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Freeski in Engelberg 2014/15 | Tiefster Powder zum Jahreswechsel

Deep Powder Skiing and Freeski 2015 | GoPro HERO 4 Silver Edition SuperView

Kurz vor Weihnachten 2014 sah es in weiten Teilen der Alpen überhaupt nicht danach aus, dass man fürs Fest die ersten Schwünge am Hang ziehen könnte. Geschweige denn Freeriden zu gehen (Höchsten mit dem Mountain Bike). Auch im sonst so schneesicheren Engelberg lagen unterhalb von 1800 m nur winzige Teppiche aus künstlichem Weiß. 

Freeride Engelberg TitlisZum Glück überlegte es sich Frau Holle dann zum 25.12 doch noch anderes und ließ die Temperaturen sinken und das weiße Gold vom Himmel schneien. Und am Alpenhordhang sogar durchgehend für 4 Tage. Unser Hausmeister kam mit seiner Schneefräse kaum noch hinterher. Nach und nach verschwanden die Autos auf dem Parkplatz unter den Schneemassen und die Schlangen am Lift wurden deutlich länger. Die Basis im Back Country war aber leider nicht sehr ausgeprägt und an den ersten beiden Tagen war unter der Neuschneedecke die Steinzeit noch deutlich zu spüren.

Zwei Tage und 80 – 100cm Neuschnee später, war von Steinen aber kaum noch die Rede und perfekte Bedingungen fürs Freeriden waren geschaffen! Da der viele Schnee aber unter starkem Wind in Engelberg gefallen ist, musste man bei der Routenwahl aufgrund der Triebschneeansammlungen sehr vorsichtig sein.

Freeride Engelberg Titlis

Hatte man seinen Weg gefunden, brauchte man die wirklich breiten Latten um bei diesen Schneemenge überhaupt etwas an Fahrt aufnehmen zu können. War das geschafft, wurde man mit wundervollem Surf-Feeling und einer Menge Face-Shots belohnt! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel frischen Powder unter die Bretter bekommen habe. In meinem kleinen Freeski Video Edit könnt ihr es euch anschauen. Viel Spaß! Es lohnt sich!

Musik:

Du kannst in Engelberg auch im Winter wandern gehen! Ich war dort kürzlich auf einer Schneeschuhtour unterwegs und es war wirklich genial!

Weiterführende Links:

Die 6 besten Freeski Videos 2014

Seit 6 Tagen ist nun die Winterzeit schon wieder eingekehrt. Und gerade sehe ich an meinem Arbeitsplatz die letzten Sonnenstrahlen hinter den Baumwipfeln verschwinden. Es ist gerade mal 16:37 Uhr! Die Kälte zieht langsam durch die gekippten Fenster und bald werden die Heizungen angestellt. Es wird Winter!

Zeit sich zu freuen!!! Die ersten Ski Resorts haben schon ihre Gletscher Hänge für Wintersportler eröffnet. Es kann nun nicht mehr lange hin sein, bis endlich wieder die Schuhe geschnallt, die Latten entstaubt, die Brille geputzt und die ersten Spuren in die frisch gefallene weiße Pracht gezogen werden dürfen.

Höchste Zeit sich mit diesen 6 grandiosen Freeski Videos der letzten Saisons das Wasser im Mund zusammen laufen zu lassen!

Die Freeski Videos beginnen mit einem Zeitlupen Ausflug ins winterliche Österreich:
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...one of those days...DEEP powder skiing in Austria, November 2013, GoPro Hero 3+ Black Edition

Als nächstes für mich einer, wenn nicht sogar DER beste Freeski Trailer:
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Schon was älter, aber immer noch einer meiner Favoriten:
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powder skiing in Revelstoke BC shot entirely on GoPro helmet cams

Was würde ich geben um einmal mit den beiden ein paar Abfahrten zu machen. Mike Douglas und Kaj Zackrisson:
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Salomon Freeski TV S5 E10 Glacier Express

Cody Townsend FTW – 3:20
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Salomon Freeski TV S5 E04 The GoPro Edit

 In diesem Freeski Video wirds richtig DEEP:
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THIS IS POWDER SKIING (HD)

Skiservice selber machen – Teil 2 – Werkzeuge und Materialien

Bevor wir unseren Skiservice selber machen können, bedarf es einiger spezieller Werkzeuge, sowie dem passenden Wachs, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten.

