Isomatten Test Vergleich Therm-a-Rest NeoAir

Isomatten Test 2021 – 7 ultraleichte Modelle im Vergleich

Geschrieben von: Alex und aktualisiert am 30. März 2021

Besonders bei längeren Wander- und Trekkingtouren ist ein erholsamer Schlaf ein wichtiger Faktor für deine Regeneration. Bist Du mit dem Zelt oder Tarp unterwegs, trägst Du dein Bett im Rucksack. Eine Übersicht der aktuell leichtesten Isomatten, findest Du in diesem Isomatten Test für das Jahr 2021. 

Denn die Wahl deiner Isomatte entscheidet darüber, ob Du dich am nächsten Morgen erholt oder wie von einem 40-Tonner überrollt fühlst. Zu schwer und voluminös soll das Modell aber auch nicht sein, da ein höheres Gewicht im Rucksack auch gleichzeitig mehr Anstrengung bedeutet. Als optimaler Kompromiss haben sich dabei die aufblasbaren Modelle herausgestellt. Sie sind leicht, sehr bequem und nehmen kaum Platz im Rucksack weg. Waren früher alle Modelle sehr teuer, gibt es heutzutage auch ein paar günstigere Exemplare.

Isomatten Test 2021: 7 Modelle im Vergleich

Direkt zu den einzelnen Isomatten springen:

Modell Gewicht R-Wert Dicke
Therm a Rest Neoair X-Lite 2020 340 g 4,2 6,4 cm
Therm a Rest Trekker 527 g 3,0 6,3 cm
Exped SynMat HL 365 g 3,3 ~ 7 cm
Sea to Summit Ultralight 395 g 0,7 5 cm
Nemo Tensor 20 R Mummy (Insoliert) 368 g (418 g) 2,5 (3,8) 7,6 cm
Klymit Inertia X-Lite 175 g k.A. 3,8 cm
Vaude Performance 7 M 410 g 2,7 7 cm
Therm a Rest NeoAir Uberlite 250 g 2,0 6,3 cm

Isomatten Test: 5 Kriterien für die passende Auswahl

Bevor wir aber in die einzelnen Isomatten Test der jeweiligen Modelle eintauchen: Vorab ein paar Kriterien, mit denen Du die für dich passende Matte bewerten und einsortieren kannst. Denn nicht jede Unterlage ist für jeden Trekkingtypen die richtige. Einer kommt selbst mit den dünnsten Schaumstoffmatten klar, und ein anderer bekommt selbst auf mitteldicken Luftmatrazen Schmerzen im Rücken.

1. R-Wert Isomatten/ Einsatzbereich

Als erstes solltest Du dir überlegen, in welcher Jahreszeit und für welchen Temperaturbereich Du deine Isomatte benötigst. Denn der Name Isomatte ist nicht ohne Grund von Isolation abgeleitet. Neben deinem Schlafsack ist sie der entscheidende Ausrüstungsgegenstand, um deinen Körper nachts vor dem Auskühlen zu schützen. Durch ihre Konstruktion und Materialauswahl bildet sie eine Barriere zwischen deinem Körper und dem kalten Untergrund. Eine Matte für den Winter muss somit entsprechend besser isolieren, als ein Modell für den Hochsommer.

Um die Isolationsfähigkeit der Isomatten einordnen zu können, gibt es mit dem R-Wert ein Hilfsmittel. Dieser Wert bezeichnet den Wärmedurchgangswiderstand. Je höher der R-Wert ist, desto besser isoliert die Isomatte. Ab einem R-Wert von 4 gelten Isomatten als wintertauglich. Eine übersichtlichere Einteilung des Isomatten R-Wert findest Du in der folgenden Tabelle:

R-Wert Isomatte Temperatur im Zelt Einsatzbereich
1 bis + 7 °C 3 Jahreszeiten, warme Nächte
2 bis + 2 °C 3 Jahreszeiten, gemäßigte Nächte
3 bis – 5 °C 3-4 Jahreszeiten, kühlere Nächte
4 bis – 11 °C 4 Jahreszeiten, wintertauglich
5 bis – 17 °C hochalpine Winterbiwaks
6 bis – 24 °C ausgedehnte Wintertouren

Quelle: Therm-a-Rest.net

R-Werte lassen sich im Übrigen kombinieren. Das heißt: Legst Du eine sehr dünne EVA Schaumstoffmatte mit einem R-Wert von 0,8 unter ein aufblasbares Modell mit einem R-Wert von 3,2, dann ist der gesamte Wärmedurchgangswiderstand 4,0. Die Werte addieren sich also.

