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Ultraleichte Regenjacke im Test – Die Haglöfs Gram Comp II Pull

Ich empfand meine aktuelle Hardshell mit ihren 370 Gramm Gewicht schon als ultraleichte Regenjacke. Dann ist mir aber vor einiger Zeit die Haglöfs Gram Comp II Pull * in die Hände gefallen und ich war wirklich überrascht, dass eine Regenjacke nochmal um ganze 140 Gramm leichter sein kann. Gut das es an diesem Tag keinen starken Wind gab, sonst hätte es mir das ultraleichte Ding glatt aus den Fingern geweht.

Aber für welchen Einsatzzweck wurde diese ultraleichte Regenjacke denn eigentlich entwickelt? Laut Haglöfs für alle “pulstreibenden Sportarten” – sprich: Running, Trailrunning, Speed Hiking, etc. – also alles, bei dem man leicht und schnell unterwegs sein möchte. Ich persönlich bin jetzt nicht besonders an maximaler Schnelligkeit, wohl aber an minimalem Gewicht interessiert. Und da sind 230 Gramm für eine Gore Tex Active Shell Regenjacke mal eine interessante Ansage!

Bevor ich die Haglöfs dem ausführlichen Test unterziehe, sind hier erstmal ein paar generelle Informationen zu dem Produkt:

Ultraleichte Regenjacke im Test

Details Haglöfs Gram Comp II Pull:

Wasserdichtigkeit: 28,000 mm
Hohenstein RET: < 3 (extrem atmungsaktiv)
Konstruktion: 3-Lagen Hardshell GORE-TEX
Material: GORE-TEX® Active Shell (96 g/m²), super leichtes 15D mechanical stretch Ripstop (100% Polyamid)
Getapte Nähte: ja
Verschluss: 1/2 langer Frontreißverschluss, wasserdicht
Taschen: 1 wasserdichte Brusttasche mit Reißverschluss
Kapuze: Dreifach verstellbare Kapuze mit Schild
Gewicht: 236 g (nachgewogen) in Größe L
Extras: Innovative Rasterkonstruktion, deren Hauptteil nur aus zwei Teilen besteht, um Gewicht einzusparen und die Dampfdurchlässigkeit zu verbessern

Ultraleichte Regenjacke Test Haglöfs Gram Comp II Pull
Mit 236 Gramm ist die Haglöfs Gram Comp II Pull wirklich eine ultraleichte Regenjacke

Ultraleichte Regenjacke Test: Erster Eindruck 

Wie gesagt war mein erste Reaktion beim Auspacken der Hardshelljacke: “WOW ist die leicht!” Und meine zweite: “Wo ist der Haken?” Denn oft geht Gewichtsersparnis mit einer Verschlechterung der Qualität und der Haltbarkeit einher.

Als Membran wird die leichte Gore Tex Active Shell verwendet, die sich durch eine gute Atmungsaktivität und besonders leichtes Gewicht auszeichnet. Im Gegenzug heißt es immer, dass Jacken aus Active Shell nur bedingt Rucksack-tauglich sein sollen. Das kann ich aus meiner Erfahrung ganz und gar nicht bestätigen. Meine Berghaus Velum ist aus dem selben Material gefertigt und ich hatte sie (leider) den Großteil der Zeit auf unserem 34-tägigem Weg von München nach Venedig am Körper. Natürlich lag die ganze Zeit auch mein knapp 10 – 11 kg schwerer Rucksack auf meinen Schultern und ich kann selbst heute keinen nennenswerten Verschleiß dieser Membran erkennen. Weder äußerlich, noch was die Wasserdichtigkeit betrifft – alles wie am ersten Tag!

Die Haglöfs Gram Comp II Pull ist, wie das “Pull” schon andeutet, keine richtige Jacke, sondern eher ein Pullover. Der Frontreißverschluss geht, um Gewicht zu sparen, nur bis zur Hälfte auf der Vorderseite. Somit wird die Jacke beim Anlegen über den Kopf gezogen. Die Bündchen an den Armen liegen flexibel und eng an, so dass auch dadurch kein Wasser ins Innere dringen kann. Die Kapuze lässt sich sehr bequem über eine kleine Kordel auf ihrer Rückseite in der Größe verändern. Dadurch kann verhindert werden, dass die Kapuze einem bei schnellen Bewegungen ins Gesicht rutscht und die Sicht versperrt.

Ultraleichte Regenjacke Test Haglöfs Gram Comp II Pull
Der Verstellmechanismus der Kapuze

Die Jacke ist in meinen Augen sehr gut verarbeitet und die verwendeten Materialien fühlen sich allesamt hochwertig an. Auf der linken Seite befindet sich auf Brusthöhe eine kleine Einschubtasche mit Reißverschluss, in die ein Smartphone oder eine kleine Karte gut hineinpasst.