Inhalt

  1. Teil: Einleitung: Warum den Skiservice selber durchführen
  2. Teil: Werkzeuge: Welche Komponenten du dafür brauchst
  3. Teil: Ski Kanten schleifen
  4. Teil: Skibelag reparieren
  5. Teil: Ski wachsen und Fazit

Skiservice selber machen: Werkzeuge

Wachs Bügeleisen / ca.  50 €
Ich empfehle die Verwendung eines reinrassigen Wachsbügeleisen. Denn damit kann die gewünschte Temperatur sehr genau über die gesamte Bügelfläche eingestellt werden. Das ist bei den herkömmlichen Dampfbügeleisen nicht so genau möglich, was schlimmstenfalls zur Überhitzung und Beschädigung des Belages führen kann.

Wachs (hier Universalwachs) / ab ca. 13 €
Es gibt viele verschiedene Arten für viele verschiedene Einsatzzwecke und Temperaturbereiche. Universalwachs ist für den Anfang sicherlich das geeignetste, da es bei den meisten Bedingungen gute Resultate erzielt.

Wachsklinge / ca. 10 €
Entfernt den groben Teil des überschüssigen Wachses.

Skiservice Selber machen

Kupferbürste / ca. 20 €
Dient zur Beseitigung von eventuellen Verschmutzungen des Belags und legt dessen Struktur frei. Nach dem Wachsen wird damit am Ende das restliche überschüssige Wachs abgetragen.

Repair Candles / ca. 7 €
Repair Candles bestehen aus dem gleichen Material wie der Belag. Sind nun tiefere Kratzer im Belag, werden die Repair Candles angezündet und flüssiges Material in die beschädigte Stelle hineingetropft.

Abziehklinge für Repair Candles / ca. 9 €
Entfernt den überschüssigen Teil des Repair Candle Materials

Feuerzeug / ca.0,50 €
Zum Anzünden der Repair Candles

Evtl. Skihalterung / ca. 130 €
Die Halterung ermöglicht die Fixierung und dadurch die Bearbeitung der Skier in verschiedenen Positionen. Zum einen mit der Lauffläche nach oben (horizontal), zum anderen mit den jeweiligen Kanten nach oben (vertikal). Die Anschaffung der Skihalterung stellt mit Sicherheit den größten finanziellen Posten dar. Man kann sich im Werkzeugkeller/ Garage mit Schraubzwingen, Holzbrettern und Auflage Böcken auch eine günstige Alternative basteln. Diese Methode habe ich gewählt, um die Anschaffungskosten am Anfang in angemessenen Rahmen zu halten.

Stopper Gummies / ca. 0,80 €
Um freien Zugang zu der gesamten Lauffläche und den Kanten des Skies zu haben, müssen die Stopper durch die Stopper Gummies oben gehalten werden.

ABS-Seitenwangenhobel  / ca. 40 €
Entfernt etwas des Seitenwangenmaterials welches oberhalb der Skikante sitzt. Dadurch kann der Kante beim anschließenden Schleifen ein leichter Winkel gegeben werden.

Kantengummi / ca. 7 €
Entfernt vor dem Schleifen Verhärtungen und gibt der scharfen Kante letzten Schliff

Kantenschleifer / ca. 30 €
Ermöglicht das Einspannen eines Schleifsteins und die Einstellung des gewünschten Kantenwinkels

Schleifstein/e  ca. 16 €
Dienen dem Schärfen der Skikanten. Schleifsteine gibt es in unterschiedlichen Feinheiten und Härtegraden. Generell gilt: von Grob nach fein, Hart nach Härter.

Skiservice selber machen: Gesamtkosten

So kommt man für das Einsteiger Skiservice Set auf circa 340 €. Das ist nicht ganz billig. Darum habe ich mir die 130 € für den professionellen Skihalter gespart und in der Garage aus Holzböcken und Schraubzwingen eine Alternative gefertigt. Man muss dabei nur darauf achten, dass die Skier mit dem Belag nach oben (horizontal) und der Kante nach oben (vertikal) eingespannt werden können. Außerdem sollte man mit den Schraubzwingen die Kanten und den Belag der Skier nicht beschädigen.

Somit kommt man dann auf circa 200€ Anschaffungskosten. Wenn man bedenkt, dass vier Besuche bei Ski Service Fachhändler auch schnell 200€ kosten können, amortisiert sich diese Investition relativ bald. Mit diesen Werkzeugen ist man gut aufgestellt, um sich frisch ans Werk zu machen und die ersten Erfahrungen mit dem privaten Skiservice zu sammeln.