2. Dicke von Isomatten

Die Dicke und Größe der Liegefläche hat einen direkten Einfluss auf den Schlafkomfort. Die typischen alten Schaumstoffisomatten waren in etwa 1 cm dick. Bequemere EVA-Exemplare, wie die Therm-a-Rest Z-Lite, habe eine Dicke von ungefähr 2 cm. Moderne und ultraleichte Isomatten sind jedoch meist aufblasbar und erreichen eine Dicke von bis zu 8 Zentimetern. Der Schlafkomfort dieser Isomatten ist mit dem der dünnen Schaumstoffmatten kaum zu vergleichen.

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Therm-a-Rest NeoAir Trekker
Die Therm-a-Rest NeoAir Trekker ist in etwa 6,3 cm dick

3. Gewicht/ Packmaß

In diesem Artikel stelle ich Dir ausschließlich ultraleichte Isomatten vor. Zu hohes Gewicht ist bei fast keinem der vorgestellten Exemplare ein Problem. Alle lassen sich klein verpacken und wiegen kein halbes Kilogramm. Selbstaufblasende Matten sind im Vergleich dazu deutlich schwerer und können schnell auch die 1 Kilogramm Grenze durchbrechen. Vom Packmaß sind die ultraleichten, aufblasbaren Exemplare ebenfalls vergleichbar. Eingerollt werden sie oft mit dem Volumen einer 1L Nalgene Flasche* verglichen.

4. Geräuschentwicklung

Wer immer auf Schaumstoffmatten geschlafen hat, wird diesen Unterpunkt sicherlich etwas ungewöhnlich finden. Aber aufblasbare Isomatten, allen voran die Therm-a-Rest NeoAir X-Lite, entwickeln beim Bewegen und Umdrehen ein nicht unerhebliches Knistern. Was für dich selbst vielleicht gar kein Problem darstellt, lässt deinen Zeltnachbarn möglicherweise kein Auge zu tun.

Ich nutze seit Jahren mit der T.a.R. NeoAir den Raschelmeister persönlich, habe mich deswegen aber noch nie gestört gefühlt. Auch meine Freundin hat glücklicherweise keinen Anlass gesehen, sich über das Rascheln zu beklagen.

5. Haltbarkeit

Auch wenn ich selbst nach 2.5 Jahren im Einsatz noch keinen Defekt an meiner aufblasbaren Matte feststellen konnte, ist ein Loch jederzeit möglich. Daher sollte diesen Matten immer auch ein leichtes Reparaturset beiliegen, mit dem Du in Notfall das Modell wieder einsatzbereit bekommst.

Ein weitere Hinweis zu Langzeithaltbarkeit: Es ist nicht die beste Idee, die Isomatten mit dem Mund aufzublasen. Auch wenn das der Großteil aller Nutzer so macht, mich mit eingeschlossen. Denn durch die Feuchtigkeit im Atem bildet sich mit der Zeit Schimmel im Inneren der Matte. Soweit ich das beurteilen kann, beeinträchtigt das die Funktion zwar nicht. Aber bei jedem erneuten Aufblasen, atmet man einen Teil dieser entweichenden Luft selbst ein. Nicht so lecker…

Daher gibt es von vielen Herstellern sogenannte Pumpsäcke*. Diese Säcke, befördern durch Einrollen die Luft ins Innere der Matte. So kommt keine Feuchtigkeit hinein und Schimmel und Co. sind kein Thema mehr.

