Regenkilt Näh-Anleitung: 68g leichter Regenschutz

11. Juli 2016   //   25 Kommentare
Regenkilt DIY

Wenn Du deine Beine beim Wandern vor Regen schützen möchtest, wirst Du wahrscheinlich als erstes zu einer Regenhose* greifen. Jahrelang habe ich das auch gemacht und eigentlich hat das schwitzige Stück Kunststoff meine Wanderhose mehr oder weniger zuverlässig vor der Feuchtigkeit von Außen bewahrt. Aber nur von Außen (!) wohlgemerkt. Denn spätestens bei sommerlichen Temperaturen oder einem etwas anstrengenderen Anstieg wurde es sehr schnell sehr unangenehm unter der Regenhose. Als ich auf der Suche nach einer leichtgewichtigen Alternative war, stieß ich in amerikanischen Ultraleicht Trekking-Foren auf den Begriff des Regenkilt und war promt angefixt.

Im Prinzip ist der Regenkilt ein simpler Wickelrock, der bei Regen einfach um die eigene Hüfte geschlungen und mit Klettverschluss zusammengehalten wird. Durch einen elastischen Gummizug am Bund, kann der Rock dann schön feste gezogen werden, sodass er nicht nach unten rutscht. Mein Exemplar wiegt inklusive Packsack nur 68g! Meine alte Regenhose* wog mit 180g fast das Dreifache!

Da gerade diese Art der Ausrüstung sehr einfach selbst zu machen ist, bietet sich der Regenkilt super als erstes DIY (Do It Yourself) Projekt an. Damit Du dir aber erst einmal ein Bild von einem Regenkilt machen kannst, findest Du nachfolgend ein paar Bilder davon:

Was auf den ersten Blick nicht besonders praktikabel erscheint und große Ähnlichkeit mit einer Mülltüte hat, hat doch einige Vorteile gegenüber den üblichen Regenhosen:

  • Er ist deutlich leichter als konventionelle Regenhosen, da viel Material eingespart werden kann
  • Kann extrem schnell angezogen werden
  • Die Wanderschuhe müssen nicht ausgezogen werden, bzw. verschmutzen den Regenschutz nicht von innen beim Anziehen
  • Der Regenkilt bietet durch seine „luftige“ Konstruktion ein deutlich besseres Klima als eine Regenhose

Einzig bei der Bewegungsfreiheit war ich Anfangs etwas skeptisch. Im Nachhinein ist diese jedoch mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser als bei einer Regenhose. Denn durch den „Einschnitt“ auf der Rückseite, lässt er jede Bewegung zu, sodass auch große Steinstufen beim Bergwandern kein Hindernis darstellen. Ein ausführlicher Praxistest steht noch aus, wird aber in den nächsten Tagen folgen!

Regenkilt DIY Anziehen
1. Umschlingen – 2. Klett zudrücken – 3. Gummizug festziehen – 4. Umdrehen und Fertig!

Material des Regenkilts

Gefertigt habe ich meinen Regenkilt aus 20D Silnylon, welches vollständig wasser- und winddicht ist. Mit einem Gewicht von 36 pro qm ist es sehr leicht und eignet sich hervorragend als ultraleichte Wetterschutzschicht. Oft wird auch das günstigere Tyvek zur Herstellung von Regenröcken verwendet. Da dies aber meist nur in weißer Farbe geliefert wird, habe ich mich dagegen entschieden. Sollte das für dich kein Problem darstellen, ist Tyvek eine super Alternative.

In dieser Anleitung gehe ich jedoch nur auf die SilNylon Variante ein.

Regenkilt selber nähen

Benötigte Materialien

Um Dir selbst einen Regenkilt herzustellen, benötigst Du die folgenden Materialien:

Outdoorstoffe wie SilNylon oder Tyvek findest Du online bei ExtremTextil. Für einen normalen Regenkilt reicht 1 Meter von der 1,44 Meter breiten 20D SilNylon Rolle.

Schnittmuster des Regenkilts

Diese Skizze stellt das Schnittmuster für den Regenkilt vereinfacht dar:

Regenkilt DIY Schnittmuster

*Da ich über sehr wenig Schneiderkenntnisse verfüge, verzeih mir meine unfachliche Ausdrucksweise bezüglich dem Nähen!