Nächster Teil der Skiservice Reihe

Weiter geht’s im Teil 3 der Serie mit dem Skikanten schleifen

Passend für Deine Ski Service Ausrüstung:

#

Wachs Bügeleisen

Fleece Pullover

Kanten Schleifer

Touren Skistöcke

Profi Ski Halterung

Powderguide Lawinen

Seitenwangen Hobel

Das könnte Dich auch interessieren: 

Skiservice Selbst gemacht – Teil 1 – Einleitung

So langsam steht der Winter wieder in den Startlöchern. Und passend zur bevorstehenden (hoffentlich) schneereichen Jahreszeit, widme ich mich dem Thema Skiservice. Da bald schon wieder die ersten Schwünge in den Hang gezogen werden können, sollte man sich vergewissern ob sein Wintersport-Equipment noch in optimalen, fahrbereiten Zustand ist. Darum geht es in dieser 5-teiligen Reihe sehr ausführlich um das Thema Ski Pflege und wie man den Skiservice zuhause selber durchführen kann.

Inhalt

  1. Teil: Einleitung: Warum den Skiservice selbst durchführen
  2. Teil: Werkzeuge: Welche Komponenten du dafür brauchst
  3. Teil: Kanten schleifen
  4. Teil: Belag reparieren
  5. Teil: Ski wachsen und Fazit

Warum ich meine Skier selber pflege

Ich betreibe den Skiservice und die Skipflege nun schon seit mehreren Jahren selbst. Davor habe ich mich relativ wenig um die Qualität des Skibelages oder der Kanten interessiert. Am letzten Skitag gingen die Bretter meist zum Skiservice beim Fachhändler und waren einige Stunden später wieder fast wie neu. Und ich 50 € ärmer.

Da nur einmal im Jahr durchgeführt, wäre das ja noch zu verkraften gewesen. Aber der Fachhändler bearbeitet die Skier maschinell, um Zeit zu sparen. Dabei wird vor Aufbringen der neuen Wachsschicht, der Belag abgeschliffen und anschließend mit neuer Struktur versehen, um kleine Kratzer im Belag und mögliche Verhärtungen an der Kante zu beseitigen. Problematisch ist dabei, das jedes Mal ein bisschen der Gleitfläche abgetragen wird. Der Ski wird im Prinzip mit der Zeit immer dünner.

Passend für Deine Ski Service Ausrüstung:

#

Wachs Bügeleisen

Fleece Pullover

Kanten Schleifer

Touren Skistöcke

Profi Ski Halterung

Powderguide Lawinen

Seitenwangen Hobel

Somit ist die Anzahl dieser Belagsreparaturen begrenzt. Denn irgendwann ist nur noch so wenig Belags- und Kantenmaterial vorhanden, dass nichts mehr abgetragen werden kann ohne den Ski zu beschädigen. Das bedeutet dann entweder einen neuen Ski zu kaufen oder die Pflege selbst zu betreiben. Aber, warum überhaupt den Belag wachsen?

Nächster Teil der Skiservice Reihe

Weiter geht’s im Teil 2 der Serie mit Vorbereitungen und Werkzeuge/ Materialien.

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Bildquelle:

 

GoPro Hero 4 zeichnet 4K in 30fps und 1080p in 120fps auf

GoPro hat sein aktuellstes Modell der Aktionkamera Anfang Oktober vorgestellt. Anstatt ein weiteres Plus an den Produktnamen zu hängen, folgt nun Nummer 4 der Serie. Dank des neuen Chips ist es jetzt möglich 4K – Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufzuzeichnen.

Das ist meiner Meinung nach aber nur für einen sehr begrenzten Kundenkreis interessant. Momentan verfügt noch kaum jemand über einen Fernseher oder Monitor der diese Auflösung besitzt. Aber vermarkten lässt sich sowas ja trotzdem prima.

Viel interessanter finde ich die Möglichkeit in Full-HD (1080p) Videos mit 120 fps aufzunehmen. Das war vorher der 720p Auflösung vorbehalten. Somit können ab jetzt auch in einer fernsehtauglichen Qualität schicke Zeitlupenaufnahmen gemacht werden. Das finde ich besonders für die kommende Winter- und Skiseason interessant, da der Powder in Zeitlupe noch verlockender aussieht!