Insgesamt ist die Hardshelljacke sehr minimalistisch gestaltet, was die Austattung angeht. Das ist für mich aber hinsichtlich des ultraleichten Gewichts mehr als nachvollziehbar und in Ordnung. Außer ein paar mehr Belüftungsfeatures habe ich nichts vermisst.

Geht es noch leichter?

230 Gramm sind schon klasse für eine ultraleichte Regenjacke. Aber es gibt Modell die sogar noch darunter liegen. Unter anderem die:

Tragekomfort

Was ich als 1,97 m Hüne als besonders angenehm finde, ist die Tatsache, dass die Jacke sogar mir über den Hintern reicht. Spätestens wenn der Regen sich mit Rückenwind paart ist das ein sehr positives Feature! Die Innenseite fühlt sich selbst auf nackter Haut sehr angenehm an und erzeugt nicht das so oft erlebte Klebegefühl von Hardshelljacken.

Ultraleichte Regenjacke Test Haglöfs Gram Comp II Pull
Die ultraleichte Regenjacke von Hinten

Wetterschutz und Atmungsaktivität

Den Wetterschutz vor Wind und Regen konnte ich in den letzten Wochen leider nur zu ausgiebig testen. Erst vor kurzem bin ich auf einer Trekkingtour in den Brenta Dolomiten in einen ausgewachsenen Gewittersturm mit heftigen Hagel- und Regenschauern gekommen, welche die Wanderwege in kürzester Zeit in kleine Bäche verwandelt haben.

Beste Bedingungen also um die Haglöfs Gram Comp II Pull auf ihre Wetterschutzeigenschaften zu untersuchen. Und diesen Test hat sie ausgezeichnet bestanden. Kein Regentröpfchen ist in Innere gelangt. Was mir außerdem als besonders positiv aufgefallen ist, ist die hervorragende wasserabweisende Beschichtung (DWR). Jegliches Wasser ist auch nach stundenlangem Dauerregen immer noch einfach so von der Oberfläche abgeperlt und kein Bereich des Obermaterials hat sich mit Wasser vollgesaugt.

Nachdem der Regen vorüber war, konnte ich die Jacke einfach ausziehen, zweimal ausschlagen und schon war sie wieder fast vollständig trocken. Das habe ich selbst auch noch nicht erlebt.

DWR-Beschichtung

Dennoch muss, wie bei jeder mit einer wasserabweisenden Beschichtung behandelten Jacke, diese DWR (engl. Dauerhaft wasserabweisende Beschichtung) von Zeit zu Zeit erneuert werden. Denn diese nutzt sich durch Schweiß, Bewegung, Schmutz und Dreck irgendwann ab, sodass das Wasser nicht mehr abperlen kann und sich der Oberstoff mit Wasser vollsaugt. Und dann tendiert die Atmungsaktivität einer solchen DWR-behandelten Jacke gegen Null! Im schlimmsten Fall gelangt dann sogar Wasser von der Außenseite nach Innen.

Daher empfiehlt es ich, die Jacke alle paar Monate (je nach Einsatzhäufigkeit) zu waschen und neu zu imprägnieren, um den Wetterschutz zu jeder Zeit optimal zu halten. Ich benutze dazu das Waschmittel “TechWash*” von Nikwax und die Einwaschimprägnierung “TX-Direct*“, ebenfalls von Nikwax. Beide Produkte sind umweltfreundlich und schonen die Outdoorbekleidung. Die wasserabweisende Beschichtung wird damit hervorragend wieder erneuert!

Ein ausführliche Anleitung, wie Du deine GoreTex Jacke waschen kannst, findest Du hier.

Die Atmungsaktivität ist dank Active Shell auch gut, kommt jedoch nicht an die einer guten Softshelljacke heran. Was mir etwas gefehlt hat, sind die Belüftungsmöglichkeiten an der Jacke wie z.B. die Unterarm-Reißverschlüsse. Durch die eng anliegenden Bündchen an den Armen und der Unterseite der Jacke kommt auch nicht besonders viel frische Luft rein. Bleibt lediglich die Möglichkeit den Front-RV zu öffnen.

Fazit zur Haglöfs Gram Comp II Pull

Mit der Haglöfs Gram Comp II Pull Hardshelljacke* bekommst Du eine ultraleichte Regenjacke, die absolut wasserdicht ist und eine gute Atmungsaktivität bietet. Besonders die hervorragende wasserabweisende Beschichtung hat mir sehr gefallen. Sie ist hochwertig verarbeitet und ist auch für großgewachsene Menschen lang genug. Leider sind die Belüftungsmöglichkeiten etwas eingeschränkt. Dies ist aber dem minimalistischen Aufbau der Jacke geschuldet, welcher für das enorm geringe Gewicht verantwortlich ist. Bist Du auf der Suche nach niedrigstem Gewicht und optimalem Wetterschutz, dann ist diese Jacke eine sehr gute Option!