Getestete Modelle des Isomatten Test 2021

Therm a Rest NeoAir X-Lite

Gewicht: 340 Gramm
R-Wert: 4,2
Einsatzbereich: 3 (-4 ) Jahreszeiten

Der Klassiker unter den leichten Isomatten. Als die NeoAir X-Lite* 2009 präsentiert wurde, war sie fast schon eine Sensation. Ein Gewicht von nur 340 Gramm für das 2020er Modell, bei einer sehr komfortablen Dicke von 6,3 Zentimetern. Damit ist sie besonders für Seitenschläfer hervorragend geeignet. Es seid denn, Du bist über 195 cm. Dann könnte die konturierte Mumienform in der Breite etwas knapp werden. Mit ihrem R-Wert von 4,2 isoliert sie auch in kälteren Nächten gut gegen den kalten Untergrund. Mit ihrem R-Wert von 5,7 eignet sich die NeoAir XTherm* jedoch besser für den Wintereinsatz.

Ihr Material ist zwar wirklich nicht das Leiseste, jedoch hat sich das schon mit dem Update von 2015 stark verbessert. Und solange habe ich mein Modell auch schon. Mehr als 100 Nächte habe ich sicherlich schon auf ihre genächtigt und kann immer noch keinen Defekt beklagen. Ultraleicht muss nicht immer ultra empfindlich sein!

Therm a Rest Trekker

Gewicht: 527 Gramm
R-Wert: 3,0
Einsatzbereich: 3 Jahreszeiten

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Therm-a-Rest NeoAir TrekkerWer nicht den allergrößten Wert auf ultraleichtes Gewicht legt, aber dennoch gerne eine bequeme Unterlage möchte, findet in der Therm-a-Rest Trekker* einen zuverlässigen Begleiter. Zwar ist die Trekker auch weit enfernt davon ein Schnäppchen zu sein, aber doch deutlich günstiger als ihre leichteres Schwesterchen. Mit 3.0 ist ihre R-Wert minimal niedriger als das der X-Lite, davon ist in der Praxis aber nichts zu merken. Bis -5°C habe ich sehr angenehm und ohne zu frieren auf ihr geschlafen.

Im Gegensatz zur X-Lite sind die verwendeten Materialien robuster, die Unterseite weniger rutschig und das Obermaterial nicht so raschelig. Dafür wiegt sie mit 527 g (nachgewogen) 173 Gramm mehr. Mit ihrer rechteckigen Liegefläche bietet sie jedoch auch einen etwas höheren Schlafkomfort. Jedenfalls für größere Personen. Diese Matte ist die erste Wahl meiner Freundin und hat ähnlich viele Nächte auf dem Buckel wie das Exemplar über ihr. Auch hier gibt es bis jetzt noch kein Loch oder anderweitigen Defekt zu beklagen.

 

Exped SynMat HL M

Gewicht: 365 Gramm
R-Wert: 3,3
Einsatzbereich: 3 (-4 ) Jahreszeiten

Lange gab es keine richtige Alternative zu der superleichten NeoAir’s. Doch mittlerweile ist die Konkurrenz größer geworden. Die Exped SynMat HL* ähnelt den Spezifikationen des Therm-a-Rest Modells sehr. 365 g (Herstellerangabe), ein R-Wert von 3.3 und eine Dicke von etwa 7 Zentimetern. Anstatt querliegender Luftkammern, nutzt die SynMat HL eine Längskammerkonstruktion.

Im Inneren der Matte befindet sich eine Kunstfaserisolation aus Mikrofaser-Vlies. Die SynMat scheint noch etwas schmaler als die NeoAir X-Lite zu sein, was sich weniger für große Seitenschläfer eignet. Sehr praktisch ist, dass der Schweizer Hersteller Exped einen passenden Pumpsack mitliefert, mit dem die Isomatte in 1,5 Pumpsack-Füllung super schnell aufgeblasen ist. Und der Sack dient gleichzeitig als wasserdichter DryBag für den Schlafsack. Eine Flüstermatte ist die Exped SynMat HL jedoch auch nicht.

Hinweis: Wenn Du dich für die SynMat HL interessierst, achte darauf, dass das Wabenmuster auf der Oberseite schwarz ist. Daran erkennst Du die neuen Modelle. Die älteren, ohne die schwarze Färbung, hatten Probleme mit der Laminierung der Kammern. 

