mittlerweile mit ultraleichter Trekkingausrüstung unterwegs sind, macht die klassische Einteilung immer weniger Sinn. Daher empfehle ich eine Einteilung der Rucksäcke nach dem zu tragenden Ausrüstungsgewicht.

Hinweis: Das Gewicht der Ausrüstung wird oft auch als Basisgewicht bezeichnet. Dabei handelt es sich um das Gewicht deines vollständigen Trekkinggepäcks abzüglich der Verbrauchsgüter. Verbrauchsgüter meint in diesem Zusammenhang dein Proviant, dein Trinkwasser sowie der verwendete Brennstoff.

Trekkingrucksack Test
Eine mehrtägige Tour in den Alpen eignet sich optimal für einen Trekkingrucksack Test

Gewichtsabhängige Trekkingrucksack Einteilung

So ergeben sich dann die folgenden Kategorien dieses Trekkingrucksack Test. Benannt nach ihrem Gewicht und beginnend mit den leichten Typen:

  • Super-Ultraleicht. Basisgewicht unterhalb 2,5 kg
  • Ultraleicht. Basisgewicht unterhalb 5 kg
  • Leicht. Basisgewicht unterhalb 10 kg
  • Traditionell. Basisgewicht über 10 kg, typischerweise zwischen 15 und 20 kg

Welches Volumen bei welchem Ausrüstungsgewicht ungefähr notwendig ist, erfährst Du in der folgenden Tabelle. Bedenke dabei, dass es sich bei der Einteilung um grobe Werte handelt, die sich je nach persönlichen Erfahrungen und Kenntnissen unterscheiden können. Sie soll jedoch eine gute anfängliche Orientierung bieten.

Welches Volumen soll mein Trekkingrucksack haben?

Für eine lange Tour benötigt man zudem nicht zwingend den größten Rucksack. Durchquert man auf seiner Wanderung viele Ortschaften und Dörfer, kann man den Proviant für eine 14-Tage Tour und somit auch das Volumen deutlich reduzieren.

Bist Du Dir nicht sicher, zu welcher Kategorie Du zählst, wird dein Basisgewicht mit großer Wahrscheinlichkeit zur Kategorie “Leicht” oder “Traditionell” zählen. Ein ultraleichtes oder super-ultraleichtes Ausrüstungsgewicht benötigt meist viel Zeit, Optimierung und Erfahrung.

Anmerkung: Tabelle seitlich verschiebbar

RucksackVolumen⇒
(Gesamtvolumen1)
___________
Rucksack
Basisg
ewicht ⇓
20 – 30
Liter
30 – 40
Liter
40 – 50
Liter
50 – 60
Liter
60 – 70
Liter
> 70
Liter
Super-
Ultraleicht

(BW² < 2,5 kg)
geeignet geeignet bedingt geeignet ungeeignet ungeeignet ungeeignet
Ultraleicht
(BW < 5 kg)
bedingt geeignet geeignet geeignet bedingt geeignet ungeeignet ungeeignet
Leicht
(BW < 10 kg)
ungeeignet bedingt geeignet geeignet geeignet bedingt geeignet ungeeignet
Traditionell
(BW > 10 kg)
ungeeignet ungeeignet bedingt geeignet geeignet geeignet geeignet

1 – Gesamtvolumen des Rucksacks = Innenvolumen + Volumen aller Zusatz- und Außentaschen
2 – BW = Basisgewicht = Gewicht deiner Wander/Trekkingausrüstung ohne Proviant, Wasser und Brennstoff

Trekkingrucksack Test: Weitere Kriterien zur Auswahl

Neben dem zu tragenden Gewicht und Volumen sind auch viele andere Kriterien bei der Auswahl des passenden Trekkingrucksack von Bedeutung.

Konstruktion eines Trekkingrucksack

Ganz grundsätzlich bestehen die meisten Trekkingrucksäcke aus einem großen Hauptfach, welches den Großteil der Ausrüstung beherbergt. Dieses kann dann je nach Modell weiter unterteilt werden in z.B. ein unteres Fach in welchem man den Schlafsack oder andere Ausrüstung verstaut.

Dieses Hauptfach ist meist durch eine große Öffnung von oben zugänglich. Diese Öffnung wird entweder über die Kombination aus Zugverschluss und Deckelfach oder einen simplen Rollverschluss geschlossen und geöffnet. Viele Trekkingrucksäcke lassen sich über den oberen Bereich des Hauptfaches im Volumen etwas regulieren. Das geschieht entweder über die Anzahl der Drehung des Rollverschlusses, oder die Höhe des Erweiterungskragens beim Zugverschluss.

Verschlusssysteme: Rollverschluss || Zugverschluss & Deckelfach

Einige Modelle besitzen zusätzlich einen Frontreißverschluss, der das Erreichen von Gegenständen im Inneren erleichtert. Die Anzahl und Art der außen angebrachten Taschen variiert je nach Rucksack sehr stark. Einige Exemplare kommen fast gänzlich ohne eine äußere Verstaumöglichkeit aus, wohingegen andere zahllose Reißverschlussfächer und elastische Taschen besitzen.

Große Fronttaschen aus elastischen Materialien sind dabei besonders praktisch, um Gegenstände zu verstauen, die während dem Tag schnell und einfach erreichbar sein soll. Andererseits können atmungsaktive und dehnbare Außenfächer auch gut für nasse Bekleidung, Regenjacken oder Tarps verwendet werden.

Seitentaschen, welche auch ohne den Rucksack abzusetzen erreichbar sind, eignen sich zudem besonders für Trinkflaschen, Sonnenbrille, Snacks, GPS-Geräte oder Smartphones.

Trekkingrucksack Test Traditionell vs Ultraleicht
Klassischer Trekkingrucksack || Ultraleichtrucksack

Trekkingrucksack Test: Innenleben

Die Ausstattung im Inneren der Trekkingrucksäcke unterscheidet sich ebenfalls zwischen den Modellen. Während die minimalistischsten Packs ohne jeglichen Schnickschack sowie zusätzliche Fächer im Hauptfach auskommen, besitzen die klassischen Rucksäcke meist ein Einschubfach für ein Trinksystem inklusive Schlauchport.

Vor- und Nachteile von Trinksystemen:

Kurz ein kleiner Exkurs über die Vor- und Nachteile von Trinksystem und Trinkblasen. Viele Wanderer nutzen diese Systeme, da das Getränk sehr schnell erreichbar wird. Doch die Trinkblasen haben nicht nur Vorteile gegenüber der klassischen Wasserflasche.