Eine günstige Alternative zu der Gram Comp II Pull stellt die LIM III (ebenfalls von Haglöfs) dar. Sie besitzt einen vollständigen Front-RV und ist mit 247 Gramm für eine GoreTex-Jacke ebenfalls eine ultraleichte Regenjacke!

Bildergalerie

Was hältst Du von dem minimalistischen Ansatz der ultraleichten Regenjacke von Haglöfs? Zu extrem oder genau richtig?

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Anmerkung*:  Ich danke Haglöfs für die kostenlose Bereitstellung der Hardshelljacke. Meine Meinung und dieser Test bleiben davon unbeeinflusst!

Gore-Tex Jacke waschen: 3 Tipps für die richtige Pflege

Eine Hardhelljacke aus Gore-Tex wird je nach Sportart mehr oder weniger stark beansprucht. Schweiß, Schmutz, Sonnencreme oder Insektenschutzmittel kommen dabei häufig mit dem Kleidungsstück in Berührung und können die Leistungsfähigkeit der wasserdichten Membran beeinflussen. Damit wir aber lange Freunde an unseren Gore Tex Jacken haben, muss man von Zeit zu Zeit die Gore-Tex Jacke waschen.

Das können wir ohne Probleme in der heimischen Waschmaschine tun und müssen die Jacke nicht in die Reinigung geben. Die Membran der Gore-Tex Textilien wird durch den Waschgang nicht beschädigt, sondern ist nötig um die funktionellen Eigenschaften aufrecht zu erhalten. Um unsere Gore-Tex Jacke waschen zu können, müssen wir aber ein paar Dinge beachten, um die wasserdichte Membran nicht zu schädigen:

Gore-Tex Jacke waschen

Checkliste – Gore-Tex Jacke waschen

Waschen

  1. alle Reißverschlüsse der Jacke schließen
  2. nicht mit stark verschmutzter Kleidung zusammen waschen
  3. bei max. 40°C in der Waschmaschine
  4. Flüssigwaschmittel verwenden (spezielles Outdoorwaschmittel* empfehlenswert)
  5. 2 Mal gut klarspülen
  6. wenig schleudern

Trockenen

  • an der Luft oder bei warmer Temp. im Trockner trocknen lassen
  • im Trockner Schongang wählen

Durable Water Repellent (DWR) reaktivieren

  • bei niedriger Temperatur für 20 min. in Trockner
  • Schongang wählen

3 Tipps für die richtige Pflege

1. Gore-Tex Jacke Waschen – bei maximal 40°C

40°C ist die maximale Temperatur bei welcher das Gore Tex Kleidungsstück gewaschen werden sollte. Dabei solltest Du auf jeden Fall Flüssigwaschmittel benutzten. Die feinen Kügelchen eines Pulverwaschmittels können die kleinen Poren der Gore-Tex Membran verstopfen und so die Atmungsaktivität der Jacke deutlich einschränken.

Es gibt spezielle flüssige Waschmittel* für Funktionsmaterialien, aber ein normales Flüssigwaschmittel tut seinen Dienst meistens auch gut. Wichtig: Vor dem Waschgang immer auch die Hersteller-Hinweise auf den eingenähten Etiketten beachten.

Wenn deine Waschmaschine über einen Schonwaschgang verfügt, kannst Du diesen auch benutzten. Achte darauf das Du wenig Waschmittel benutzt und nach dem Waschgang 2 mal gut klarspülst. So werden auch die letzten Reste des Waschmittels aus den Fasern gespült. Um Falten in der Gore-Tex Kleidung zu vermeiden, schleuder sie nicht zu stark. Am besten wäscht Du die Jacke auch nicht zusammen mit stark verschmutzen Kleidungsstücken. Und vor dem Starten der Waschmaschine nicht vergessen alle Reißverschlüsse zu schließen.

Gore Tex Jacke waschen
Ganz einfach in der heimischen Maschine die Gore-Tex Jacke waschen

Zusammenfassung Schritt 1 Waschen:

Immer Flüssigwaschmittel verwenden, alle Reißverschlüsse schließen, Jacke auf links drehen, Jacke alleine waschen, maximal 40°C und am besten Feinwäsche einstellen, 2 x klarspülen nach dem Waschgang, nicht zu stark schleudern.

Gore-Tex Jacke waschen2. An der Luft oder im Trockner trockenen lassen

Ist das Waschprogramm komplett durchgelaufen, lass die Jacke einfach an der Luft trocknen. Sollte es im Winter zu kalt draußen sein, kannst Du sie auch bei warmer Luft im Trockner trocknen lassen. Wähl dabei aber den Schongang des Trockners (Symbol: Ein Punkt im Kreis der sich in einem Quadrat befindet).

