Vorbereitung ist alles: So machst du dich fit für die Skisaison

23. November 2016   //   0 Kommentare

Der folgenden Artikel stammt von Jessika, die normalerweise auf dem Waldhelden Outdoor-Sport-Blog über ihre Outdoor-Leidenschaft schreibt. In diesem Gastbeitrag erfährst Du von Ihr, wie Du dich für die kommenden Skisaison fit machen kannst. 

Der erste Schnee ist längst gefallen und immer mehr Skigebiete nehmen den Betrieb auf. Zu sagen, dass die Skisaison vor der Tür steht, ist falsch. Sie hat längst begonnen! Höchste Zeit also, ein paar letzte Vorbereitungen zu treffen, um dich fit für dein nächstes Schnee-Abenteuer zu machen.

Der frühe Vogel hat das richtige Timing

Wenn du dich auf den bevorstehenden Winterurlaub oder einen Wochenendtrip in den Bergen vorbereiten willst, gilt die einfache Faustregel: Besser zu früh als zu spät anfangen. Skifahrer und Snowboarder machen immer wieder einen entscheidenden Fehler: Entweder sie sind der Meinung, überhaupt keine Vorbereitung zu brauchen oder sie beginnen mit dieser eine Woche vor Abreise. Wenn du fit für die Piste sein willst, kannst du ruhig schon im Herbst (mindestens sechs Wochen vor dem Urlaub) mit ein paar einfachen Übungen beginnen, um deinen Körper auf die bevorstehenden Belastungen vorzubereiten. Die Betonung liegt auf „einfach“, denn es ist keinesfalls nötig, dass du nun ins Fitnessstudio rennst oder dir die neuesten Trainings-DVDs kaufst.

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3 einfach Skigymnastik-Übungen

Ich selbst bin ein riesiger Fan von Übungen, die in den Alltag integriert werden können. Das spart nicht nur sehr viel Zeit, sondern fühlt sich auch gleich viel weniger nach schweißtreibendem Sport an. Meine liebste Zeit für Skigymnastik: Die jeweils zwei Minuten am Morgen und Abend, in denen ich mir die Zähne putze. Mit der Zahlbürste in der Hand und im Mund kannst du beispielsweise diese drei Übungen machen:

Übung #1: Die Hocke / Der Stuhl

Im Yoga wird diese Übung beziehungsweise Figur der Stuhl genannt. Im Wintersport spricht man üblicherweise von der Hocke. So oder so, die Übung funktioniert wie folgt: Stelle dich mit leicht gespreizten Beinen und aufgerichtetem Oberkörper hin. Beuge nun deine Beine langsam, bis Ober- und Unterschenkel annähernd im 90°-Winkel zueinander stehen. Halte diese (fiese) Position für ein paar Sekunden und richte dich dann wieder auf. Wiederhole den Vorgang mehrmals. Wenn du magst, kannst du beim „Sitzen/Hocken“ auch ganz leicht wippen, um der Übung eine zusätzliche Dynamik zu verleihen und die Oberschenkelmuskulatur zusätzlich zu stärken.

Übung #2: Einbeinig stehen / Der Baum

Auch diese Übung ist durch das Yoga inspiriert und kann beim Zähneputzen durchgeführt werden. Ziel ist es, für mehr als ein paar Millisekunden auf einem Bein zu stehen und die Balance zu halten. Diese ist nämlich sowohl beim Skifahren als auch beim Snowboarden überaus wichtig. Wenn du willst, kannst du das hochgehobene Bein wie bei der Yoga-Übung „Der Baum“ anwinkeln oder auch nach vorn oder zur Seite strecken. Die freie Hand nutzt zu, um das Gleichgewicht zu halten. Tipp: Du willst es dir selbst ein bisschen schwerer machen? Dann stell dich doch mal einbeinig auf ein gefaltetes Handtuch.

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Übung #3: Ausfallschritte mit Drehung

Zuletzt noch eine Übung, die mehrere Partien deines Körpers trainiert, nämlich Beine, Gesäß, Rumpf und Rücken. Es geht um den Ausfallschritt nach vorn, den du ganz einfach mit einer seitlichen Drehung des Oberkörpers kombinieren kannst. Wichtig: Die Drehung erfolgt immer in die Richtung des Fußes, der vorn steht.

Eine Frage der Kondition Bei all dem Spaß auf der Piste vergessen wir oft, dass Wintersport Ausdauersport ist. Es schadet also nicht, wenn du im Vorfeld auch ein bisschen an deiner Kondition arbeitest. Meine Empfehlungen:

  • Fahrradfahren
  • Wandern
  • Schlittschuhlaufen
  • Joggen

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Gut informiert sein

Wenn es um die Vorbereitung auf die Skisaison geht, solltest du jedoch nicht nur an deinen Körper, sondern auch deinen Wissensstand denken. Was ich damit meine? Ganz einfach: Wie verhalte ich mich richtig auf überfüllten Pisten? Welche Nummer muss ich anrufen, wenn es zu einem Pistenunfall kam? Wie sieht der Abgang einer Schneebrett-Lawine aus? Besteht in Österreich Helmpflicht für Kinder? (→ Ja!) usw. Als Wintersportler musst du über viele Dinge Bescheid wissen. Es ist besser, du informierst dich im Vorfeld und nicht erst, wenn es vermutlich zu spät ist.

Anmerkung: Für alle Freeskier, Tourenfahrer und Freunde des staubenden Offpiste-Vergnügens gibt es zusätzlich noch einige Verhaltensregeln und Hintergrundwissen. In den folgenden Artikeln findest Du einen kleinen Überblick:

 


Über Jessika

Waldhelden Gastbeitrag Jessika AutorinJessika schreibt für die Waldhelden– über ihre Leidenschaft fürs Skifahren, ihre Wanderungen in Mitteldeutschland und sonstige Outdoor-Abenteuer. Im „echten Leben“ ist sie freiberufliche Autorin und Bloggerin.

 


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Wer schreibt hier?

Jessika schreibt für die Waldhelden– über ihre Leidenschaft fürs Skifahren, ihre Wanderungen in Mitteldeutschland und sonstige Outdoor-Abenteuer. Im „echten Leben“ ist sie freiberufliche Autorin und Bloggerin.

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