1. Länge des Regenkilt abmessen

Meinen Regenkilt habe ich so ausgelegt, dass er mit etwas über das Knie reichen soll. Länger sollte er nicht unbedingt sein, da sonst die Bewegungsfreiheit leidet und das Gewicht ohne großen Mehrwert steigt. Über den Schuhen kommen meine ultraleichten Gamaschen zum Einsatz, sodass ich dort auch keine weiteren Schutz vor Regen brauche.

Die Länge von meinem Bund bis etwas über mein Knie habe ich mit dem Bandmaß gemessen und aufgeschrieben. Für meine Körpergröße von 1,97cm ergab das dann eine Länge von circa 75cm. Das gleiche habe ich mit dem Bundumfang des Kilts gemacht. Am einfachsten geht das, wenn Du die Stoffbahn einfach provisorisch um dich legst, und den genauen Umfang direkt auf dem Stoff markierst. Dann addierst Du weitere 20cm auf diese Länge drauf, damit der Kilt später überlappt und auch deinen Hintern und deine Rückseite vor Regen schützt.

Wichtig: Immer noch die 3 – 4 Zentimeter für das Umnähen der Kanten pro Seite draufrechnen! Ansonsten wirds am Ende zu knapp.

Regenkilt DIY selbst gemacht

2. Regenkilt zuschneiden

Dieser Schritt dürfte nach dem Abmessen und Anzeichnen des Schnittmusters relativ selbsterklärend sein. Um eine saubere Schnittkante zu erhalten gibt es einen guten Tipp: Die Schere (am besten eine möglichst Große) immer komplett öffnen und dann bis zum Ende schneiden. Nicht viele Minischnitte machen, sondern wenige Große. Ansonsten bekommt man schnell unschöne Treppchen an der Kante.

Regenkilt DIY selbst gemacht

Auf die gleiche Weise schneidest Du nun die Breite des Regenkilt zu.

3. Kanten umnähen

Damit die Kanten ansprechender aussehen und nicht ausfransen, werden sie mit der Nähmaschine einfach umgenäht. Um die Einstichlöcher so klein wie möglich zu halten, habe ich eine dünne 70-iger Nadel verwendet.

Die beiden Seiten und der Saum des Regenkilt sind einfach umgenäht worden. Der Bund, wo später auch der elastische Gummizug durchgeführt wird, ist doppelt umgeschlagen worden, um einen stabileren „Tunnel“ zu bekommen. Zum einfacheren Nähen, werden die umgeschlagenen Kanten mit Büroklammern in der richtigen Position fixiert.

Regenkilt DIY selbst gemacht

Anschließend werden alle 4 Kanten mit der Maschine umgenäht. Die obere Kante am Bund erhält eine obere und eine untere Naht, um einen schönen und stabilen Tunnel für den Gummizug zu erhalten. Das ist zwar nicht unbedingt nötig, lässt den Regenrock aber gleich viel professioneller aussehen!

4. Klettverschluss aufnähen

Sind alle 4 Seiten umgenäht, wird es Zeit den Klettverschluss aufzunähen. Geklebte Kletterschlüsse halten auf dem silikonierten Ripstopgewebe überhaupt nicht. Gemäß des Schnittmusters werden die beiden Klettverschlussseiten einmal auf der Innenseite und der Außenseite aufgenäht.

Regenkilt DIY selbst gemacht

5. Gummizug einfädeln

Abschließend muss nur noch der Gummizug am Bund oben eingefädelt und mit 2 Stoppern versehen werden. Und voilá: Fertig ist der Regenkilt!

Tipp für das Einfädeln: Wenn Du eine kleine Sicherheitsnadel durch den Anfang des Gummizug stichst, lässt sich dieser viel leichter durch den Tunnel zur anderen Seite bewegen.

Regenkilt DIY Gewicht Packmaß

Optional: Packsack nähen

Um den ultraleichten Regenkilt zu verstauen, braucht es auch einen passenden Packsack. Da bei mir noch etwas von dem SilNylon übrig geblieben ist, wurde daraus auch direkt ein kleines Säckchen genäht. Das Prinzip ist recht einfach:

Regenkilt DIY Packsack selbst gemacht

  1. Du nimmst ein rechteckiges, längliches Stück des 20D SilNylons und faltest es in der Mitte
  2. Dann nähst Du beide Seiten zusammen, sodass nur noch oben eine Öffnung übrig bleibt
  3. Anschließend schlägst Du ~ 2cm der oberen Kante um, und erzeugst so einen kleinen Tunnel für den Gummizug
  4. Diesen nähst Du abschließend zusammen. Das ist nicht ganz einfach, da man ja nicht das Säckchen komplett zunähen möchte, sondern nur den Rand. Als letzten Schritt machst Du einen kleinen Schnitt in den fertigen Tunnel, in welchen Du den Gummizug einfädeln kannst. Danach den Packsack einmal umstülpen und du bist fertig!

Regenkilt DIY PAcksack selbst gemacht

 

Welchen Regenschutz benutzt Du für deine Beine beim Wandern? Hast Du schon einmal Erfahrungen mit einem Regenkilt gemacht?

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Anmerkung: Vielen Dank an meine Liebe Mutter, ohne die der Regenkilt nicht mal halb so schön geworden wäre!!
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Wer schreibt hier?

Ich bin Alex. Im Sommer 2014 habe ich meine 7 Sachen gepackt und bin auf der Suche nach einer Auszeit auf dem Traumpfad von München nach Venedig über die Alpen gewandert. Nach diesen 34 Tagen waren die Berge und das (Fern-)Wandern einfach nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Heute bin ich immer dann am glücklichsten, wenn der Rucksack gepackt ist und ich wieder auf Tour gehe. Ich bin chronisch neugierig, interessiere mich für fast alle Arten von Outdoor-Ausrüstung und Outdoor-Tipps. Und das was ich dabei so alles lerne, möchte ich mit Dir hier auf BergReif teilen!

25 Kommentare

  1. Danke dafür! Irgendwann ist ein solcher Kilt wohl die logische Konsequenz … wenn ich mal über die letzten 20 Jahre zusammenrechne, wann ich während meiner Touren Regenzeug brauchte, ist das ein Bruchteil der Zeit. Und wenn man nicht gerade im Regen laufen MUSS, ist das gängige Membranzeug eher nerviger Ballast, wenn doch, oft nerviger Schwitzkasten. Und by the way: umweltfreundlicher ist Deine Alternative allemal!
    Also, wenn Du jetzt noch mit einer Alternative für schwitzige Regenjacken um die Ecke kommst … da komme ich mit Poncho in den Bergen noch nicht so ganz klar (zumindest bei Wind).
    PS. sehe ich da eine Columbia Outdry? Testbericht wann? ;)

    1. Hi Björn,

      danke Dir! Sehe ich genauso wie Du. Eine sinnvolle Alternative zu den Membran Regenjacken habe ich leider (noch) nicht ;) Finde einen Poncho sogar teilweise noch schwitziger als die Hardshells und wie Du schon sagst, bei Wind eher suboptimal.
      Genau, ist eine Columbia OutDry Gold. Sie wird gerade fleißig getestet, Wetter ist ja leider passend dafür….;) Bericht braucht noch ein Weilchen denke ich.

      Viele Grüße,
      Alex

  2. Hallo,

    danke für das Tutorial! Ich spiele auch schon eine ganze Weile mit dem Gedanken mir so ein Ding zu basteln, aber eine Sache schreckt mich noch sehr davon ab…

    Wie ist es denn beim Laufen vom Tragecomfort? Kann man gut große Schritte (auch Bergauf) machen oder stört der Kilt da schon ein bisschen?

    Viele Grüße
    Paul

    1. Hi Paul,

      also beim Gehen stört der Kilt überhaupt nicht. Wie ich auch schon geschrieben habe, lassen sich damit auch problemlos große Schritte ausführen. Durch den hinteren Schlitz ist immer genügend Bewegungsfreiheit gegeben.

      Viele Grüße,
      Alex

  3. Hi Alex,
    witzige Idee und auch super beschrieben. Nachdem bei dem letzten Testrucksack von uns kein Regenüberzug dabei war (da verlangen manche Hersteller noch extra Geld dafür) bin ich zwischenzeitlich zu einem Regenponcho übergegangen, der auch über den Rucksack reicht.
    Mir sind die Regenhosen auch viel zu „feucht“ von innen…auch wenn da immer ganz toll dran steht, dass das Material atmungsaktiv ist…..