Hersteller Gore empfiehlt jedoch aus Umwelt- und Energiespargründen die Kleidungsstücke an der Luft trocknen zu lassen. Für nächsten Schritt muss die Jacke jedoch trotzdem in den Trockner.

Zusammenfassung Schritt 2 Trocknen:

An der Luft oder im Trockner trocknen, im Trockner: Schongang wählen.

3. DWR im Trockner reaktivieren

Alle Gore Tex Textilien besitzen eine Durable Water Repellent (DWR) Imprägnierung des Oberstoffes. Diese sorgt dafür, dass das Wasser auf der Oberfläche so schön abperlt und sich das Obermaterial nicht mit Wasser vollsaugt. Durch Regen oder Waschgänge nutzt diese sich jedoch ab.

Um die Funktion dieser Beschichtung wiederherzustellen, empfiehlt Gore die Kleidungsstücke nach dem Trocknen für 20 min bei niedriger Temperatur in den Trockner zu geben. Damit soll die DWR-Imprägnierung neu auf der Jacke verteilt, also reaktiviert werden. Wer keinen Wäschetrocker besitzt, kann das Ganze auch mit einem Bügeleisen durchführen. Dazu einfach ein Tuch zwischen das Bekleidungsstück und das Bügeleisen legen und ganz normal drüber bügeln.

Das funktioniert aber nur eine begrenzte Anzahl von Wiederholungen, da irgendwann die komplette Imprägnierung “verbraucht” ist. Kann die DWR-Imprägnierung nicht reaktiviert werden, muss sie mit einem Imprägnier-Spray oder einer Einwasch-Imprägnierung neu auf den Oberstoff der Jacke aufgetragen werden.

Mit diesen Tipps habe ich schon meine diversen Gore-Tex Hardshelljacken gewaschen, unter anderem die Berghaus Velum und die Haglöfs Gram Comp II Pull

Zusammenfassung Schritt 3 DWR reaktivieren:

Nach dem (Luft-)Trocknen Jacke mind. 20 Minuten in den Trockner, wenn Reaktivierung nicht mehr möglich muss neue Imprägnierung aufgebracht werden.

Gore Tex Jacke imprägnieren

Ist eine Reaktivierung der wasserabweisende Beschichtung der Jacke nicht mehr möglich, muss man die Gore Tex Jacke imprägnieren lassen. Das ist genauso einfach wie das Waschen und geht ebenso zuhause. Nun gibt es grob gesagt zwei Möglichkeiten seine Kleidungsstücke mit einer neuen DWR zu versehen. Einmal mit der klassischen Einsprüh-Imprägnierung und andererseits mit einer Einwasch-Imprägnierung.

Wichtig ist bei beiden Varianten, dass die Jacke vorher gewaschen wurde und frei von Verschmutzungen ist, welche die Poren der Membran verstopfen.

Outdoorjacken Test Haglöfs Lim III Paclite Hardshelljacke
Nach dem Gore Tex imprägnieren perlt das Wasser am Oberstoff wieder ab

Gore Tex imprägnieren: Einsprüh-Imprägnierung

Über eine Sprühflasche wir die neue wasserabweisende Schicht von außen auf die Jacke gesprüht. Das sollte am besten im Freien passieren, damit die dabei entstehenden Dämpfe nicht eingeatmet werden. Dabei muss die Jacke noch dem Waschen nicht trocken sein. Das Aufsprühen kann auch im nassen Zustand erfolgen.

Jacke flach auslegen, die Sprühflasche etwa 15 cm entfernt davon halten und gleichmäßig auf das Obermaterial der Jacke verteilen. 2 Minuten warten und die übrigen Reste mit einem sauberen und feuchten Tuch entfernen. Die Jacke wenden und das gleich auf der Rückseite durchführen. Trocknen lassen und fertig ist die neue Imprägnierung.

Gore Tex imprägnieren: Einwasch-Imprägnierung

Eine weitere Möglichkeit: Über ein Einwaschmittel die Gore-Tex Jacke imprägnieren. Dazu wird nach dem ersten Reinigungswaschgang die Jacke erneut in die Trommel der Maschine gegeben. Anstatt Flüssigwaschmittel wird nun jedoch die Einwasch-Imprägnierung in das Waschmittelfach gegeben.

Die genaue Menge ist meist auf der Flasche der Imprägnierung angegeben. Gewaschen wird jetzt nur bei 30°C. Mehr als  zwei Teile sollten nicht gleichzeitig in der Maschine imprägniert werden. Nach dem Waschgang wird die Jacke entnommen und zum trocknen aufgehängt. Eine Trocknen im Trockner ist bei Verwendung der NikWax Einwasch Imprägnierung nicht nötig.

