How to plan an Alpenüberquerung

27. Februar 2017   //   24 Kommentare

Beim Schreiben dieses Artikels sind es nur noch ungefähr 3 Monate. 3 Monate bis zum ersten Schritt auf dem langen Weg nach Nizza. 4 Monate und 2000 Kilometer lang wollen wir dann bei unserer nächsten Alpenüberquerung einen Fuß vor den anderen setzen. Je näher die Abreise rückt, desto verrückter scheint mir das Vorhaben. Dieses Abenteuer beginnt aber nicht erst mit dem ersten Schritt in Wien.

Denn um Diesen zu machen, bedarf es einiger Planung im Voraus. Jedenfalls lautet meine Devise so. Vor der Abreise gilt es noch verschiedene Dinge zu regeln. Womit ich momentan also meine Freizeit verbringe, erfährst Du in diesem Artikel.

1. Die Routenplanung der Alpenüberquerung

Nach der Lektüre seines Buches über die Alpenüberquerung, schien sich Hans Thurner im Vorfeld der gleichen Fernwanderung weniger Gedanken zu machen, als ich das momentan tue. Aber ohne konkrete Route loszulaufen kann ich nicht. Vom Kopf her geht das nicht. Unterwegs will ich mir minimale Gedanken über den weiteren Routenverlauf machen. Sofern es das Wetter zulässt natürlich.

Denn jeden Abend die weitere Route zu planen ist nicht in meinem Sinne. Die erhoffte Entspannung und Entschleunigung würde dem dauernden Hindernis Routenplanung weichen. Um das zu verhindern, mache ich mir lieber vorher ein paar Gedanken zum angestrebten Weg. Ob der dann aber auch exakt so begangen wird, wird sich dann zeigen.

Die größte Unbekannte ist dabei immer das Wetter. Sturm, Kaltfronten und Neuschnee können den geplanten Verlauf gehörig durcheinander wirbeln. Besonders in den ersten Monaten Mai und Juni ist in den höheren Lagen sicherlich noch mit Schnee zu rechnen. Aus diesem Grund habe ich die Route kürzlich noch einmal abgeändert. Anstatt durch die Hohen Tauern, wollen wir nun auf dem Salzsteigweg Kärnten und den Südalpenweg ansteuern. Im Juni 3000 Meter hohe Pässe zu überqueren schien mir etwas zu ambitioniert.

Alpenüberquerung Schnee Altschnee Schneefelder
Altschneefelder gilt es teilweise auch im August noch zu queren

Meine Grundsätze für die Planung der Alpenüberquerung

Um die Routenänderungen unterwegs so minimal und die Orientierung so einfach wie möglich zu halten, habe ich mich an 2 Grundsätzen versucht zu orientiert. Zum 1) bekannten Fernwanderwegen folgen und zum 2) die 2000 Meter Grenze im ersten Monat nicht so häufig zu übertreten.

Punkt 1 ist relativ einfach zu erreichen. Der 2.te Punkt hingegen schon schwieriger.

Bekannten Fernwanderwegen wie dem Nordalpenweg zu folgen hat entscheidende Vorteile. Zum einen sind diese Wege oft entsprechend markiert, was die Orientierung erleichtert. Einfach dem Symbol des betreffenden Weges nachlaufen und gut ist. Zum anderen stehen auf den meisten dieser Weitwanderwege in ausreichenden Abständen Hütten zur Nächtigung zur Verfügung. Zwar wollen wir auch viel unter dem freien Himmel schlafen. Aber die Möglichkeit zu haben, bei Gewitter in der Berghütte Unterschlupf zu finden, ist sehr angenehm.

Generell plane ich die Route so, dass jeden Abend die Möglichkeit bestünde, ein festes Dach über dem Kopf zu haben. Falls also der Wettergott meint, er müsse während unserer Tour täglich ein paar Blitze herunterschleudern, gibt es ausreichend Übernachtungs-Alternativen. Das mag für den einen ein bisschen „Over-planning“ sein. Mich aber entspannt es, eine Route mit Hütten in der Hinterhand zu haben, auf die ich zurückgreifen kann, falls die Bedingungen ungünstig werden.