 

Sea to Summit Ultralight Regular

Gewicht: 395 Gramm
R-Wert: 0,7
Einsatzbereich: 1-2 Jahreszeiten

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Sea to Summit Ultralight Mat
Bildquelle: Amazon.de

Wenn Du eine ultraleichte Isomatte für die wärmeren Monate im Jahr suchst, ist die Sea to Summit Ultralight* möglicherweise eine Alternative für dich. Mit einem R-Wert von nur 0,7 ist sie aber wirklich nur für die laueren Sommernächte geeignet. Dafür ist sie im Vergleich zu anderen aufblasbaren Isomatten mit unter 100€* deutlich günstiger. 395 Gramm (Herstellerangabe) stehen auf der Waage, bei einer Dicke von 5 cm. Die Sea to Summit Ultralight Matte nutzt weder vertikale noch horizontale Kammern, sondern eine Technologie die sich “Air Sprung” Kammern nennt.

Durch punktuelle Lamination der unterschiedlichen Schichten, entstehen kleine rechteckige Kammern, welche die Matte flexibler und beweglicher als andere Isomatten macht. Somit soll sie sich besser an die Körperform anpassen. Ob das auch so ist und ob das wirklich einen Vorteil bietet, kann ich nicht genau sagen, da ich die Matte bisher nur mit den Augen unter die Lupe genommen habe. Um den Einsatzbereich etwas auszuweiten, gibt es neben den normalen Version auch eine “isolierte” Variante*. Diese besitzt einen R-Wert von 2.5, bei einem Gewicht von 440 Gramm.

 

Nemo Tensor 20R Mummy & Insulated 20R Mummy

Gewicht: 368 Gramm (isolierte Variante: 418 Gramm)
R-Wert: ~ 2.5 (isolierte Variante: 3.8)
Einsatzbereich: 3 Jahreszeiten (isolierte Variante: 3-4 Jahreszeiten)

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Nemo Tensor 20R Mummy
Bildquelle: Nemoequipment.com

Vom Design her erinnert die Nemo Tensor 20R Mummy Isomatte sehr stark an die Therm-a-Rest NeoAir. Sie besitzt ebenfalls eine Querkammer Konstruktion und eine gelbliche Färbung. Mit einer Dicke von 7,6 cm ist sie jedoch mehr als 1 Zentimeter höher. Mit nachgewogenen 368 Gramm bewegt sie sich im gleichen Bereich wie die Modelle von Therm-a-Rest und Exped. Nemo verzichtet zwar auf die Angabe eines R-Wert, legt den minimalen Einsatzbereich aber für -1°C fest. Das entspräche ungefähr einem R-Wert von 2.5.

Für 50 Gramm mehr gibt es die Tensor 20R auch in einer isolierten Variante. Durch die integrierte Primaloftfüllung ist sie dann auch bei Temperaturen bis -9°C nutzbar (~R-Wert: 3.8). Im Vergleich zu anderen mumienartigen Isomatten, wird die Nemo Tensor 20R Mummy erst zum Fußende hin schmaler. Was dadurch weniger an Gewicht eingespart wurde, gewinnt man etwas an Schlafkomfort. Vor allem wieder für große Personen.

 

Klymit Inertia X-Lite

Gewicht: 175 Gramm
R-Wert: k.A.
Einsatzbereich: k.A.

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Klymit Inertia X-Lite
Bildquelle: Amazon.de

Das leichteste und sicherlich auch ungewöhnlichste Modell in diesem Isomatten Test ist die Klymit Inertia X-Lite*. Sie stellt das absolut extremste Maß an Reduktion dar und erreicht dadurch ein Gewicht von nur 175 Gramm (nachgewogen). Anstatt einer durchgehenden Liegefläche bietet sie lediglich eine skelettartige Form, mit zahlreichen Aussparungen. Diese “Loft Pockets” sollen mit der Isolation des Schlafsacks gefüllt werden und somit trotzdem zur Isolation gegen Kälte von unten beitragen. Einen R-Wert gibt Klymit nicht an, was bei der gewählten Form auch sicherlich nachvollziehbar ist. Als Unterlage für den Winter eignet sie sich solo jedenfalls nicht.