Weitere Anleitungen zur Pflege von Outdoor Kleidung:


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Bilderquellen:

  • Top-Image: Gore-Tex
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Zwiebelprinzip: Für jedes Wetter optimal gerüstet

Das Zwiebelprinzip bezeichnet eine Bekleidungsmethode, bei der man mehrere Kleidungslagen aus unterschiedlichen Materialien und Dicken übereinander anzieht. Namensgebend für dieses System ist der Schichtaufbau einer Zwiebel. Dabei findet das Zwiebelprinzip typischerweise am Oberkörper Anwendung, kann aber genauso an den Beinen genutzt werden.

Das Ziel dieses Bekleidungssystems ist, die Körperwärme am bestmöglichen zu speichern und den Abtransport der Feuchtigkeit (Schweiß) nach Außen zu ermöglichen. Aufgeteilt ist das Zwiebelprinzip in 3 Schichten:

Aufbau des Zwiebelprinzip:

  1. Basisschicht – enganliegend, transportiert die Feuchtigkeit von der Haut ab
  2. Isolationsschicht – isoliert durch Materialmix und Anzahl der Lagen vor dem Auskühlen
  3. Wetterschutzschicht – Schutz gegen verschiedene Witterungen wie z.B. Regen, Wind und/ oder Schnee

Die Schichten müssen nicht zwingend immer nur aus einer Lage bestehen. Besonders bei der Isolationsschicht können je nach Witterung mehrere Lagen sinnvoll sein.

Zwiebelprinzip Schichtaufbau

Funktionsweise des Zwiebelprinzip

Da mehrere dünne Kleidungsschichten getragen werden, kann der Körper effektiver warm gehalten werden. Als Isolator dient dabei die Luft, die sich zwischen den einzelnen Schichten befindet. Je größer die Anzahl der Schichten, desto größer das isolierende Luftvolumen. Generell hat sich eine Unterteilung der Kleidung in drei separate Lagen bewährt.

Neben der isolierenden Wirkung im Winter ist ein weiterer Vorteil des Schichtsystems dessen Flexibilität. Wird es einem zu warm oder scheint die Sonne, können die einzelnen Schichten nach und nach abgelegt werden. So kann das gewünschte Körperklima leicht erreicht werden. Mit nur einer einzigen dicken Schicht, ist das kaum möglich.

1. Basisschicht des Zwiebelprinzip

Wie schon im vorangegangen Artikel zu Funktionsbekleidung beschrieben, ist die Hauptaufgabe der Basisschicht den Körper vor dem Auskühlen durch Schweiß zu schützen. Dies geschieht durch den Abtransport der entstehenden Feuchtigkeit von der Hautoberfläche, durch das Material hindurch nach Außen.

Gängige Textilien bestehen dabei aus Synthetik oder Merinowolle. Als Basisschicht gelten alle Kleidungsstücke die nah an der Haut getragen werden, wie das T-Shirt oder die Unterwäsche. Dabei ist es wichtig, dass diese hauteng anliegen. Nur so kann die Feuchtigkeit effektiv abtransportiert werden.

Wetterabhängigkeit des Zwiebelprinzip

Dieser Vorgang des Abtransportierens ist aber nicht in jeder Jahreszeit erwünscht. An heißen Sommertagen kann die kühlende Wirkung des Schweiß auf der Haut durchaus gewollt sein. Schwitzen verhindern lässt sich bei Temperaturen über 30°C sowieso fast nicht. Im Winter kann der Schweiß auf der Haut jedoch auch negative Folgen haben.

Denn durch das Verdunsten von Feuchtigkeit wird Energie in Form der Temperatur abgegeben. Auf den Schweiß bezogen bedeutet das Abkühlung. Bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes gilt es diesen Effekt aber zu vermeiden. Ansonsten droht schnell eine Unterkühlung. Vor allem wenn sich zu den niedrigen Temperaturen ein eisiger Wind gesellt.

Zwiebelprinzip Basisschicht Baselayer
Ein Langarmshirt als unterste Basisschicht des Zwiebelprinzip

2. Isolationsschicht

Um die Wärme des Körpers zu speichern, trägt man als zweite Schicht wärmende Kleidung wie eine Fleece-Jacke. Diese sollte aber trotzdem einen guten Feuchtigkeitstransport ermöglichen. Deshalb sind Baumwoll-Pullover nicht geeignet.

Sollte es nicht allzu kalt sein (>-5°C) habe ich die Erfahrung gemacht, dass man anstatt eines Fleece-Pullovers auch gut ein weiteres dünnes Langarmshirt aus Funktionsmaterialien anziehen kann. Ist die sportliche Aktivität sehr anstrengend und schweißtreibend, wird man selbst unter Null Grad so nicht frieren. Bei unseren Mehrtageswanderungen waren wir immer sehr froh keine warme Fleece-Schicht angezogen zu haben. Auch über 3000m. Aber das ist stark von dem persönlichen Wärmeempfinden abhängig.