Aber die größte Veränderung gegenüber der letzten Produktgeneration, ist für mich das eingebaute LCD-Display. Früher war das Betrachten des Bildausschnittes oder des aufgenommenen Videomaterials nur auf einem externen Bildschirm möglich, oder über den zusätzlich erhältlichen LCD-Backpack. Dadurch wurde die Kamera aber auch deutlich schwerer und breiter. Das ist jetzt auch ohne extra Zubehör möglich. Gerade das Finden des Bildausschnittes wird so extrem vereinfacht. Stellt sich nur die Frage, ob sich dadurch nicht auch der Akku schneller entlädt. Das wird der in Kürze folgende Produkttest zeigen.

Unten könnt ihr euch von der Aufnahmequalität der neuen GoPro Hero 4 selbst überzeugen.

Schickes Video, aber das erste Mal, dass bei GoPro keine Surfer, Skifahrer oder sonstige Extremsportler mit von der Partie sind. Sehr sehr schade. Stand GoPro doch früher als !Aktionkamera! für waghalsige Aufnahmen von atemberaubenden Extremsportarten, so wird sie heute als Universalkamera für den Mainstream vermarktet. Aber an der hervorragenden Leistungsdichte scheint sich bis jetzt nichts geändert zu haben.

GoPro HERO4: The Adventure of Life in 4K

Weiterführende Links:

7 Tipps für perfekte GoPro Ski Aufnahmen

GoPro-Kameras sind mittlerweile fast jedem ein Begriff. Für relativ wenig Geld bekommt man eine sehr kompakte Videokamera mit hervorragender Bildqualität. Besonders häufig sieht man sie im Winter in den Bergen, da viele Leute mit der kleinen Kamera auf dem Helm, am Skistock oder einfach in der Hand unterwegs sind. Um das maximale aus deinen GoPro Ski Aufnahmen herauszuholen, habe ich 7 effektive Tipps zusammengefasst.
(alle Menü-Erklärungen am Beispiel der GoPro Hero3+ Black Edition   – Analog zu der Hero 5*, Hero Session* und Hero 6 Serie*)

UPDATE Oktober 2018: Mehr als vier Jahre nach dem ersten Erscheinen der HERO 4, gibt es von GoPro ein weiteres Update ihrer Action Kamera Serie. Kürzlich ist die GoPro HERO 7* erschienen. Das neue Modell besitzt, einen großen Touchscreen, filmt mit 60 fps in 4K, reagiert auf Sprachbefehle und besitzt einen hervorragenden internen Bildstabilisator (!). Endlich weniger Gewackel bei den Aufnahmen! 

Tipps für perfekte GoPro Ski Aufnahmen

1. Vor den GoPro Ski Aufnahmen: Setup einrichten

Bevor du mit der ersten Aufnahme beginnst, solltest du alle grundlegenden Kameraeinstellungen einmalig festlegen. Dazu gehört die Einstellung der korrekten Uhrzeit  und des korrekten Datums (Einstellungen  – Setup – Kalender), sowie möglicherweise auch die Einstellung von PAL oder NTSC (Einstellungen  – Setup – NTSC/PAL).

Zur Information: Mit dem Mode-Button bewegt man sich durch das Menü, mit dem Auslöse-Button bestätigt man die Auswahl. Darstellung unteres Bild.GoPro Hero 3+

Desweiteren könnte man in (Einstellung – Cature Settings – Protune) noch GoPro Protune ein- oder ausschalten. Protune entspricht kurz gesagt, dem RAW-Format bei Kameras. Aber für die meisten von uns kann Protune ausgeschaltet bleiben. Sollte man sich intensiv mit Nachbearbeitung befassen, kann diese Einstellung jedoch interessant sein.

2. Passende Videoauflösung

Ist die Kamera richtig eingestellt, stellt sich die Frage nach der Videoauflösung. Ob wir jetzt in 720p, 1080p, 2.7k oder gar 4k aufnehmen hängt von den eigenen Anforderungen an das Videomaterial, sowie unserer Wiedergabe-Hardware ab.