Vorteile

tragen zu einem verbesserten Schwerpunkt bei, da eng am Körper anliegend
durch die schnelle Erreichbarkeit trinkt man regelmäßiger als mit Flaschen
Getränke direkt verfügbar
Nachteile

keine Übersicht, wie viel Restwasser noch in der Blase ist
Schwer aufzufüllen, wenn der Rucksack komplett gepackt ist
nehmen im Rucksack recht viel Platz ein
Schlauchport lässt leichter Regenwasser in den Rucksack eindringen
muss gereinigt werden

Wer sind für ein solches System entscheidet, sollte bei seinem Trekkingrucksack darauf achten, ob dieser dafür ausgelegt ist. Neben einem passenden Innenfach für die Blase, benötigt es auch noch eine Halterung in dem Fach sowie ein Schlauchport. Durch diesen wird der Trinkschlauch aus dem Inneren des Packs nach Außen geführt und am Schultergurt fixiert.

Tragesysteme im Trekkingrucksack Test

Die Tragesysteme der jeweiligen Rucksäcke sind hauptsächlich an das zu tragende Gewicht angepasst. Die häufig noch weit verbreitet Überzeugung, dass bei Trekkingtouren mit Zelt, Schlafsack und Co. ein stabiles Tragesystem bei einem guten Rucksack Pflicht sei, kann weitestgehend entkräftet werden.

Denn ab einem Basisgewicht von circa 5 – 7  kg kann oft bedenkenlos auf den Einsatz eines schweren Aluminiumgestell im Rucksackinneren verzichtet werden. Bei solch geringen Lasten reicht meist ein simples Schaumstoffpolster als Stabilisierung im Inneren aus. Und die (ultraleichten) Rucksäcke lassen sich dennoch sehr komfortabel über viele Stunden lang tragen.

Anders sieht es hingegen aus, wenn mit Du mit einer konventionellen Trekkingausrüstung von 20 kg wochenlang autark in beispielsweise der skandinavischen Einsamkeit unterwegs bist. Ein durchdachtes und stabiles Tragesystem, welches einen Großteil der Last auf die Hüfte überträgt, erhöht den Tragekomfort in diesem Fall enorm.

Daher ist es vor dem Kauf eines neuen Trekkingrucksack entscheidend zu wissen, wie viel Kilogramm und welches Volumen damit in etwa später transportiert werden soll. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Rucksack auch erst zu kaufen, wenn der Rest der Ausrüstung schon zu einem Großteil feststeht. Dann lässt sich auch besser ermitteln, über wie viel Volumen der neue Rucksack denn verfügen sollte.

Tragesysteme: Traditionell || Leichtrucksack || Ultraleichtrucksack
Deuter Aircontact 65+ || Exped Lightning 45 || WeitLäufer Agilist 

Schultergurte und Rückenpolsterung

Jedoch trägt nicht nur das Tragekonzept eines Trekkingrucksack zum Tragekomfort bei. Auch der Schnitt und die Polsterung der Schultergurte haben einen erheblichen Einfluss darauf, wie angenehm ein Rucksack während dem Wandern getragen werden kann.

Sind sie zu dünn, schneiden sie bei etwas mehr Gewicht schnell in die Schultern ein. Zu dicke Exemplare können jedoch schnell das Eigengewicht in die Höhe treiben und eventuell am Hals scheuern. Klassischerweise bestehen die Schultergurte aus einem atmungsaktiven Netzmaterial, einer mehr oder weniger dicken Polsterung im Inneren sowie einem abriebfesten Obermaterial.

Schultergurtpolsterung: Traditionell || Ultraleicht
Tatonka Yukon 50+ || WeitLäufer Agilist

Hüftgurte und Hüftgurtflossen

Liegt deine Trekkingausrüstung oberhalb der 15 kg Marke machen neben einem Tragesystem auch stabile Hüftgurtflossen Sinn. Diese stabilisieren über das Tragegestell nämlich die Last auf deiner Hüfte und entlasten deine Schultern von dem großen Gewicht.

Die Hüftgurtflossen sollten neben einer ausreichenden Polsterung auch steif genug sein, damit sie Last effektiv auf die Hüfte übertragen zu können. Gleichzeitig ist es von Vorteil, wenn die Flossen beweglich bleiben, damit sie auch auf technischeren Streckenabschnitten deinen Körperbewegungen folgen können.

Bei einem geringen Ausrüstungsgewicht reicht häufig auch ein Gurtbandhüftgurt aus. Dieser hat dann weniger großartige Lastübertragungsfunktionen und dient mehr einer Stabilisierung des Rucksacks am Rücken.

Hüftgurte: gepolsterter Hüftgurt || einfacher Gurtband-Hüftgurt

Materialien

Häufig bei Trekkingrucksäcken eingesetzte Materialien sind Nylon, Polyamid oder Polyester. Das bekannteste Beispiel für ein Nylon-Gewebe ist wohl CORDURA von der schweizer Marke Invista. Dieses Material ist per se nicht wasserfest, sondern kann nachträglich mit einem Polyurethan- (PU) oder Silikonauftrag beschichtet und wasserdicht bzw. wasserabweisend gemacht werden. In der robusten 500D Variante wird es zum Beispiel bei dem Tatonka Yukon 50+10 verwendet.

Andere Materialien werden als mehrlagig aufgebaute Laminate hergestellt. Dabei werden verschiedene Schichten miteinander “verschmolzen”, um ein hochtechnisiertes Textil zu produzieren, welches die Vorteile seiner Einzelgewebe (z.B. Reißfestigung und Wasserdichtigkeit) miteinander kombiniert. Ein Beispiel dafür ist das wasserdichte und sehr abrieb- und reißfeste Laminat X-Pac VX21 von Dimension Polyant, welches unter anderem im WeitLäufer Agilist verwendet wird.

Ein entscheidendes Maß, um die Widerstandsfähigkeit und Stärke eines Rucksackgewebes zu erkennen, ist dabei DENIER.

Denier (Abkürzung den oder D)

Denier ist ein weit verbreitetes Maß um die Feinheit eines Fadens zu messen. Ebenso werden die Textilien, die bei Rucksäcken verwendet werden durch dieses Maß eingeteilt.  Ein 1 Denier starker Faden wiegt dabei 1 Gramm bei 9000 Meter Fadenlänge.

Je höher der Denierwert, desto kräfter also das Gewebe. Typischerweise werden bei Trekkingrucksäcken Gewebe mit einer Stärke zwischen 1000D (extrem stark) und 100D verwendet. Ein guter Kompromiss aus Gewicht und Robustheit stellen die Gewebe zwischen 500D und 210D dar.

Einige Hersteller verwendet für ihre leichten Rucksäcke heutzutage jedoch schon Textilien mit einer Feinheit von 30D (siehe Osprey Levity). Da wird meiner Meinung nach aber am falschen Ende an der Gewichtsschraube gedreht. Denn solche feinen Gewebe kommen normalerweise nur bei Leichtzelten zum Einsatz und sind kaum Abriebfest. Gestrüpp und raue Felsen sollten damit besser gemieden werden.