An sehr kalten Wintertagen auf den Skiern, können aber auch 2 Isolationsschichten sinnvoll sein. Besonders wenn man im Lift sitzt und der kalte Wind einem um die Ohren pfeift. Die Isolationsschicht/en sind generell aber nicht wasser- und winddicht.

Zwiebelprinzip
Primaloft Jacke als Isolationsschicht

3. Wetterschutzschicht

Die Wasser- und Winddichtigkeit wird durch die äußerste Lage erreicht. 2-, 2.5- oder 3-lagige dünne Membranfunktionsjacken sind meist sehr leicht und schützen vor eindringendem Wasser und Feuchtigkeit von außen. Zusätzlich sollte eine ordentliche Atmungsaktivität gegeben sein.

Je nach Sportart oder Einsatzzweck sollte die Jacke auch aus abriebfesten und widerstandsfähigen Außenmaterialien bestehen. Besonders an den Stellen wo der Rucksack getragen wird, wird robusteres Material verwendet.

Zwiebelprinzip Wetterschutzschicht
Eine GoreTex Hardshelljacke als Wetterschutzschicht im Zwiebelprinzip

Diese Schicht sollte auch wirklich nur angezogen werden wenn es das Wetter erfordert. Sprich bei Regen, Schnee oder sonstiger ungünstiger Witterung. Daher auch der Name Wetterschutzschicht. Ansonsten kann sehr schnell ein Wärmestau entstehen, durch den der Körper überhitzt. Denn auch wenn die Hersteller das ungerne hören: Wirklich atmungsaktiv ist keine der Hardshelljacken. Sinnvolle Belüftungsöffnungen unter den Armen, können aber ein verbessertes Körperklima herstellen

Lesetipp: Hier findest Du einige Beispiele für die Wetterschutzschicht in Form von klassischen Hardshells. Einige mit sinnvollen Unterarmbelüftungen, andere ohne:

Windjacke als Alternative

Nicht immer muss die Wetterschutzschicht aber vor Regen schützen. Oftmals soll nur der frische Wind abgeschirmt werden. Dieser kann nämlich besonders unangenehm werden, wenn die Basisschichten nassgeschwitzt sind. Dann tritt der sogenannte Windchill-Effekt ein. Dieser beschreibt den Unterschied der gemessenen zur gefühlten Temperatur in Abhängigkeit der Windgeschwindigkeit.

Eine Windgeschwindigkeit von 60 km/h verursacht bei einer gemessenen Temperatur von 5 °C eine gefühlte Temperatur von etwa -2 °C. Um dieser beschleunigten Auskühlung des Oberkörper entgegen zu wirken, ist eine winddichte Lage sehr sinnvoll. Sehr leichte Windjacken oder Windshirts können als Alternative zu wasserdichten Regenjacken verwendet werden.

Ihr Vorteil: Sie sind durch die fehlende wasserdichte Membran deutlich atmungsaktiver als eine Hardshell. So kann der Schweiß besser nach Außen abtransportiert werden und dort verdunsten. Denn schützt die winddichte Lage vor einem beschleunigten Auskühlen.


Anwendung des Zwiebelprinzip

Es muss nicht immer jede Schicht getragen werden. Besonders an einem Hochsommertag sind es in den Bergen auch schnell 25 – 30 °C. Und da reicht es aus, meist nur ein Funktions-T-Shirt zu tragen. Prinzipiell sollte dir beim Start der Wanderung lieber etwas zu kalt, als zu warm sein. Denn durch die Bewegung wird einem schneller warm als man denkt. Und so muss dann nicht nach 20 Minuten die erste Umziehpause eingelegt werden.

Gerade in den Bergen sollte man aber jede Schicht im Rucksack dabei haben. Denn ein Wetterumschwung mit Temperatursturz kann dort sehr schnell passieren. Andererseits kann es bei Tour-Beginn morgens früh noch sehr frisch sein, mittags dann aber schon 20 Grad wärmer. Durch das Zwiebelprinzip bleibt man sehr variabel.

Zwiebelprinzip im Sommer

Ein Beispiel wie man sich mit dem Zwiebelprinzip im Sommer kleiden kann, zeigt die folgende Tabelle. Dabei habe ich zwei verschiedene Szenarien dargestellt. Einen warmen Hochsommertag und einen verregneten Augusttag.