    Aber der Kilt ist auf jeden Fall schon mal Kult….. ;-)

    Grüße
    Lefdi

  4. Hey, super und vielen Dank für die Anleitung! Wie sieht es mit dem Trocknen aus? Hast Du schon Einschätzungen? Viele Grüße, Marcus

    1. Hey Marcus,

      die paar Male, in denen der Kilt nass geworden ist, hat es nicht lange gedauert bis er wieder trocken war. Das silikonierte Ripstop Nylon nimmt selber ja kaum Feuchtigkeit auf.

      LG Alex

  5. Danke für die Tipps Alex… ist bestimmt super… brauch ich auch…

    kannst Du mir den link zu Deinen Gamaschen noch nennen

    Danke

  6. Hallole,
    bin gestern zufällig auf deine tolle Seite gestoßen und finde die Idee mit dem Regenrock für Männer großartig.
    Auf der Suche nach einer bequemen Regenhose bin ich bisher zuverlässig gescheitert weil es bei meiner Körpergroße von 195cm nicht ganz einfach ist was passendes zu finden. Irgendwie immer zu kurz, zu eng, zu fummelig oder einfach viel zu hässlig und langweilig weil einfach nur schwarz.
    Von daher bin ich sehr angetan von deiner Idee und möchte dies auch bald umsetzen. Da ich selber nicht nähen kann werde ich mich erst um ein Opfer bemühen müssen.

    Abschließend wollte ich fragen ob es außer Schwarz noch andere Farben, Muster (alla Schottenrock) oder ähnliches gibt. Und was wären denn die Alternativen zu Silnilon?

    Toller Blog und weiter so.

    Servus
    Bodo

    1. Moin Bodo,

      das sehe ich genauso wie Du, obwohl ich schwarz bei der Outdoor Bekleidung bevorzuge ;)
      Bei Extremtextil gibt es das SilNylon in verschiedensten Dicken und Farben. Musst Du einfach mal reinschauen.

      Viele Grüße,
      Alex

  7. Hi Alex,

    ein klein bisschen hinkt dein Grammanzahlvergleich aber: Regenhose 180g vs. Gamaschen a 90g pro Paar + 68g Röckchen. Dann sinds nur noch 22 gesparte Gramm.
    Trotzdem finde ich die Röckchen-Idee gar nicht so schlecht, weil es sicher luftiger ist und man den Rock zur Not als Mini-Tarp benutzen könnte (Hund abdecken z. B.). Multiuse und so.

    Grüße
    Nad

    1. Hi Nad,

      naja die Gamaschen hätte ich auch angezogen, wenn ich die Regenhose weiter benutzt hätte. Die nutze ich wegen der halbhohen Zustiegsschuhe und nicht wegen dem Regenrock.
      Ich überlege aber auch noch wofür man den Kilt sonst noch einsetzen könnte.

      Viele Grüße,
      Alex

  8. Hallo Alex,

    Ich habe als Unterlage für mein Shelter immer ein ultraleichtes und beeindruckend stabiles Stück Polycro (Gossamer Gear bei Sack und Pack, alternativ Fensterfolie von Tesa) – wiegt 46g in der Größe 244 x 103 cm und hält den Boden meines Innenzeltes sauber, trocken und schützt vor Abrieb (Durchstichschutz bietet es leider nicht).

    Dieses Stück Polycro lässt sich Regen wunderbar um die Taille wickeln (vorher den Hüftgurt des Rucksacks öffnen) und danach den Hüftgurt wieder wie einen Gürtel um den so improviesierten Wickelrock schließen. Hält tatsächlich super, auch bei starker Bewegung. So braucht an dem Groundsheet nichts verändert zu werden, um es als Rock zu nutzen. Falls die Unterseite des Polycros von der Nutzung als Groundsheet dreckig ist, kommtdie saubere Seite natürlich beim Wickeln nach innnen.

    Und noch ein Tipp zur Regenjacke: Der Swing Liteflex Trekkingschirm. Leichter die meisten Regenjacken und wenn die Gegend nicht sehr windexponiert ist, hält er dich in Kombination mit einer leichten Windjacke obenrum gut trocken, bei maximaler Atmungsaktivität und ohne eine lästige Kapuze um die Ohren.