Trekkingrucksack Test: Die besten Modelle 2021

In diesem Abschnitt stelle ich Dir nun die einzelnen Kategorien dieses Trekkingrucksack Test mit ihren Vor- und Nachteilen ausführlicher vor. Nach jedem Abschnitt findest Du außerdem jeweils drei bewährte und empfehlenswerte Exemplare der betreffenden Kategorie. Diese Auflistung erhebt jedoch nicht den Anspruch der Vollständigkeit.

Rucksäcke fürs Traditionelle Trekking

Der traditionelle Trekkingrucksack zeichnet sich dadurch aus, dass er auch sehr große Lasten jenseits der 20 kg Grenze noch meistern kann. Dicke und gepolsterte Schulter- sowie Hüftgurte sorgen dabei für ein druckstellenfreies Aufliegen an den Kontaktstellen. Stabile und schwere Tragegestelle übertragen bei den traditionellen Trekkingrucksäcken das Gewicht des Inhalts effektiv auf die Hüfte ihres Trägers.

Die Tragesysteme sind meist so ausgelegt, dass sie schnell und einfach an die unterschiedlichen Rückenlängen der Wanderer angepasst werden können. Auch finden Trinksysteme ja nach Modell in den dafür ausgelegten Innentaschen ihren Platz. Ihre Materialwahl erinnert im Allgemeinen eher an Unzerstörbarkeit als an Gewichtseinsparung.

Mit einem Volumen zwischen 50 und 100 Litern passt in die größten Vertreter dann neben 2 Campingtöpfen sicherlich auch noch eine Pfanne hinein. Viele Zusatz- und Außenfächer nehmen noch die Ausrüstung auf, die entweder schnell erreichbar sein soll, oder nicht mehr in das Hauptfach passt.

Daher ist die Zielgruppe auch eher in den Wanderern zu suchen, die gerne lange und autarke Trekkingtouren in entlegenen Gegenden der Welt unternehmen. Und dabei nicht auf leichtgewichtige Ausrüstung sondern eher auf traditionelles Gepäck setzen. Auch wer gerne mal abseits der markierten und ausgetretenen Pfade unterwegs ist und sich ins Gebüsch schlägt, wird über das Mehr an Robustheit der Materialien dankbar sein.

Eigengewicht: zwischen 1700 und 3000 Gramm
empfohlenes Basisgewicht: oberhalb 10 kg, typischerweise zwischen 15 bis 20 kg
Gesamtvolumen: 50 bis >70 Liter
Einsatzbereich:
  • lange & autarke Trekkingtouren mit viel Gepäck, Proviant, Wasser und Gewicht
  • Expeditionen
  • mehrtägige Trekkingtouren mit traditioneller Ausrüstung
Vorteile:
  • viel Platz auch für großvolumige Ausrüstung
  • robust & oft langlebig
  • stabiles Tragesystem und dick gepolsterte Schulter- und Hüftgurte
  • trägt auch große Lasten problemlos
  • viele Zusatztaschen und Fächer
  • meist Trinkblasenkompatibel
  • vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
  • an viele Rückenlängen anpassbar
  • häufig in den Gurt integrierte Hüfttaschen
Nachteile:
  • sehr hohes Eigengewicht
  • hohe Belastung des Körpers (u.a Gelenke und Füße) möglich
  • verringerte Trittsicherheit
  • großes Volumen lädt zum “Auffüllen” ein
Preisspanne: ab 120,00€

Tatonka Yukon 60+10

Gewicht: ab 2500 Gramm
max. Last: 25 kg

Osprey Atmos Ag 65

Gewicht: ab 2190 Gramm
max. Last: 25 kg

Vaude Astrum EVO 60+10

Gewicht: ab 1985 Gramm
max. Last: 22 kg

Rucksäcke fürs Leichte Trekking

Für weniger lange Touren oder Wanderungen ohne Verpflegung für 10 Tage reicht dann meist auch ein Trekkingrucksack mit einem Volumen zwischen 40 und 60 Litern aus. Das macht sich dann auch in einem kräftigen Gewichtsvorteil gegenüber den traditionellen Trekkingrucksäcken bemerkbar. Ungefähr nur noch die Hälfte des Eigengewichts bringen die Rucksäcke für das “Leichte Trekking” auf die Waage.

Von den Features her sind sie jedoch trotzdem vergleichbar aufgestellt, wie ihre größeren Geschwister. Auch diese Rucksäcke besitzen ein Tragesystem, Trinkblasenkompatibilität, gepolsterte Hüftgurte mit integrierten Taschen sowie gute Trageeigenschaften bis etwa 15 kg. Die meisten dieser Komponenten sind dafür etwas abgespeckt worden – zum Beispiel leichtere Tragesysteme und nicht mehr ganz so steife Hüftgurtflossen.

Wo die Hersteller bei dieser Rucksack Kategorie auch häufig an der Stellschraube drehen ist die Materialwahl. Um Gewicht zu sparen, finden teilweise extrem dünne Textilien als Hauptgewebe ihre Verwendung. Beim Levity 45 verwendet Osprey beispielsweise ein 30 Denier zartes Stöffchen für Bereiche der Außenhaut. Solch dünne Textilien kommen ansonsten normalerweise eher bei leichten Zelten und Tarps zum Einsatz. In die Nähe von Dornen oder rauen Felswänden sollte man damit also eher nicht kommen.

Sollte Dir auch die Optik deine Trekkingrucksack wichtig sein, findest Du in der Kategorie der Leichtrucksäcke oft moderne und farbenfrohe Designs. Ein Leichtrucksack ist zudem meist eine gute Wahl für Wanderer, die von einem tradtionellen Trekkingrucksack auf etwas leichtere Ausrüstung wechseln möchten, auf ein Tragesystem dennoch (noch) nicht verzichten wollen.

Eigengewicht: zwischen 800 und 1500 Gramm
empfohlenes Basisgewicht: zwischen 5 und 10 kg – tendenziell eher in Richtung 10 kg
Gesamtvolumen: zwischen 40 und 60 Litern
Einsatzbereich:
  • mehrtägige Trekkingtouren
  • Hüttentouren mit mehr Gepäck
  • mehrtägige Treks mit sehr viel Proviant
Vorteile:
  • leichtes Tragesystem trägt Lasten bis etwa 15 kg
  • trotz Tragesystem meist relativ leicht
  • häufig in den Gurt integrierte Hüfttaschen
  • viele Ausstattungsmerkmale
  • Trinkblasenkompatibilität
  • oft moderne Designs und Farbkombinationen
  • gute Kombination zwischen geringem Eigengewicht und Tragfähigkeit
Nachteile:
  • Gewicht wird oft am dünneren Hauptmaterial eingespart
  • …oder an wenigen Außen- und Zusatztaschen (Exped Lightning)
  • nicht für die großen Lasten ausgelegt
Preisspanne: ab 150,00€

Osprey Levity 60

Gewicht: ab 860 Gramm
max. Last: 11 kg

Gregory Optic 48

Gewicht: ab 1080 Gramm
max. Last: 14 kg

Exped Lightning 45

Gewicht: ab 1040 Gramm
max. Last: 25 kg

Rucksäcke fürs Ultraleicht Trekking

Ultraleichte Trekkingrucksäcke, oder einfach Ultraleichtrucksäcke, sind besonders bei Fernwanderern beliebt, die trotz vollständiger Trekkingausrüstung mit (sehr) wenig Gewicht auf dem Rücken unterwegs sein möchten. Typischerweise wiegen diese Modelle nur noch zwischen 300 und 800 Gramm. Dennoch bieten sie mit einem Volumen zwischen 35 und 50 Liter (teils auch mehr) genügend Platz für Ausrüstung und Verpflegung für monatelange Touren.