In wie fern dann dieser Linie auf dem Papier gefolgt wird, entscheidet sich vor Ort.

Hilfsmittel zur Planung

Als Kind der Digitalisierung nutzt ich nicht nur Karten aus Papier. Sondern auch die Möglichkeiten und Vorteile, die bestimmte Online-Dienste mitbringen. Die Tourenplaner Funktion von Outdooractive beziehungsweise Alpenvereinaktiv sind gerade bei der Planung einer Hüttenbasierten Wanderung sehr hilfreich. Denn zahlreiche AV- sowie private Berghütten sind in deren Datenbank enthalten und können als Zusatzinformation über dem Kartenmaterial eingeblendet werden. Obwohl nicht jede einzelne Hütte angezeigt wird, ist die Abdeckung schon sehr gut.

alpenüberquerung Routenplanung
Das „Tourenplaner“ Tool von Outdooractive

Ebenfalls besonders angenehm, ist die automatische Anpassung der Route an die Wanderwege. Je nach gewählter Aktivität (Tageswanderung, Fernwanderung) wird die kürzeste Route auf dem jeweiligen Weg zwischen 2 Wegpunkten bestimmt. Meiner Erfahrung nach ist die Genauigkeit dieser erzeugten GPS-Tracks für meinen Geschmack völlig in Ordnung. Zur Abschätzung der Etappenlänge und der zurückzulegenden Höhenmeter reicht es allemal aus.

Parallel nutzen wir die offiziellen Wanderführer der jeweiligen Fernwanderwege, um die Route und die Etappen abzugleichen. Alternative Übernachtungsempfehlungen sind dabei genauso hilfreich, wie die Angaben zur Wegbeschaffenheit, dem Schwierigkeitsgrad und der Etappendauer. Alles das wird dann fein säuberlich in die Excel-Tabelle abgetippt.

Klassische Wanderführer sind ebenfalls sehr hilfreich

Alpenüberquerung zu Fuß Routen Verlauf

Die geplante Route auf dem Weg von Wien nach Nizza folgt dabei abschnittsweise 5 großen Fernwanderwegen. Dem Nordalpenweg, dem Salzsteigweg, dem Südalpenweg, der roten Via Alpina und der Grande Traversata delle Alpi (kurz: GTA). Dazwischen folgen wir gebietsweise mal der gelben Via Alpina, dem Meraner und dem Vinschger Höhenweg und regionalen Wanderpfaden. Als rote Linie auf der Landkarte stellt sich das folgendermaßen dar:

alpenüberquerung zu fuß routen
Unser geplanter Routenverlauf von Wien nach Nizza

2. Körper in Form bringen

Um bei Schlechtwetter auch mal ein paar 100 Höhenmeter mehr als geplant wegzustecken, bietet es sich an fit zu sein. Mein Plan die Fitness zu optimieren umfasst eine Anmeldung zum Marathon in Bonn im April. Ok, es ist nur die Staffel. Aber immerhin bringt es mich dazu 2 – 3 Mal die Woche die Laufschuhe zu schnüren und Kondition auf Vordermann zu bringen. Einige Tages- und Mehrtageswanderung im Vorfeld gibt es natürlich auch immer wieder. Denn das beste Training für so eine lange Wanderung ist meiner Meinung  nach immer noch: Wandern!

3. Ausrüstung optimieren

Als selbsterklärter Gear-Freak und UL-Begeisterter ist es für mich unmöglich meine Ausrüstung für eine solche Tour nicht zu optimieren. Wie Du sicher weißt, macht der völlig unübersichtliche Trekkingmarkt die Suche nach der „richtigen“ Ausrüstung nicht einfacher. Im Gegenteil. Stünden nur 8 Zelte zur Auswahl, wäre wir nach einer Entscheidung sicher, das Richtige gewählt zu haben. Nach der Auswahl aus 80 verschiedenen Zelten, sind wir am Ende aber sehr viel unsicherer, ob das gewählte Zelt wirklich das Richtige ist. So jedenfalls das Ergebnis einer Studie zur Qual der Auswahl.