Auch ist ihr Komfort mit einer Dicke von 3,8 cm recht begrenzt. Die eine Nacht, die ich auf ihre verbracht habe, war relativ unbequem für mich als Seitenschläfer. Zwar werden im Bereich des Kopfes, der Schultern und der Hüfte durchgängige Luftkammern angebracht, aber bei meiner Körpergröße von 197 cm passte die Aufteilung nicht so ganz. Für die enthusiastischsten Gewichtseinsparer mag die Klymit Inertia X-Lite einen Blick wert sein. Meiner Meinung nach wurde bei ihr aber an der falschen Stelle der Rotstift angesetzt.

 

Vaude Performance 7 M

Gewicht: 410 Gramm
R-Wert: 2.7
Einsatzbereich: 3 Jahreszeiten

ultraleichte Isomatten Test Vergleich Vaude Performance 7 M
Bildquelle. Vaude.com

Auch der deutsche Hersteller Vaude hat seit kurzem eine ultraleichte Isomatte im Programm. Die Vaude Performance 7 M* erinnert dabei stark an das Modell von Exped. Es hat ebenfalls Längsgerichtete Kammern, die mit einer Primaloft Black ECO Füllung versehen sind. Mit einem R-Wert von 2,7 ist die Matte wie die meisten hier in diesem Vergleich, für den 3-Jahreszeiten-Einsatz gut geeignet.

Gewichtstechnisch gehört die Performance 7 M mit 410 Gramm eher zum oberen Bereich der ultraleichten Isomatten. Mit einer Dicke von 7 Zentimetern bietet aber auch sie genügend Komfort auf harten Untergründen. Zudem ist die Matte nicht ganz so stark konturiert, was den Schlafkomfort ebenfalls etwas erhöht. Etwa 140€ werden für die Performance 7 M fällig, doch leider ist in diesem Preis der Pumpsack nicht enthalten. Gleiches gilt aber auch für fast alle anderen hier vorgestellten Modelle.

 

Therm a Rest NeoAir Uberlite

Gewicht: 250 Gramm
R-Wert: 2.0
Einsatzbereich: 2 Jahreszeiten

Isomatten Test Therm a Rest Neoair Uberlite

Neu für 2019: Die Therm a Rest NeoAir Uberlite* ist eine der neusten Entwicklungen des amerikanischen Outdoorherstellers. Trotz ihrer Regulären Länge von 183 cm und der NeoAir typischen Dicke von 6,3 cm wiegt diese Isomatte nur wahnsinnige 250 Gramm! Ihr R-Wert von 2.0 reicht dabei eher für 2-3 Jahreszeiten Touren bei gemäßigteren Temperaturen. Somit ist sie nicht so variabel einsetzbar wie ihr etwas schwerer Bruder, die NeoAir xLite.

Die Therm a Rest NeoAir UberLite ist seit dem Frühjahr 2019 erhältlich. Neben der regulären Größe gibt es die Matte auch noch in Small (170 g bei 119 cm Länge) und in Large (340 g bei 196 cm Länge).

 

Isomatten Test 2021 – Schaumstoff Alternativen

Wenn Du dem Packmaß keinen großen Wert bemisst, oder auch auf dünneren Matten gut schlafen kannst, sind die folgenden Schaumstoff Exemplare sicherlichen einen Blick wert:

Würdest Du noch andere Isomatten zu der Liste hinzufügen?
War in dem Isomatten Test auch dein Modell dabei?

 

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Geschrieben von Alex

BergReif Author Alex

Gepackte Rucksäcke, lange Wanderungen und zackige Bergpanoramen bereiten Alex die größte Freude. Mit dem 550 km langen Traumpfad München Venedig startete 2014 seine Weitwander-Leidenschaft. Neben zahlreichen Touren in den Alpen, den deutschen Mittelgebirgen und auf den Balearen, stand 2017 seine längste Fernwanderung an. Mit seiner Freundin begab er sich auf eine 1900 km langen Alpendurchquerung von Wien bis nach Nizza. Über 4 Monate waren nur die beiden Rucksäcke ihr Zuhause. Mittlerweile ist er am liebsten in den Schweizer Alpen sowie dem Hochschwarzwald unterwegs und leitet die Ultraleicht Rucksack Manufaktur WeitLäufer.

9 Kommentare

  1. Ich nutze die Sea to summit Comfort light S.I.
    600g für eine selbstaufblasende Matte ist für mich okay und der Komfort ist echt super (ich schlafe ruhig und stabil – gerade das Rascheln anderer Matten hat mich beim Probeliegen schon nervös gemacht).

    Vor allem aber hat mich der Preis von um die 100€ letztendlich überzeugt

  2. Hallo Alex,

    Ich selber benutze auch eine ThermaRest Trekker aus 2016 in der großen Variante(620g inkl Packsack und Rep-Kit)
    meine Frau eine Exped Airmat lite Plus 5M (580g inkl.)
    Für uns ist die Exped der Favorit, das Geräuschniveau ist ruhiger und durch die Längsrillen rutscht man wesentlich weniger seitlich herunter. Und die Handpumpe ist ebenfalls integriert.
    Wir benutzen die Matten hauptsächlich für Faltboot Touren, wobei die Boote oft mehrmals pro Tag an Schleusen oder kurzen Landpassagen getragen oder per Bootswagen transportiert werden, daher achten auch wir auf jedes unnötige Gramm und schätzen kleines Packmaß.
    Danke für deine Produktvorstellung!

  3. Servus Alex, schade dass Du die “Chinesen” nicht mit ins Boot geholt hast.

    Die Matten von “Naturhike” sind teilweise mit integriertem Kopfkissen im Angebot und der Preis erscheint reizvoll. Die Bewertungen sind auch nicht schlecht. Ich werde nächste Woche mal eine bestellen.

    Gruß Al

  4. Hi Alex,

    die Klymit fällt natürlich vom Konzept her etwas aus dem Rahmen. Würde die auch nicht primär als Stand-alone-Matte sehen, sondern z.B. in Kombination mit einer 3 mm EVA Matte. Vorteil der Klymit ist, dass man die mit 3-4 Atemzügen aufgepumpt hat und sich das Teil auf Grund des zweiten Ventils super entlüften lässt. Bei meiner Körpergröße von ca. 180 cm funktioniert das Setup erstaunlich gut. Habe aber allerdings auch noch eine TAR NeoAir X-Lite und wäge daher immer je nach Einsatz ab.

    Grüße
    Andreas

    1. Hi Andreas,

      Danke für deine Ergänzung!
      Stimmt, die Klymit ist echt super schnell aufgeblasen. Für welche Touren nutzt du die Klymit? Wenn meine jetzige Matte den Geist aufgibt, tendiere eher zu einer Neoair xlite in Small. Die ist auch schnell aufgeblasen, bietet mir jedoch mehr Komfort als die Klymit.

      Viele Grüße,
      Alex

  5. Lieber Alex

    Erst mal vielen Dank für deine super Website. Ich bin regelmässig hier und geniesse deine Tipps und Ratgeber.

    Ich habe eine Frage zur Exped Synmat HL M, die ich in Kombi mit Schlafsack Mountain Equipment Glacier 450 nutze. Die Exped hat eine Temperaturangabe vom -6 Grad, der Schlafsack ebenso (Comfort-Bereich für Männer). Ich bin 178m, 68kg. Bin normalerweise nicht so kälteempfindlich.

    Nun habe ich aber trotzdem bei ca. 0 Grad im Zelt (alpin) an der Hüfte gefroren. Wie kann das sein? Was empfiehlst du zur Abhilfe?

    Leichten Schaumstoff drunter?

    Herzlichen Dank. Viele Grüsse
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      danke für dein Feedback!
      Ich gehe davon aus, dass Du an der Hüfte gefroren hast, weil dort die Isolation des Schlafsack und der Isomatte am stärksten komprimiert wird. Jedenfalls wenn man Seitenschläfer ist. Abhilfe könnte tatsächlich eine dünne EVA-Matte schaffen. Diese kannst Du einfach unter die Exped Matte legen.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Ausprobieren.

      Viele Grüße,
      Alex

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