Auf ein Tragegestell verzichten die meisten Modelle und verwenden als einfache Stabilisierung eine simple Schaumstoffmatte im Inneren. Bei einem Basisgewicht zwischen 2,5 und 7 kg ist ein konventionellen Tragesystem aber auch nicht notwendig. Die Ausrüstung und eine kompakte Packweise verleihen den ultraleichten Packs genügend Stabilität.

Trotz der Reduzierung auf wesentliche Features, verfügen diese Rucksäcke häufig über viele Außentaschen, um möglichst auch während dem Wandern viele Gegenstände zu erreichen. Durch die große Hiking-Community in den USA vorangetrieben, sind diese Packs perfekt auf monatelange Thru-Hikes und Fernwanderungen optimiert.

Aber auch für kürzere Wanderungen eignen sich die UL-Rucksäcke. Beispielsweise eine mehrtägige Hüttenwanderung in den Alpen mit etwas mehr Gepäck. Klassische Features wie die Trinkblasenkompatibilität findet man bei Ultraleichtrucksäcken eher selten. Da viele der Hersteller aber kleine lokale Unternehmen sind, sind oft auch an die eigenen Bedürfnisse angepasste Rucksäcke bestellbar. Gewicht sparen diese Rucksäcke durch den Verzicht auf schwere Gestelle sowie die sehr steifen und dicken Hüftgurte.

Eigengewicht: zwischen 300 und 800 Gramm
empfohlenes Basisgewicht: um 2,5 bis 7 kg
Gesamtvolumen: 35 bis 50 Liter
Einsatzbereich:
  • sehr lange Trekkingtouren bzw. Thru-Hikes mit UL-Gear und Proviant
  • Hüttentouren mit etwas mehr Gepäck
  • mehrtägige Wintertouren
Vorteile:
  • sehr leicht
  • dennoch oft sehr hochwertige und langlebige Materialien
  • Verzicht auf Alu- bzw. Carbon Tragegestell spart viel Gewicht
  • extrem vielseitig einsetzbar
  • geringe Belastungen auf den Körper
  • Reduzierung auf wesentliche Features
  • Trinksystemkompatibilität möglich
  • oft handgemachte Produkte mit hochwertiger Verarbeitung
  • oft viele Komponenten entfernbar, um den Pack noch leichter zu machen
  • häufig viele Anpassungen der Rucksäcke möglich, da durch Kleinbetriebe gefertigt
Nachteile:
  • schwere Lasten > 12 kg nicht mehr über lange Strecken komfortabel tragbar
  • nur mit relativ geringem Rucksackgewicht sinnvoll
Preisspanne: ab 189,00€

WeitLäufer Agilist 48

Gewicht: ab 430 Gramm
max. Last: 10 kg
Preis: ab 189,00€

HMG 2400 Black Southwest

Gewicht: ab 892 Gramm
max. Last: 15 kg
Preis: ab 359,00€

ÜLA Fastpack 45

Gewicht: ab 730 Gramm
max. Last: 10 kg
Preis: ab 199,00€

Rucksäcke fürs Super-Ultraleicht Trekking

Wer es noch eine Stufe leichter mag und sein Basisgewicht auf unter 2,5 kg feingetuned hat, ist eventuell mit einem Super-Ultraleichten Rucksack gut beraten. In ein Volumen zwischen 20 und 35 Litern passt tatsächlich auch nur eine sehr speziell angepasste Trekkingausrüstung. Daher eignet sich diese Rucksack-Kategorie zum Wandern mit Zelt/Tarp, Schlafsack und Co. auch eher nur für (sehr) erfahrene Ultraleicht-Wanderer.

Dafür wird die Trittsicherheit und Agilität kaum eingeschränkt und der Körper durch den Rucksack nur minimal belastet. Somit sind dann auch schnellere Hikes und sehr lange Tagesetappen möglich. Eine besondere Ausstattung sowie dick gepolsterte Schultergurte sind jedoch die Ausnahme.

Zudem sind die verwendeten Materialien teilweise recht empfindlich und erfordern einen sorgsameren Umgang. Dafür lassen sich diese Rucksäcke multifunktionell einsetzen. Ihre geringes Volumen eignet sich optimal für Tagestouren oder Ausflüge in die Stadt oder Ähnliches.

Eigengewicht: bis 400 g
empfohlenes Basisgewicht: unterhalb 2,5 kg
Gesamtvolumen: 20 bis 35 Liter
Einsatzbereich:
  • Super-ultraleichtes Trekking
  • Tagestour
  • Overnighter
  • multifunktionell auch als Stadtrucksack nutzbar
  • Fast-Hiking
Vorteile:
  • extrem geringes Eigengewicht > Entlastung des Körpers
  • auch schnelles Wandern oder sehr lange Tagesetappen möglich
  • kaum Einschränkung der Trittsicherheit oder Agilität
  • flexibel auch als Tagesrucksack und Citypack nutzbar
  • je nach Modell auch fürs Trailrunning geeignet
  • begrenztes Volumen regt die Kreativität an
Nachteile:
  • teilweise empfindlichere Materialien
  • viel Erfahrung und Wissen erforderlich
  • nur mit spezialisierter und extrem leichter Ausrüstung sinnvoll für Touren mit Zelt/Tarp und Schlafsack nutzbar
  • kaum Zusatztaschen & Fächer
Preisspanne: ab 60,00 €

WeitLäufer Minimalist 30

Gewicht: ab 356 Gramm
max. Last: 10 kg

Terra Nova Laser 25

Gewicht: ab 400 Gramm
max. Last: 8kg

Gossamer Gear Murmur 36

Gewicht: ab 240 Gramm
max. Last: 9 kg


Trekkingrucksack Test: Rucksackmodelle im Detail

Traditionelle Trekkingrucksäcke

Tatonka Yukon 60+10

max. Gesamtvolumen:  70 L
Eigengewicht: 2500 g
max. Zuladung: 25 kg
Materialien: Textreme 6.6, T-Snow Crust, T-Rain Rip, CORDURA® 500 den
Abmessungen: 74 x 32 x 24 cm
Besondere Eigenschaften:
  • RV-Frontöffnung
  • Trinkblasenkompatibel
  • zusätzliche Fronttrageschlaufe
  • elastische Seitentaschen

Trekkingrucksack TestDer Tatonka Yukon 60+10* ist ein klassischer Trekkingrucksack mit stabilem Tragegestell und einer hohen Zuladung von bis zu 25kg. Dick gepolsterte Schultergurte sowie ein  dreidimensional ausgeformter Hüftgurte sollen den Tragekomfort auch bei hohen Lasten verbessern. Das separate erreichbare Bodenfach gehört ebenso zur Standardausstattung wie der höhenverstellbare Deckelverschluss mit zusätzlichem Fach sowie einer weiteren Trageschlaufe auf der Front.