In meinem Fall führt das glücklicherweise aber nicht zu regelmäßigen Neukäufen. Sondern eher zu Überstunden für die Nähmaschine. Aus dem gewählten MYOG Tarp mit Beaks, wurde dann doch ein Pyramid-Tarp. Der finale DIY-Rucksack wurde kürzlich wieder etwas verändert und angepasst. Je mehr ich mich mit meiner Ausrüstung beschäftige, desto zahlreicher werden die Ideen für Änderungen. Was ich generell als positiv empfinde, wird in der Vorbereitungszeit schnell zum Zeitfresser.

Alpenüberquerung MYOG Tarp
Mein MYOG Pyramid Shelter. Ein ausführlicher Bericht folgt

Daher zwinge ich mich nun die To-Näh-Liste übersichtlich zu halten. Momentan stehen auch „nur“ noch die folgenden Dinge auf ihr:

  •  2x Gamaschen
  • Pyramid Innenzelt
  • Windjacke für meine Freundin
  • 2x Regenshorts aus Silnylon
  • 2x Regenmitts aus Silnylon
  • Packsäcke
  • Transformation LiteLine 400 meiner Freundin zum „Quilt“

4. Umzug regeln

Was kommt denn nach dem hoffentlich erfolgreichen Erreichen des Ziels? Einfach so weiter machen wie vorher?

Das ist jedenfalls nicht unser Plan. In welche Richtung es aber genau geht, weiß noch keiner so richtig. 4 Monate Fernwanderung geben einem aber genügend Zeit sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Und um diese Zukunft halbwegs unbestimmt zu halten, wird, beziehungsweise wurde die Wohnung gekündigt. Alle Sachen werden in Self-Storages eingelagert und warten auf unserer Wiederkehr.

Dann wird sicherlich feststehen, ob die nächste Wohnung im Rheinland oder vielleicht näher an den Bergen bezogen wird.

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Wer schreibt hier?

Ich bin Alex. Im Sommer 2014 habe ich meine 7 Sachen gepackt und bin auf der Suche nach einer Auszeit auf dem Traumpfad von München nach Venedig über die Alpen gewandert. Nach diesen 34 Tagen waren die Berge und das (Fern-)Wandern einfach nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Heute bin ich immer dann am glücklichsten, wenn der Rucksack gepackt ist und ich wieder auf Tour gehe. Ich bin chronisch neugierig, interessiere mich für fast alle Arten von Outdoor-Ausrüstung und Outdoor-Tipps. Und das was ich dabei so alles lerne, möchte ich mit Dir hier auf BergReif teilen!

24 Kommentare

  1. Wenn Ihr noch Fragen zum ersten Teil im Osten Österreichs habt oder ein paar Empfehlungen benötigt, könnt Ihr Euch gerne an mich wenden. Die Schneesituation im Süden Österreichs steht heuer zu Eurem Gunsten, ist dort recht wenig Schnee gefallen. Im Osten ist der Schnee die letzte Woche ordentlich reduziert worden. Man hat aktuell so ab 1000 bis 1100 eine geschlossene Schneedecke, aber die ist nicht mehr so dick. Habt Ihr eigentlich vor Grödel/Leichtsteigeisen mit zu nehmen?

    LG

    1. Hi Michael,

      danke für deine Infos!
      Habe mich auch darüber gefreut, dass wir es diesen Winter nicht so viel Schnee dort gegeben habt. Ich hoffe das bleibt so ;)
      Wir haben nicht geplant Grödel mitzunehmen.

      LG Alex

  2. Tolles Vorhaben und mal etwas anderes als die langen US-Trails. Ich hoffe deine Tour zeigt am Ende, dass man auch in Europa lange zusammenhängende Wanderrouten gehen kann. Davon gibt es bis Dato einfach viel zu wenig Reiseberichte in Blogs & Co. Bin gespannt, wie es weiter geht und ob alles so hinhaut, wie in der Planung ;-)

    1. Danke Dir Dennis!
      Da bin ich auch wirklich gespannt. Ich wäre auch für mehr richtige lange Trails hier in Europa :) Das macht die Anreise auf jeden Fall kürzer.

      Cheers.