Erfahrungsgemäß habe ich mit der Full-HD (1080p) und 2.7k Auflösung die besten Erfahrungen gemacht. In dieser Einstellung sind Bildqualität und Schärfe sehr gut und lassen gerade die Winterlandschaft besonders zur Geltung kommen. Fast jede gängige PC-,Laptop-,Tablet- oder Smartphone-Hardware kann heutzutage die 1080p Aufnahmen flüssig abspielen. Ist eine flüssige Wiedergabe trotzdem nicht möglich, kann auch die HD-Ready Auflösung 720p oder WVGA (480p) gewählt werden.

GoPro Einstellungen GoPro Menü
Auswahl der verschiedenen Aufnahmeeinstellungen

Das aktuelle Modelle der GoPro HERO Reihe nimmt mittlerweile sogar in der UltraHD Auflösung 60 Bilder pro Sekunde auf. Gerade alpine Berglandschaften mit ihren malerischen Weitblicken, werden dadurch noch detaillierter eingefangen. Auf großen 4k Bildschirmen ist das ein wirklicher Augenschmaus. Die neue GoPro HERO 7* stabilisiert mittlerweile sogar UltraHD Aufnahmen mit 60 fps mittel HyperSmooth.

3. Optimale Framerate für flüssige GoPro Ski Videos

Nach Auswahl der gewünschten Auflösung, muss die entsprechende Framerate (Bildwiederholfrequenz) festgelegt werden. Sie bestimmt die Anzahl der aufgezeichneten Bilder pro Sekunde (fps), aus denen das Video zusammengesetzt wird. Prinzipiell gilt: Je höher die Framerate, desto flüssiger das spätere GoPro Ski Video. Ist keine große Bewegung im Filmausschnitt, so reicht aber auch einer geringere Framerate (24fps bzw 30fps) aus, um flüssige Aufnahmen zu erzielen.

Aber gerade bei Sportaufnahmen, wie einer Ski- oder Snowboardabfahrt, ist es wichtig möglichst hohe fps-Werte zu haben, um die schnellen Bewegungen fließend aufzuzeichnen. Meine Wahl ist daher immer die maximal einstellbare Framerate. Bei 1080p sind das 100 bzw. 120 Frames pro Sekunde. Butterweiche Zeitlupen Aufnahmen sind damit auch in Full-HD Auflösung ein Kinderspiel.

Somit wird aber auch mehr Speicherplatz benötigt. Also verwendet am besten sehr schnelle Speicherkarten* der Größenordnung 32 GB aufwärts, um nicht auf oder neben der Piste feststellen zu müssen, dass die Karte voll ist. Bei einem langen Skitag können sehr viele Daten anfallen. Für extreme Zeitlupenaufnahmen können im 720p Modus auch 240fps gewählt werden.

Passendes GoPro Zubehör:

GoPro Dome Halterung

GoPro Dome Halterung

GoPro Brustgurt

GoPro Brustgurt Halter

GoPro 3-Wege Arm

GoPro 3-Wege Arm

GoPro Gimbal

GoPro Gimbal 3-Achsen

4. Geeigneten Bildwinkel bestimmen

Der dritte Parameter für die Aufnahmeeinstellungen ist der Bildwinkel. Für die Black Editions der GoPro Kameras stehen drei verschiedene zur Auswahl.

  • Wide: Weitwinkel
  • Medium: Mitteler Winkel
  • Narrow: Enger Winkel

Bei Wide wird der größte maximal mögliche und bei Narrow der minimal mögliche Bildausschnitt aufgenommen. Medium liegt zwischen den Beiden. Für Wintersport Aufnahmen würde ich definitiv den Wide-Modus auswählen. So sind nämlich nicht nur die Landschaft sondern auch deine Skier/Snowboard und Arme/Beine mit auf dem Video. Das verleiht dem Ganzen noch mehr Dynamik und der Zuschauer fühlt sich stärker in die Situation hineinversetzt.

Für Aufnahmen in denen ihr die GoPro am Körper montiert habt, könnt ihr auch die 2.7k Auflösung im 4:3-Format wählen. Dabei wird der Bildausschnitt oben und unten erweitert, um dem Körper stärker ins Bild zu bekommen. So fühlt sich der Zuschauer noch mehr in das Geschehen hineinversetzt. Um die schwarzen Balken an den seitlichen Bildrändern zu entfernen, könnt ihr in der Videobearbeitung den Bildausschnitt auf den gewünschten Bereich zuschneiden, oder die gesamte Aufnahme zusammenstauchen.