Ein weiteres praktisches Feature des Trekkingrucksack: Er besitzt eine große Frontöffnung, durch welche sich die Ausrüstung schnell und einfach erreichen lässt. Sein Boden ist mit robustem Cordura verstärkt und schützt gegen Eindringen von Wasser beim Abstellen. Stichwort Wasser: Auch für Trinksysteme ist der Yukon 60+10 ausgestattet. Die Fülle an Features schlägt sich dann auch im Eigengewicht von 2500 Gramm nieder.


Osprey Atmos Ag 65

max. Gesamtvolumen:  65 L
Eigengewicht: 2190 g
max. Zuladung: 25 kg
Materialien: 100D x 630D Nylon Dobby
Abmessungen: 87H x 39 B x 41 T cm
Besondere Eigenschaften:
  • belüftete Mesh-Rückenpartie
  • Trinkblasenkompatible
  • große Fronttasche aus Mesh sowie interne Zip-Fächer
  • 2 Hüftgurttaschen

Trekkingrucksack TestDer Osprey Atmos Ag 65* ist ein großvolumiger Trekkingrucksack mit interessantem Belüftungssystem am Rücken. Das großporige Mesh zieht sich vom Rücken bis in die Hüftgurtpartie und soll auch dort für eine verbesserte Atmungsaktivität sorgen. Meine Erfahrung mit Belüftungssystemen am Rücken lehrte mich jedoch, dass man an warmen Sommertagen das Schwitzen kaum vermeiden kann.

Auf der Frontseite gibt es eine elastische Meshtasche sowie einen praktischen Reißverschlusszugang ins Hauptfach. Volle Trinkblasenkompatibilität, 2 Hüftgurttaschen, ein Schlafsackfach sowie viele äußere Gear-Loops runden das Gesamtpaket des Atmos AG 65 ab. Wer auf ein Deckelfach verzichten möchte, kann den gesamten Deckel entfernen und den oberen Zugverschluss nur mit einer leichten Klappe überdecken. So spart man sich ein paar hundert Gramm. Insgesamt kommt der Osprey Atmos AG 65 bei einer maximalen Zuladung von 25 auf ein Eigengewicht von 2190 Gramm.


Vaude Astrum EVO 60+10

max. Gesamtvolumen:  70 L
Eigengewicht: 1985 g
max. Zuladung: 22 kg
Materialien: 400D Diamond Ripstop PU-beschichtet
Kontrastmaterial: 600D PU-beschichtet 50% recycled
Futter: 200D PU-beschichtet
Abmessungen: 80 x 33 x 29 cm
Besondere Eigenschaften:
  • Deckelfach kann zur Umhängetaschen werden
  • aus recycelten Kunstfaser hergestellt
  • Trinksystemkompatibel

Trekkingrucksack TestViel Stauraum für die großen Trekkingtouren bietet auch der Vaude Astrum EVO 60+10* mit seinen 70 Litern Volumen. Mit einem Eigengewicht von 1985 g bleibt er dabei sogar haarscharf unter der 2 kg Marke. Dennoch trägt er Lasten bis zu 22 kg. Den Tragekomfort gewährleisten bei diesen Zuladungen dick gepolsterte Schulter- und Hüftgurte.

Robuste 400D und 600D Ripstop Materialien erlauben dabei auch eine etwas härtere Gangart. Wie auch die beiden anderen hier vorgestellten klassischen Trekkingrucksäcke, ermöglicht der Vaude Astrum EVO 60+10 ebenfalls den Zugang zum Hauptfach über einen umlaufenden Reißverschluss. Auf ein separate zugängliches Bodenfach wird jedoch verzichtet. Die Rückenlänge ist grob in 2 Größen unterteilt, lässt sich dann aber noch feinadjustieren.


Leichte Trekkingrucksäcke

Osprey Levity 60

max. Gesamtvolumen:  60 L
Eigengewicht: 860 g
max. Zuladung: 11 kg
Materialien: NanoFly UHMWPE Ripstop x 100D HT Nylon
Abmessungen: 72 x 40 x 33 cm
Besondere Eigenschaften:
  • superleichter NanoFly Stoff
  • Trinkblasenkompatibel
  • Seitentaschen mit zusätzlichem tiefen Eingriff
  • leichtes Tragegestell

Trekkingrucksack TestDer  Osprey Levity 60* ist von der grundsätzlichen Konstruktion einem klassischen Trekkingrucksack nicht unähnlich. Denn er besitzt ein Tragegestellrahmen, ein Deckelfach sowie dick gepolsterte Schultergurte. Trotzdem wiegt der 60 Liter große Rucksack nur 860 Gramm! Das hat Osprey hauptsächlich dadurch erreicht, dass der Rucksack simple Hüftgurtflossen besitzt und größtenteils aus dem sehr feinen 30D NanoFly Material gefertigt wurde.

Ich persönlich finde diesen Ansatz zur Gewichtsreduktion etwas bedenklich. Zwar mag dieser Stoff reißfest sein, aber aufgrund der Feinheit des 30D Textils wird dieser Rucksack nur eine verringerte Abriebfestigkeit besitzen. Und Abriebfestigkeit ist bei Rucksäcken generell wichtiger als Reißfestigkeit. Ein vorsichtiger Umgang ist bei dem Osprey Levity 60 also geboten.

Als weitere Features wartet der Levity 60 mit einer großen Fronttasche sowie seitlich zugänglichen Seitentaschen auf. Daneben besitzt er ein leichtes Tragegestell, welches eine Zuladung für Lasten bis zu 11 kg unterstützt. Zudem gibt es auf der Front mit den blauen Daisy-Chains viele Möglichkeiten noch weitere Ausrüstung außen zu befestigen.