    Grüße aus Köln

    Lars

    1. Moin Lars,

      das ist natürlich auch eine super Multi-Use-Möglichkeit. Ist das Groundsheet als Regenrock dann nicht so groß, sodass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird? So ein Groundsheet habe ich auch vom Trekking-Lite-Store. Wiegt in etwas das gleiche, wie deins.
      Da ich oft in den Alpen unterwegs bin und wir viel Wind ausgesetzt sind, wähle ich lieber die Hardshelljacke. Und da ich nie eine Windjacke mitnehme, dürfte das Gewicht so auf das gleiche rauskommen. Vor allem bei der 240g leichten Haglöfs LIM III :) Obwohl bei dem Schirm die Atmungsaktivität um einiges besser sein wird!

      Auch schöne und sonnige Grüße aus Köln,
      Alex

  9. Hallo Alex,
    toller Artikel. Auch ich habe mich für einen Regen-Kilt /-Rock in Kombination mit Gamaschen entschieden, da wie bereits erwähnt das Klima absolut hervorragend ist. Habe diesen auch schon in Schottland und dessen typischem Wetter getestet; Trocknungszeit ? Einmal ausschütteln und 2 Minuten warten. Der offene Schlitz läßt zwar große Schritte (auch bergauf) zu, aber wenn der Wind mal etwas heftiger weht ist das ein tolles „Einfallstor“ und der Kilt schlackert einem um die Füße. Vor Ort habe ich mir dann kurzfristig mit zwei Sicherheitsnadeln beholfen, die den Saum beinander hielten. Für die Folgeversion werde ich zwei Schlaufen an den unteren Ecken befestigen, an denen man mittels kurzen Schnüren die Ecken jeweils am gegenüberliegenden Knie festbinden kann. Vielleicht werde ich dann auch mal eine Bekannte bemühen und diesen dann schön vernähen lassen, denn das aktuelle Sil-Nylon-Modell wurde nur großzügig geklebt (ges. 65 gr.).

    Servus aus der Oberpfalz,
    ROMAN.

    P.S. bzgl. der Gamaschen: http://www.vaude.com/de-DE/Produkte/Bekleidung/Accessoires/Albona-Gaiter-II-orange.html

    1. Hi Roman,

      ja die Trocknungszeit ist wirklich sehr praktisch!
      Danke Dir für das Teilen deiner Erfahrungen mit dem Regenkilt. Hatte mich auch schon gefragt wie er sich bei Regen plus Wind schlägt. Die Situation hatte ich mit ihn noch nicht. Den Tipp mit den beiden Schlaufen werde ich dann auch mal in Betracht ziehen. Klingt sehr logisch :)
      Die Gamaschen sehen sehr interessant aus. Eigentlich genau das, was ich noch gesucht habe :)

      Viele Grüße,
      Alex

  10. Wenn man sich eine Mülltüte umwickelt und mit Klebeband fixiert, hat man das gleiche (hässliche) Ergebnis.
    Damit würde ich nicht mal den Müll von der Wohnung zur Tonne bringen.

    1. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Hier steht eher die minimalistische Funktion, als das Aussehen im Vordergrund.
      Und den Weg von der Wohnung zur Mülltonne schafft man auch ohne Regenschutz :)

  11. Hallo,
    ich wollte fragen ob du den Regenkilt noch immer benutzt oder ob du ihn schon ersetzt hast.Ich überlege mir nämlich gerade ob ich mich auch daran versuchen sollte.
    Mit freundlichen Grüßen Kim

    1. Hi Kim,

      Für die Alpenüberquerung habe ich ihn gegen eine MYOG Regenhose ausgetauscht. Die wiegt auch nur 70 Gramm, flattert bei Wind aber nicht so umher. Generell finde ich den Kilt aber immer noch gut. Kommt aber auf den Einsatzbereich an.

      LG Alex

  12. Hallo Alex,

    super coole Sache. Eine Regenhose habe ich mir genau deswegen immer nicht angeschafft. Der Kilt füllt diese kleine Lücke zwischen Jacke und Schuhen ausreichend. Könnte in einer Wandergruppe aber etwas albern aussehen. Gibt es den auch als fertiges Produkt irgendwo?

    Wie sieht die MYOG Regenhose aus, vielleicht bau ich gleich diese nach. Hast du eine Anleitung?

    VG Stephan

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