Schicht\Bedingung Warmer Sommertag
(30°C / heiter)
Verregneter Sommertag
(10 – 15 °C / Regen)
Basisschicht Funktions T-Shirt oder
Funktionslangarmshirt oder
Wanderhemd
Funktions T-Shirt und
Funktionslangarmshirt oder
Wanderhemd
Isolationsschicht keine keine oder
je nach temperaturempfinden ein weiteres Funktionslangarmshirt
Wetterschutzschicht keine Regenjacke
Anmerkungen: langärmlige Oberkörperbekleidung kann auch an heißen Sommertagen sinnvoll sein, da diese zusätzlich als UV-Schutz fungiert.  bei anstregenden Wanderetappen sollte man sich auch bei kühleren Temperaturen nicht zu warm anziehen. 

Zwiebelprinzip im Winter

Für einen sehr kalten Wintertag mit Temperaturen um die – 10°C habe ich das folgende Beispiel dargestellt:

Schicht\Bedingung Kalter Wintertag
(- 10°C / heiter)
Basisschicht Funktions T-Shirt und
Funktionslangarmshirt
Isolationsschicht Performance Fleece Pullover und
Primaloft Jacke
optional: Primaloftweste unterhalb der Jacke
Wetterschutzschicht Softshelljacke oder
Hardshelljacke oder
Windjacke
Anmerkungen: langärmlige Oberkörperbekleidung kann auch an heißen Sommertagen sinnvoll sein, da diese zusätzlich als UV-Schutz fungiert. 

 

Weiterführende Links:

Warum Funktionskleidung besser als Baumwolle ist

Wer häufig Sport treibt, oder sich viel in der Natur bewegt, sei es beim Joggen, Wandern oder Skifahren, der kommt früher oder später mit Funktionskleidung und Funktionsmaterialien in Kontakt. Diese Begriffe sind seit einigen Jahren immer häufiger in der Sport- und Outdoorbranche anzutreffen. Doch was verbirgt sich genau hinter dieser Art der Kleidung?

Was ist Funktionskleidung?

Funktionstextilien sind alle Materialien, die besondere Eigenschaften in Bezug auf die Körpertemperaturregulierung bzw. das Komfortgefühl bei aktiver Bewegung haben. Das bedeutet, dass diese Bekleidung uns vor Witterungsbedingungen wie Regen und Kälte schützen kann und eine kontinuierliche Wasserdampfabgabe begünstigt.

Bei der Bewegung beginnt der Körper zu schwitzen und der Schweiß wird von der Kleidung aufgenommen. Ist die Kleidung komplett durchnässt und kann die Feuchtigkeit nicht mehr abtransportieren, fängt der Körper an auszukühlen. Das bedeutet Stress und entzieht dem Sportler Energie und somit einen Teil seiner Kräfte. Besonders deutlich ist das beim Wandern zu spüren, wenn man einen schweißtreibenden Aufstieg hinter sich hat und nun frierend auf dem windigen Gipfel steht.

Funktionskleidung

Um dies zu verhindern schwören viele (Berg-)Sportler auf Funktionskleidung. Dabei wird der Schweiß auf der Haut durch die Kleidung nicht so stark aufgenommen, sondern auf die Außenseite des Kleidungsstücks transportiert. Dort kann sie viel leichter verdampfen als auf der Kleidungsinnenseite. Dies führt zu einem sehr viel angenehmeren Tragegefühl, da sich die Bekleidung nicht mehr so nass anfühlt.

Dieser Vorgang wird als Atmungsaktivität bezeichnet und in Gramm (g) Wasserdampf pro Quadratmeter (m²) über 24 Stunden gemessen (g/m²/24h) (MVTR-Wert). Dabei gilt ein Material ab 10.000 g/m²/24h als sehr atmungsaktiv. Dieser Effekt wird zusätzlich durch die geringe Trocknungszeit der meisten Funktionsmaterialien begünstigt.

Funktionskleidung Sympatex

Funktionskleidung wird am sinnvollsten in Anwendung des Zwiebelprinzips verwendet. Dabei unterteilt man die Kleidung in 3 Schichten. Zuerst die Basisschicht, dann die Isolationsschicht und abschließend die äußere Wetterschutzschicht. Detaillierte Informationen zum Zwiebelprinzip findest Du in diesem separaten Artikel.

Vorteile/Nachteile von Funktionskleidung

Aufgrund der oben genannten Eigenschaften, ergeben sich folgende Vor- und Nachteile von Funktionskleidung:

Vorteile

Nachteile

 Schneller Abtransport des Schweiß  Bekleidung aus Merinowolle ist teuer
 Ermöglicht bessere Leistungsfähigkeit  Manche Materialien enthalten umweltschädliche Stoffe. Diese stellen ein Entsorgungsproblem dar und können langfristig ein Gesundheitsproblem darstellen, unter anderem bei Gore-Tex
 Schnelltrocknend
 Leicht
 Verringerter Schweißgeruch (Merino)
Teilweise Wasserdicht (Gore-Tex o.ä.)