  3. Die Schneedecke im Osten Österreichs ist SEHR unterschiedlich, und zum Teil selbst in Höhenlagen von ca. 900m noch 50cm dick, bei ca. 1200HM sind 70cm der Normalfall ;-)
    Mal davon abgesehen kann es eh jederzeit schneien, ist teilweise nur knapp über Null.

  4. Hallo Alex.

    1. Ist das Titelfoto Stein im Pfitschertal ?

    2. Das Argument mit Vorab-Planung und Orientierung an Fernwanderwegen kann ich nur zu gut nachvollziehen. Es hat sich bewährt.
    Beim Thema Schnee ist meiner Erfahrung nach Ausrichtung und Hangneigung fast noch wichtiger als die 2.000-Meter-Zielmarke.

    3. Das Angebot von Michael kann ich vielleicht ein wenig um den Westen ergänzen. Im Gegensatz zum Kommentar von Dennis gibt es ja schon einige Quellen und Infos über lange Alpen-Treks ;-)

    Schöne Grüße
    K2.

    1. Hi K2,

      genau, das ist Stein im Pfitschertal. Aber dort werden wir wahrscheinlich nicht noch einmal durchkommen ;)
      Welche Hangneigung war deiner Erfahrung nach denn am schneereichsten? Super, vielen Dank für dein Angebot :)

      Viele Grüße,
      Alex

  5. Hallo Alex.

    Mit dem Schnee ist es wirklich nicht so einfach, Pauschalaussagen zu treffen.

    Sagen wir mal so:
    0. Schnee im Abstieg und/oder bei steilen Querungen am problematischsten (z.B. Abstieg Birkkarsattel)
    1. Schnee in Aufstiegen auf Nordseiten eher unproblematisch, allerdings in hohen Lagen/bei kalter Witterung evtl. sehr fest/vereist ==> ab gewisser Hangneigung Steieisen/Grödeln oder zumindest Tritte schlagen notwendig (z.B. Friesenbergscharte Nord-West)
    2. Südseiten (ähnliches gilt teilweise auch für sonnige Ost- und insbesondere West-Lagen in Steillagen oft schneefrei (z.B. Friesenbergscharte Süd-Ost)
    3. In flacherem und mittelsteilem Gelände bleibt der Schnee meist länger liegen bzw. sammelt sich.
    Entweder kann man dann gut drüber gehen, da er fest und kompakt ist (z.B. Süd-Westseite Gliederscharte) oder man bricht jeweils tief ein (Knie- bis Hüft-hoch), was EXTREM Kraftraubend ist (z.B. Abstieg Schönbichlerhorn Richtung Berliner Hütte)
    4. Besondere Vorsicht gilt dann noch (und das gilt insbesondere auch für niedrigere Lagen):
    a) Schneebrücken über Schmelz-Bächen (teilweise mit Warmluft-Kamin-Effekten), deren Dicke (und somit Tragfähigkeit) man nicht (mehr) beurteilen kann ==> da kann man saublöd einbrechen und in brenzlige Situationen kommen
    b) Lawinenreste in Steilrinnen: Da ist der Schnee oft hart wie Beton (z.B. Gailtaler Höhenweg zwischen Musen und Lackner-Alm) und schwer begehbar, insbesondere wenn noch Bäume/Äste mitgerissen wurden und natürlich den Durchgang versperren.

    Schöne Grüße
    K2.

  6. Hallo Alex.

    4 Monate durch die Alpen wandern. Klingt nach einer wundervollen Naturerfahrung.

    Ich kann nicht verstehen, wie Menschen aus ihrem Alltag ausbrechen möchten und am Ende doch wieder nur jeden einzelnen Schritt und jede Übernachtung im Voraus planen müssen.

    Wir befinden uns nun auch schon 2 Jahre auf Dauerweltreise und lassen uns einfach nur treiben. Wir sind zuletzt 6 Monate in Indien viel gewandert, aber ohne Plan.

    Deswegen mein Tipp, weniger Planen, mehr erleben. Es sind doch immer wieder die spontanen Dinge, die so einen Trip unvergesslich machen.

    Ausserdem sind auf den Vorgegebenen Wegen immer viel zu viele Touristen unterwegs…

    Liebe Grüße aus dem tropischen Java

    1. Hi Alex,

      danke Dir für deinen Kommentar.
      Leider kann ich Dir nicht ganz zustimmen. Erstens ist nicht jede Übernachtung und keinesfall jeder Schritt im Voraus geplant. Es wurden lediglich Übernachtungsmöglichkeiten entlang einer möglichen Route bestimmt. Die dann gewählte Route hängt sowieso von so vielen Faktoren ab, das sie unmöglich komplett vorher geplant werden kann. Da nichts vorab gebucht wird, ist auch nichts in Stein gemeißelt :)

      Auch ich habe knapp 8 Monate Backpacking Erfahrung und weiß daher das „sich treiben lassen“ auf solchen Reisen sehr zu schätzen. Einen Alpenüberquerung auf eigener Route ist damit aber kaum vergleichbar. Auf die vorgegebenen Bergwege ist man sowieso angewiesen, da es oft gar keinen anderen Weg über das Gebirge gibt. Und zusammenhängenden Fernwanderwegen zu folgen, ist meiner Ansicht nach Entspannung pur, da die Orientierung leichter fällt und die Landschaft und das Erlebnis der Wanderung besser genossen werden können. Auf den meisten Fernwanderwegen sind im Mai und Juni erfahrungsgemäß eh kaum Wanderer unterwegs. Und auf der GTA auch im Sommer (leider) nicht.

      Außerdem hat alleine die Planung schon so viel Freude bereitet, dass ich das gar nicht missen möchte :)

      Euch ganz viel Spaß in Java und liebe Grüße,
      Alex

  7. Hallo Java-Alex.

    Auch ich habe ein wenig Bauchschmerzen mit Deiner Darstellung, da sich aus meiner Sicht (grobe strategische) Planung und (operativ spontane) Erlebnisse alles andere als ausschließen.
    Genauso wenig wie Ausbrechen aus dem Alltag planloses sich treiben lassen voraussetzt – aber natürlich keineswegs ausschließt. Ein jeder nach seiner Façon.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Du die von Alex geplanten Wege wirklich kennst: Spätestens in den Westalpen ist es da üblicherweise mehr als einsam.

    Schöne Grüße
    K2.

  8. Hallo Alex,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Ich plane gerade dieselbe Tour und bin schon total aufgeregt. Auch ich habe meine Route geplant. Das diente vor allem dazu, diese riesige Tour zu begreifen und abzuschätzen, wie viele Etappen ich brauchen werde und mir klar zu machen, dass ich das schaffen kann. Für spontane (kleine oder große) Abweichungen bin ich immer zu haben. Ich möchte nur nicht komplett planlos starten. Es ist eben auch sehr bequem, einen markierten Weg zu haben und sich nicht jeden Tag um die Routenplanung kümmern zu müssen. Da kann man erst einmal abschalten und sich treiben lassen.

    Interessant finde ich, dass unsere Routen, jetzt nach deiner Änderung auf den Salzsteigweg, sehr ähnlich sind. Nur in den Dolomiten und in der Gegend des Lago Maggiore unterscheiden sie sich noch.

    Viele Grüße,
    Johanna

    1. Hi Johanna,

      Schön das Du dich auf die gleiche Tour begeben wirst.
      Ja, die langen Fernwanderwege vereinfachen zum Glück die Orientierung :)
      Ich wünsche Dir noch viel Erfolg und Spaß bei der Planung und der Wanderung.

      LG Alex

  9. Hallo Alex,

    ich finde es sehr beeindruckend, dass man so einen weiten Weg zu Fuß auf sich nimmt. Ich gehe hier in der Rhön auch immer sehr gerne Wandern. Jedoch bin ich da am selben Abend wieder zu Hause :D
    Doch das lesen von deiner Tour hat mir Lust auf mehr gemacht! Kannst du längere Touren für einen Anfänger empfehlen ?

    Gruß Walter

  10. Falls ihr in Puchberg am Schneeberg (Niederösterreich) einen Schlafplatz braucht (kleiner Vorgarten oder Couch od. Gästebett) sag bescheid!

    Happy Trails!
    Matthias

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