Gregory Optic 48

max. Gesamtvolumen:  48 L
Eigengewicht: 1080 g
max. Zuladung: 14 kg
Materialien: Pack Body: 100D High Tenacity Nylon
Pack Bottom: 210D High Tenacity Nylon
Abmessungen: 66 x 31.8 x 26.7 cm
Besondere Eigenschaften:
  • schmale Hüftgurttaschen
  • Seitentaschen mit zusätzlichem tiefen Eingriff
  • Trinkblasenkompatibel
  • stabiler und gepolsterter Hüftgurt

Trekkingrucksack TestDer Gregory Optic 48* ist mit seinen 48 Litern genauso gut für längere Hüttentouren wie für Trekkingtouren mit leichterer Arusrüstung geeignet. Sein leichtes Tragegestell trägt Lasten bis zu 14 Kilogramm. Dabei besteht das Hauptmaterial aus 100D und 210D High Tenacity Nylon und kann auch den ein oder anderen Kontakt mit Fels oder Gestrüpp ab.

Eine große elastische Fronttasche sowie 2 Seitentaschen aus dem gleichen Material lassen viel Platz für Trinkflaschen, Regenjacke, Snack, etc. Im Inneren besitzt der Gregory  Optic 48 eine Halterung für Trinkblasen und ein dafür vorgesehenes Fach. Ein für die Kategorie der Leichtrucksäcke stabiler und dick gepolsterter Hüftgurt überträgt das Gewicht effektiv auf die Hüfte des Trägers. 1080 Gramm Eigengewicht bringt der Optic 48 auf die Waage, was den guten Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Leichtigkeit symbolisiert.


Exped Lightning 45

max. Gesamtvolumen:  45 L
Eigengewicht: 1040 g
max. Zuladung: 25 kg
Materialien: 210D HMPE Ripstop-Nylon, PU beschichtet
Abmessungen: 72 × 32 × 25 cm
Besondere Eigenschaften:
  • Lasten bis 25kg tragbar
  • stabiler Hüftgurt mit Zip-Taschen
  • viele Kompressionsriemen
  • Rollverschluss

Trekkingrucksack TestFast schon ein Klassiker unter den Leichtrucksäcken ist der Lightning 45 von Exped*. Von der Ausstattung teilweise noch minimalistischer als so mancher Ultraleicht Rucksack, bietet er dennoch ein stabiles Tragegestell. Laut Hersteller sollen mit dem 1040 g leichten Rucksack sogar Lasten bis zu 25kg geschultert werden können. Bei einem Innenvolumen von 45 Litern müsste man dafür aber schon fast Ziegelsteine einladen. Das Außenmaterial ist 210D starkes und sehr reißfestes HMPE Ripstop Nylon.

Verschlossen wird der Exped Lightning 45 über einen simplen Rollverschluss. Außen befinden sich viele Kompressionsriemen, an welchen auch zusätzliche Ausrüstung befestigt werden kann. Auf eine elastische Fronttasche wurde leider verzichtet. Es gibt lediglich zwei Seitentaschen für Trinkflaschen und Kleinkram. Obwohl die Schultergurte vergleichsweise dünn gepolstert sind, kommt der Hüftgurt mit viel Stabilität und einer dicken Polsterung daher. Darauf befinden sich zwei Hüfttaschen mit Reißverschluss.


Ultraleicht Trekking Rucksäcke

WeitLäufer Agilist 48

max. Gesamtvolumen:  48 L
Eigengewicht: ab 430 g
max. Zuladung: 10 kg
Materialien: Body: X-Pac VX21 210D
Rücken: 500D Cordura PU-beschichtet
Abmessungen: 55 x 28 x 17 cm (gepackt – mittlere Beladung)
Besondere Eigenschaften:
  • robustes 210D X-Pac VX21 & 500D Cordura
  • große elastische Fronttasche
  • Eingrifftasche, die während dem Wandern erreichbar ist
  • Trekkingstockschlaufen
  • handgefertigt in Deutschland

Trekkingrucksack TestDer WeitLäufer Agilist ist mit seinem Gesamtvolumen von 48 Litern bei einem Eigengewicht ab 430 Gramm ein waschechter Ultraleicht Rucksack. Er verfügt neben den großen Seiten- und Fronttaschen auch über eine elastische Eingrifftasche, die während dem Wandern erreichbar ist. Dort finden Snacks, Handschuhe, Mütze, Sonnenbrille, Regenhose oder die ultraleichte Regenjacke Platz. Ebenfalls auf der Front sind 4 Trekkingstock Schlaufen, in welche die Poles gesteckt werden können, wenn sie nicht gebraucht werden.

Als Tragesystem unterstützt eine simple Schaumstoffplatte am Rücken die Struktur des Rucksacks und polstert den Rücken gegen den Inhalt im Rucksack ab. Lasten bis zu 10kg können mit dem WeitLäufer Agilist angenehm getragen werden. Daher ist er mit ultraleichter Trekkingausrüstung auch für lange Trekkingtouren und mehrmonatige Thru-Hikes geeignet. Die Kombination aus robusten 210 VX21 und 500D Cordura machen den Pack zu einem vergleichsweise robusten UL-Rucksack. Die Rucksäcke werden alle 100% in Deutschland handgefertigt, am Rande des Schwarzwaldes im Breisgau.


Hyperlite Mountain Gear 2400 Southwest

max. Gesamtvolumen:  40 L
Eigengewicht: 892 g
max. Zuladung: 15 kg
Materialien: 150D Dyneema Composite Fabric HYBRID
Abmessungen: 62 x 32 x 29 cm
Besondere Eigenschaften:
  • Ultraleicht Rucksack mit Aluminiumgestell
  • robustes 150D DCF HYBRID
  • robuste Front- und Seitentaschen
  • Rollverschluss

Trekkingrucksack TestDer Hyperlite Moutain Gear 2400 Southwest ist ein bisschen ein Hybrid zwischen Ultraleicht-Rucksack und Leichtrucksack. Von der Konstruktion und den Features ähnelt er eher einem UL-Pack, dennoch findet sich in seinem Inneren ein Aluminium Tragegestell zur Lastübertragung. Dadurch können in dem Modell auch Lasten bis zu 15 kg getragen werden. Das Tragegestell kommt auch mit einem nicht unerheblichen “Weight-Penalty” für ein ultraleichtes Modell. Somit stehen knapp 900 Gramm Eigengewicht auf der Waage.

Robuste Außen- und Seitentaschen aus Dyneema X Gridstop machen diesen Rucksack aber zu einem guten und leichten Begleiter, wenn es auch mal ins Weglose Gelände quer durch die Büsche geht. Zusätzlich ist der Rucksack für ein Trinksystem ausgestattet und besitzt auf dem Hüftgurt zwei Reißverschlusstaschen, welche bei den aktuellen Modellen auch recht viel Inhalt fassen. Recht viele Kompressionsriemen runden das Paket des Southwest 2400 ab. Der in den USA produzierte UL-Rucksack lässt sich seine Features jedoch fürstlich bezahlen.


ÜLA Fastpack 45

max. Gesamtvolumen:  40 L
Eigengewicht: 730g
max. Zuladung: 10 kg
Materialien: 210 ULA Robic Cordura
Abmessungen: 53 x 31 x 30 cm
Besondere Eigenschaften:
  • Rolltop Verschluss
  • viele Extrataschen an den Schultergurten
  • robustes 210 Robic Cordura

Trekkingrucksack TestDer Fastpack 45 aus dem Traditionshaus für amerikanische UL-Packs ÜLA ist ebenfalls ein klassischer Ultraleichter Trekkingrucksack. Er besitzt ein großes Hauptfach ohne separate Unterteilung in weitere Fächer. Verschlossen wird er über den klassischen Rolltop. Dadurch ist im Volumen, wie auch die anderen beiden UL-Pack, sehr variable. Außen gibt es eine elastische Fronttasche sowie zwei Seitentaschen für beispielsweise die Trinkflaschen.

Doch nicht nur auf der Front, besitzt der ÜLA Fastpack 45 Zusatztaschen. Auf den Schultergurten sitzen nochmals insgesamt 4 weitere Taschen. 2 Reißverschlusstaschen für Kamera, Smartphone, etc. sowie zwei elastische Taschen, um dort seine Trinkflaschen für die schnelle Erreichbarkeit zu verstauen. Gefertigt ist der Pack aus 210D Robic Cordura und bringt bei einem Volumen von 40 Litern ein Gewicht von 730 Gramm auf die Waage.


Super-Ultraleichte Trekking Rucksäcke

WeitLäufer Minimalist 30

max. Gesamtvolumen:  30 L
Eigengewicht: ab 356 g
max. Zuladung: 8-10 kg
Materialien: Body: X-Pac VX21 & 70D Ripstop Polyester
Rücken: 500D Cordura PU-beschichtet
Abmessungen: 52 x 25 x 19 cm (gepackt – mittlere Beladung)
Besondere Eigenschaften:
  • robustes 210D X-Pac VX21
  • große elastische Fronttasche
  • Hauptfach zusätzlich per Front-Zip erreichbar
  • handgefertigt in Deutschland

Trekkingrucksack TestWer gerne auf Hüttentouren oder Wochenendtrips mit Zelt oder Tarp geht, ist der WeitLäufer Minimalist der richtige Rucksack. Mit einem Gesamtvolumen von 30 Litern wiegt der superleichte Rucksack gerade einmal 356 Gramm. Trotzdem ist sein Hauptmaterial eine Kombination aus VX21 und 500D Cordura, und somit also sehr abrieb- und reißfest. In der großen elastischen Außentasche finden Regenjacke, Mütze, Handschuhe, etc. Platz. Die elastischen Seitentaschen nehmen Trinkflaschen bis zu einem Volumen von 1 Liter auf.

Um auch während der Tour schnell an den Inhalt im Inneren zu gelangen, besitzt der WeitLäufer Minimalist einen langen wasserabweisenden Reißverschluss auf der Front. Davon abgesehen verfügt der SUL-Pack über einen klassischen Rolltop-Verschluss, wodurch sich sein Volumen einfach vom Befüllungzustand regeln lässt. Viele zusätzliche Features lassen sich als Option einfach dazu bestellen. Denn die Rucksäcke werden alle 100% in Deutschland handgefertigt und werden erst nach Bestelleingang für einen individuell produziert.


Terra Nova Laser 25

max. Gesamtvolumen:  25 L
Eigengewicht: ab 400 g
max. Zuladung: 8 kg
Materialien: Litetex Ripstop Nylon mit DWR, PU-beschichtet
Abmessungen: 46 x 24 x 28 cm
Besondere Eigenschaften:
  • Reißverschluss Frontzugang
  • viele praktische Außentaschen

Trekkingrucksack TestDer Terra Nova Laser 25* ist ebenfalls eher für den Grammzähler unter den Trekker gedacht. Wer in die 25 Liter des 400 g leichten Laser eine Trekkingausrüstung bekommen möchte, sollte sein Gear schon auf das Minimalste reduziert haben. Overnighter, oder ultraleichte Weekendtrips sind bei entsprechender Ausrüstung aber dennoch gut möglich. Mehr als die maximale Zuladung von 8 kg bekommt man sowieso schwierig in den SUL-Pack. Der Rucksack besitzt als einzige Öffnung einen mittigen Zip.

Außen verfügt er über zwei elastische Seitentaschen, in die mehr als nur eine Trinkflasche passt. Die Schultergurte sind schmal und dünn geschnitten, am breiten Hüftgurt sind dafür jedoch zwei Reißverschlusstaschen vorgesehen. Neben den Hüfttaschen sind zwei zusätzliche Außentaschen aus Mesh angebracht, die sich hervorragend für Trinkflaschen eignen. Als Hauptmaterial kommt dünnes Litetex Ripstop Nylon zum Einsatz. Ein umsichtiger Gebrauch des Rucksack ist daher empfohlen!


Gossamer Gear Murmur 36

max. Gesamtvolumen:  36 L
Eigengewicht: ab 240 g
max. Zuladung: 9 kg
Materialien: Body: 30D Robic Nylon
Rücken: 100D Robic Nylon
Abmessungen: 58 x 26 x 26 cm
Besondere Eigenschaften:
  • superleichter Minimalrucksack fürs Trekking
  • Hüftgurt mit 2 Ziptaschen
  • Schaumstoffmatte als Strukturgeber und Sitzkissen

Trekkingrucksack TestDas leichteste Modell in diesem Trekkingrucksack Test ist der superleichte Gossamer Gear Murmur 36. Gerade einmal 240 g bringt der Rucksack in der Minimalkonfiguration auf die Waage. Dafür kommt dünnes 30D und 100D Robic Nylon als Hauptmaterialien zum Einsatz. Mit 36 Liter Volumen kommt er für den waschechten SUL-Geher aber auch als Thru-Hike Pack in Betracht. 2,5kg Basisgewicht sollten dann aber nicht überschritten werden.

An klassischen Features mangelt es dem sonst extrem minimalistischen Rucksack jedoch nicht. Außen gibt es neben einer großen elastischen Tasche noch zwei Seitentaschen sowie einige Gear Loops für Kordeln und weitere Ausrüstung. Die dünnen Schultergurte sind nur für leichte Lasten ausgelegt, dafür kann der Hüftgurt mit zwei Zip-Taschen glänzen. Als Stabilisierung kommt eine Schaumstoffmatte außen zum Einsatz. Diese kann in der Pause praktischerweise auch als Sitzkissen genutzt werden.



Tipps für deinen Trekkingrucksack

Trekkingrucksack packen – So geht’s richtig

Damit das Packen vor der Abreise nicht zur Qual wird, sondern einigen sinnvollen Grundsätzen folgt, gebe ich Dir im kommenden Abschnitt ein paar Tipps und Hinweise dazu:

  1. Ausrüstung nach dem Zeitpunkt der Verwendung im Rucksack verstauen
    Den Schlafsack benötigt man meist erst am Ende des Tages kurz vor dem Schlafengehen. Daher kannst Du diesen getrost als erstes ganz unten in den Trekkingrucksack packen. Die Regenjacke, Sonnenbrille und Snacks könnten häufiger während der Tour benötigt werden. Daher sollte diese weiter oben im Pack oder Außen ihren Platz finden
  2. Schwere Ausrüstung nah an den Rücken
    Besonders schwere Teile deiner Ausrüstung sollten nah an deinem Rücken verpackt werden. Denn je weiter sie sich davon entfernt befinden, desto weiter verlagert sich der gesamte Schwerpunkt des Rucksacks nach hinten. Dadurch fühlt es sich an, als würde das Gewicht dich nach hinten ziehen.
  3. Wechselwäsche rollen
    Der wahrscheinlich älteste Packtipp überhaupt. Zusammen eingerollt nimmt die Bekleidung weniger Platz ein, als wenn jedes Teil einzeln gefaltet wird. Außerdem geht es so noch etwas schneller.
  4. Drybags nutzen
    Fast kein Trekkingrucksack ist zu 100% wasserdicht. Daher ist es sinnvoll die Ausrüstung, die unter keinen Umständen nass werden soll, ist wasserdichte Drybags zu verpacken. Ich nutze diese beispielsweise für meinen Daunenschlafsack sowie meine Wechselwäsche. Eine Alternative oder sogar Ergänzung können große Rucksackliner sein. Vereinfacht gesprochen sind das große und stabile Plastikbeutel, die in das Hauptfach des Rucksacks kommen. Dort hinein wird dann die Ausrüstung gepackt, welche somit ebenfalls gut vor Regenwasser geschützt ist.

Trekkingrucksack Test: Rucksack waschen?

Besonders nach langen und schweißtreibenden Touren werden sich viele unangenehme Gerüche an deinen Rucksack binden. Vor allem die Schultergurte sind davon betroffen. Aber kann ein Trekkingrucksack so einfach in die Waschmaschine geworfen werden?

Ich kann jetzt nicht für alle Modelle sprechen, aber generell ist es ohne Probleme möglich seinen Rucksack in der heimischen Maschine zu neuem Glanz zu verhelfen. Dabei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten:

  • Nur bei 30°C und Fein- bzw. Wollwaschgang waschen
  • Rucksack in Baumwollbeutel packen
  • Reißverschlüsse etc. offen lassen
  • nicht zu stark schleudern
  • NICHT in den Trockner, sondern auf der Leine trocknen lassen
  • flüssiges Waschmittel oder spezielles Outdoor Waschmittel von NIKWAX* verwenden

Wie messe ich meine Rückenlänge?

Damit der gewählte Rucksack auch optimal zu deiner Rückenlänge passt, muss diese erst einmal bekannt sein. Aber wie wird die Rückenlänge gemessen?

Erstmal beschreibt die Rückenlänge den Abstand zwischen dem 7. Nackenwirbel sowie der oberen Kante des Beckenknochens. Mit einem simplen Maßband kann dieser Abstand gemessen werden.

Aber wo genau befinden sich die beiden genannten Punkte?

Wenn Du dein Kinn auf die Brust ablegst, tritt der 7. Nackenwirbel im Nacken am stärksten von allen Wirbeln hervor. Nun kann dieser einfach mit der Hand ertastet werden. Um die obere Kante deines Beckenknochens zu finden, stemmst Du beide Hände in die Hüfte und lässt beide Daumen in Richtung der Wirkelsäule zeigen. Auf der gedachten Linie zwischen beiden Daumen sitzt mittig der Beckenkamm, welcher zugleich auch das unterste Ende deiner Rückenlänge markiert.

Mit dem Maßband kannst Du nun den Abstand zwischen diesen beiden Punkten messen. Am besten Du lässt Dir dabei von einer weiteren Person helfen, denn alleine kann das ganz schöne Verrenkungen erfordern.

Tipps für ein niedriges Trekkingrucksackgewicht

Zum Schluss dieses Artikels gebe ich nun noch ein paar Tipps wie Du das Gewicht im Inneren deines Trekkingrucksack reduzieren kannst. Du musst natürlich nicht alle Hinweise befolgen, sondern kannst Dir wie bei einem Buffet nur die Dinge herauspicken, die Dir auch gefallen.

  • Bei den großen 4 Anfangen: Zelt, Schlafsack, Isomatte und Rucksack sind oft die Gegenstände die am meisten auf die Waage bringen. Dort hat ein Austausch den größten Effekt.
  • Eine Waage benutzen: Nur wenn man seine Ausrüstung auf die Waage legt, sieht man erstmal welcher Gegenstand wie viel wiegt. Und kann dann im nächsten Schritt entscheiden, ob man ihn ersetzen möchte.
  • Nach der Tour ist vor der Tour: Nimm nach deiner nächsten Tour die gesamte Ausrüstung die Du dabei hattest, und teile sie in 2 Haufen auf: “Genutzt” und “Nicht genutzt”. So siehst Du vor Dir, welcher Teil der Ausrüstung beim nächsten Mal mal zuhause bleiben kann. Nur die Regenbekleidung und das Erste-Hilfe-Set sollten immer im Rucksack bleiben.
  • Nicht zu viel Wasser einpacken: Versuche deine Trinkwasservorräte immer von einer Wasserquelle, einem Gasthof oder ähnlichen bis zum nächsten zu planen. So kannst Du Dir viel Gewicht ersparen.
  • Packen auf den letzten Drücker vermeiden, sonst landen Dinge im Rucksack die nicht unbedingt dahin gehören

Solltest Du dich weiterführend mit dem Leichten Wandern beschäftigen wollen, findest Du HIER einen guten Einstiegsartikel.

War dieser Trekkingrucksack Test für dich hilfreicht?
Welchen Rucksack nutzt Du für deine Touren?


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Geschrieben von Alex

BergReif Author Alex

Gepackte Rucksäcke, lange Wanderungen und zackige Bergpanoramen bereiten Alex die größte Freude. Mit dem 550 km langen Traumpfad München Venedig startete 2014 seine Weitwander-Leidenschaft. Neben zahlreichen Touren in den Alpen, den deutschen Mittelgebirgen und auf den Balearen, stand 2017 seine längste Fernwanderung an. Mit seiner Freundin begab er sich auf eine 1900 km langen Alpendurchquerung von Wien bis nach Nizza. Über 4 Monate waren nur die beiden Rucksäcke ihr Zuhause. Mittlerweile ist er am liebsten in den Schweizer Alpen sowie dem Hochschwarzwald unterwegs und leitet die Ultraleicht Rucksack Manufaktur WeitLäufer.

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