Arten von Funktionskleidung

Von der Materialseite her, kann Funktionskleidung sehr grob in die Kategorien Chemiefaser und Naturfaser eingeteilt werden. Zu den chemischen Fasern zählen Textilien wie Polyester oder Polyamid. Daraus werden zum Beispiel häufig günstige T-Shirts hergestellt. Auch die Hardshelljacken mit ihren Gore-Tex oder Sympatex Membranen zählen zu den chemischen Funktionstextilien.

Auf der anderen Seite gibt es Funktionskleidung aus Naturfasern. Als bekanntester Vertreter ist da die Merinowolle zu nennen. Eine Einteilung in diese beiden Kategorien, macht für die Verwendung der Bekleidungsstücke aber selten Sinn. Einen praktischeren Nutzen hat eine Kategorisierung in die Art der Schichten, die in einem Bekleidungssystem vorkommen.

Am bekanntesten ist dabei sicherlich das dreiteilige Zwiebelprinzip.

Basisschicht

Für die untere Bekleidungsschicht, die Basisschicht*, werden häufig synthetische Materialien wie Polyester (PES) oder Polyamid (PA) verwendet. Deren Fasern nehmen nur wenig Feuchtigkeit auf, sondern transportieren diese durch das Textil hindurch. Die Bekleidungsstücke sitzen als erste Schicht am Körper und müssen eng anliegen, um den effektiven Feuchtigkeitstransport zu gewährleisten.

Herkömmliche Baumwolle gilt nicht als Funktionsmaterial, da sie sehr viel Wasser einspeichert und eine geringe Atmungsaktivität besitzt. Zudem neigt Baumwolle sehr stark zur Geruchsbildung, wenn sie über einen längeren Zeitraum mit Schweiß in Kontakt kommt. Für Baumwolle beim Wandern kann man sich generell merken: Sie ist schwer, stinkt schnell und kühlt den Körper aus wenn sie nass ist.

Merinowolle

Merinowolle hat im Vergleich zu herkömmlicher Wolle sehr viel feinere Fasern. Dadurch kratzt Merino fast kaum und ist auch sehr viel leichter. Sie ist besonders für ihre Geruchsneutralität bekannt, was auf mehrtägigen Wander- oder Skitouren von enormen Vorteil sein kann. Denn die Textilen müssen deutlich weniger gewaschen werden.

Zusätzlich ist sie wie die synthetischen Materialien schnelltrocknend, atmungsaktiv und wärmt selbst im nassen Zustand, womit sie sich perfekt als Basisschicht eignet. Merino Pullover können auch gut als Isolationsschicht genutzt werden. Hier findest Du den ausführlichen Geruchstest, dem ich meine Merino Unterwäsche beim Wandern und Skifahren unterzogen haben.

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Isolationsschicht

Für die Isolationsschicht kommt häufig Fleece* zu Einsatz. Es besteht ebenfalls aus Polyester-Fasern und isoliert den Körper gegen Kälte. Fleece trocknet auch relativ schnell im Vergleich zu Wolle und ist zudem leichter. Für die ganzen kalten Tage eignet sich eine Jacke mit einer Primaloft Füllung. Primaloft besteht aus einer synthetischen Endlosfaser, die sehr leicht im Verhältnis zu ihrer Isolationsleistung ist. Ihre wärmenden Eigenschaften behält sie sogar im nassen Zustand. Im Gegensatz zu einer Isolation aus Daunen.

Wetterschutzschicht

Funktionskleidung GoreTex
Gore-Tex Membran Eigenschaften – Quelle: GoreTex

Die Wetterschutzschicht besteht aus wasser- und winddichten Materialien. Am bekanntesten ist hier mit Sicherheit die Gore-Tex* Membran. Sie verhindert das Eindringen von Regenwasser und ermöglicht trotzdem den Abtransport von Schweiß nach außen. Diese Membran ist häufig zusätzlich von einer wasserabweisenden Außenhaut und einem weicheren Innenmaterial ummantelt.

Von Sympatex* gibt es ebenfalls vergleichbare Membranen, welche absolut wasserdicht, sowie winddicht sind. The North Face setzt für seine wasserdichten Jacken mit Hy-Vent* eine Technologie ein, die ähnliche Eigenschaften wie die vorherigen Membranen aufweist.

Bespiele für diese Jacken sind unter anderem die Berghaus VelumHaglöfs Gram Comp II Pull oder die günstige Haglöfs LIM III.

Lesetipp: Wenn eine Übersicht von leichten Harshelljacken zum Wandern oder Trekking suchst, kann ich Dir diesen Artikel empfehlen. Dort habe ich 7 Modelle genauer unter die Lupe genommen.

Anleitungen zur Pflege von Funktionskleidung:

 

Weiterführende Links: 

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