Die neueren GoPro Kameras* (ab HERO 3+ Black) verfügen über den sogenannten Superview Modus. Damit ist es möglich, noch mehr von der Landschaft auf die Aufnahme zu bekommen. Die Verzerrung nimmt zwar leicht zu, aber der extrem weite Blickwinkel ist es allemal wert. Gerade bei rasanten Sportaufnahmen sieht dieser neue Modus wirklich klasse aus! Bei der GoPro HERO 7 ist der Superview Modus auch in 4k möglich. Dann aber leider nur mit 30 Bildern pro Sekunde.

Lesetipp: Möchtest Du mit der GoPro auch Fotos machen? Diese 6 Tipps helfen Dir dabei!

5. Montagepositionen variieren

Die meisten Wintersportler montieren ihre GoPro mit den Klebepads oben auf ihrem Helm. Da somit quasi aus dem Blickwinkel des Fahrers gefilmt wird, entsteht häufig ein Mitten-Drin-Gefühl. Dabei kann die Kamera oben auf dem Helm, oder an dessen Seite angebracht werden. Die seitliche Positionierung lässt noch einen Teil des Helm auf dem Bild erscheinen. Mir gefallen die Aufnahmen mit einer seitlich am Helm angebrachten GoPro besser, aber das ist Geschmackssache. Da könnte ihr nach Lust und Laune mit euer Kamera ausprobieren. Am Besten eignen sich die abgerundeten Klebepads für die Helmmontage, da sie sich dessen Form besser anpassen.

GoPro Ski Halterungen

Alternativ zum Helm, kann der separat erhältliche GoPro Brustgurt  zur Kamerabefestigung genutzt werden. Er wird quasi wie eine Weste angezogen. Da sich die Kamera nun näher am Boden befindet, wirken die Aufnahmen optisch schneller und dynamischer. Wir haben jedoch festgestellt, dass sie auch deutlich unruhiger rüberkommen, als eine auf dem Helm gefilmte Aufnahme.

GoPro Ski Tipps Skistock Halterung
Die GoPro Stock Halterung in Action

Letztes Jahr habe ich mir noch “The Arm” von GoPole zu gelegt. Dieser ist eine gekrümmte Verlängerung (ca. 25cm) mit dem man sich von oben vom Helm aus selber filmen kann. Da die GoPro dabei sehr weit vor einem sitzt, merkt man das Gewicht auf dem Kopf durch die Hebelwirkung deutlich. Aber die Aufnahmen sind meiner Meinung nach, ziemlich beeindruckend!

Häufig wird auch über eine Klemmvorrichtung die Kamera am Skistock befestigt. Dadurch kann man sich selbst beim Abfahren filmen. Dadurch kommen auch sehr interessante Aufnahmen zu stande. Jedoch ist das Fahren in dieser Position etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gewichtsverteilung verändert ist und man leicht aus dem Gleichgewicht kommt.

Für Beispiel Videos, schau Dir Diesen Artikel an: 4 GoPro Halterungen für spektakuläre Ski Videos
Für Beispiel Bilder der jeweiligen Aufnahmepositionen den Links unten folgen:

6. Richtige Aufnahmetechnik

Sitzt die Kamera auf dem Helm, achtet darauf, dass sie nicht zu weit nach unten geneigt ist. Aufnahmen auf denen nur die Bretter zu sehen sind, aber nichts von der Landschaft, sind nicht besonders spannend. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für den richtigen Winkel. Auch hier heißt es: Ausprobieren was gefällt.

Filmt ihr jemanden der vor bzw. hinter euch fährt, gilt: Je näher die Kamera am Objekt dran ist, desto besser! Durch den Weitwinkel den die GoPro aufweist, kann man fast nie nah genug dran sein. Je Format füllender, desto besser wirken die Aufnahmen! Aber Vorsicht, immer noch genug Abstand lassen, um Notfalls schnell genug anhalten zu können ohne den Anderen über den Haufen zu fahren!

7. Learning by doing!

Je mehr Material, desto eher wird etwas spektakuläres dabei sein! Und Speicherplatz wird zum Glück ja immer günstiger;) Und so kann dann ein fertiges GoPro Ski Video aussehen:

Freeski and Powder Skiing above the Clouds | Engelberg - Brunni 2015

Und jetzt heißt es selber filmen! Los geht’s!

Hast Du noch ein paar weitere Tipps für coole GoPro Ski Aufnahmen?
Schreib es in die Kommentare.

Weiterführende Links: